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Irland mit Kindern - unser Familienurlaub 2010!

geschrieben von: Martina Kropsch - am 2. September 2010
Martina Kropsch

Es stellt sich bei uns immer wieder die Frage- wo fahren wir auf Familienurlaub? Diesmal haben wir uns wieder einmal für einen Haustausch entschieden. Es ist mittlerweile unser sechster Haustausch und diesmal haben wir es wieder gut getroffen. Wir hatten leider schon mal das Pech, dass wir das Haus ein wenig “nachputzen” mussten- dafür war dann in England aber alles andere  perfekt.  Aber wie gesagt - diesmal sind wir in Irland. Das Haus liegt in Donabate, ungefähr zehn Kilometer von Dublin entfernt, ganz nahe der Küste.

So ein richtiger Badeurlaub ist es ja nicht. Es gehen zwar Menschen ins Meer. Das sind aber Iren und die haben kein Kältegefühl. Anbei Strand-Bilder mit Fleece-Pullover.

Am Strand

Oft werden wir darauf angesprochen, wie gut wir nicht das Wetter erwischt haben. Es hat immerhin fast immer bis zu 20 Grad und kaum unter 15 Grad. Es regnet auch nicht besonders oft. Ganz in der Nähe von Donabate gibt es wirklich hübsche Steilküsten mit Sandstrand und die Muschel-Sammel-Ausbeute ist beeindruckend. Ebbe und Flut haben hier auch ganz andere Auswirkungen, als wir das von Lignano kennen. Anbei ein Bild des Hafens von den Skerries, ganz in der Nähe, bei Ebbe.

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Sehenswürdigkeiten: Wir besichtigen sehr viel – es gibt dabei echte Nummer 1-Attraktionen wie zB Glendalough, Heimstatt von St. Kevin. Der Heilige zog sich in das schöne Seengebiet zurück, weil es so einsam war. Es geht die Legende, dass diesem Kevin beim Beten ein Vogel ein Ei in die ausgestreckte Hand gelegt hat und der fromme Mann in dieser Stellung verharrt hat, bis das Vogeljunge geschlüpft war. So ruhig war es dort. 1500 Jahre später ist dies einer der belebtesten Plätze auf dieser Erde. Heerscharen an Menschen bevölkern den vormals stillen Ort und man findet nur unter aller Anstrengung überhaupt einen Parkplatz. Man hört dabei vor allem die Sprachen Englisch, Gälisch und Polnisch. Hier sind wir vor „Kevin´s Waterfall“ (oberhalb von „Kevin´s Seat“ und etwas entfernt von „Kevin´s Kitchen“).

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Weitere Nummer 1-Sehenswürdigkeiten, die wir gesehen haben, sind das Trinity-College oder auch der Giant´s Causeway ganz im Norden von Nordirland. Wir am Giant´s Causeway …

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… und wir vor dem Hügelgrab in Newgrange (Ankunft Newgrange: 12:30, erste verfügbare Führung aufgrund des Publikumsandrangs: 16:30).

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Und dann gibt es noch die Nicht-Nummer 1-Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel den für Fachkreise sehr bedeutenden, aber ansonsten weithin unbekannten Grianan of Aileach. Bereits nach dreistündiger Fahrt erreicht man diesen ehemaligen Sitz der für Irland bis ins 12. Jahrhundert bestimmenden Familie O´Neill. Das Steinfort, das über eine Forststraße relativ gut erreichbar ist, bietet wunderbare Ausblicke auf die umliegenden Fjorde. Allerdings war das Wetter – wie das Foto beweist – unvorteilhaft. Aber: wir waren die einzigen dort !

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Irland bietet eine tolle Mischung aus Natur und Kultur. Wenn wir nach dem Frühstück gegen 13:00 das Haus verlassen, sind wir in weniger als einer Stunde zB in Powerscourt Gardens mit seiner sensationellen Parkanlage.

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….oder dem alten Kloster Monasterboice mit den typischen keltischen Hochkreuzen.

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Dann waren wir noch beim Pferde- und Hunderennen. Da geht es wirklich ordentlich zu. Bei acht Pferderennen und elf Hunderennen an einem Nachmittag kriegt man schon etwas geboten. Und da ich meinte, dass das Ganze ohne Wetten keinen Spaß macht, haben wir gewettet. Beim ersten Rennen war eines der Pferde bei der Präsentation so unruhig, dass wir Pferdekenner messerscharf darauf geschlossen haben, dass dieses Pferd extrem motiviert sein muss. Zack, wir haben fünf Euro gesetzt und es ist wirklich erster geworden ! Gewinn: 25 Euro. Damit war das Wettfieber entfacht – allerdings ohne Erfolg vorerst.

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Die Kinder haben uns bekniet, nicht schon wieder zu wetten, weil das ganze schöne Geld gleich wieder weg sein wird. Bei drei weiteren Rennen haben wir verloren, aber im fünften Rennen ein erneuter Geniestreich: das nervöse = hochmotivierte Pferd namens Bob le Beau bringt 40 Euro für 5 Euro Einsatz.

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Das ist übrigens ein tolles Gefühl, wenn „unser“ Pferd als Erster durchs Ziel rennt. Das war´s aber dann mit dem Wettglück. Ganz besonders beim Hunderennen. Da rennen Greyhounds einem mechanischen „Hasen“ nach, der außen an der Bahn entlang gezogen wird. Unser todsicherer Tip in Rennen drei, der Sieger beinahe aller Rennen der jüngsten Vergangenheit, der Stolz der irischen Greyhound-Zucht, war bis zur ersten Kurve auch mit einer Länge voran. Doch dann ist dieses Tier eben diesem mechanische Hasen nachgerannt. Dies wird aber wie gesagt außen an der Bahn gezogen, während alle anderen Hunde locker an der Innenseite der Bahn überholt haben. Damit war unser gesamter Gewinn egalisiert. Spielsüchtig sind wir auch nicht geworden. Aber es hat unter all den Pferde- und Hundefanatikern, die für ordentliche Rennatmosphäre gesorgt haben, richtig Spaß gemacht.

Mittlerweile sind leider schon zwei Wochen vergangen. Die Kinder haben wirklich alle im Haus verfügbaren Spiele gespielt. Auf der Wii, die es hier gibt, sind wir alle auch schon ganz gut. Nach unserer Erfahrung ist Haustausch insofern gefährlich, da es in jedem Haus irgendetwas gibt, was nach Benutzung für uns zum dringenden Bedürfnis wird. (in der Vergangenheit: Kühlschrank mit Eiswürfelspender, Schwimmbecken, das nicht unter 29 Grad haben darf, …). Diesmal benutzen wir verdächtig oft den großen Power Mac, der hier im Büro steht. Mal sehen.

Am Freitag geht´s für uns retour und damit wieder ab ins „echte Leben“. Wenigstens ist es zu Hause – wahrscheinlich - wärmer….

Mit dem Auto in den Urlaub – Tipps für’s Reisen mit Kindern

geschrieben von: Bettina Krankl - am 12. Juli 2010
Bettina Krankl

Hitze, Stau, Langeweile… STOPP! So darf die Autofahrt in die Ferien und den heiß ersehnten Urlaub nicht beginnen. Auch wenn langes Reisen im Auto meist eher wenig mit einer Vergnügungsreise zu tun hat, kannst du für einen stressfreien Urlaubsauftakt sorgen. Einfache Tipps und Tricks garantieren deinen Kindern und dir eine entspannte Fahrt in den Urlaub - denn vor allem für das Reisen mit Kindern sollte gelten: Der Weg ist das Ziel.

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Kids on Tour, Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Wann reisen?

Für die Abreise gilt: Plane die Autofahrt in den Urlaub nicht unbedingt dann, wann alle anderen fahren! Freitag und Samstag sind generell beliebte Reisetage - und Staus auf der Autobahn vorprogrammiert. Fährst du mit den Kindern erst am Dienstag los, bist du zwar etwas verzögert am Urlaubsort, dafür zwei Tage länger dort ;-) Und Vorfreude ist doch auch schön, oder?

Tipp: Bei weiten Strecken in der Nacht fahren - ist im Sommer kühler und die Kinder wachen quasi am Strand auf! 

Urlaubsgepäck

Der Vorteil beim Reisen mit dem Auto ist eindeutig das Platzangebot. Während beim Fliegen mit Kindern Abstriche bei Spielzeug & Co gemacht werden müssen, kannst du im Auto vieles mitnehmen, das du für den Komfort im Urlaub benötigst. Dennoch solltest du darauf achten, dass sämtliches Gepäck im Kofferraum oder am Dach verstaut werden kann. Kein Kind sitzt gerne stundenlang eingepfercht zwischen Gepäcksstücken und Freizeit-Utensilien.

Tipp: Noch entspannter kannst du in den Urlaub starten, wenn du das Auto schon am Vortag beladen hast!

Sicherheit im Auto

Ein Kindersitz ist bis zum 14. Lebensjahr beziehungsweise einer Körpergröße von 150 cm Pflicht. Vor allem bei längeren Autofahrten im Sommer ist atmungsaktives Material sehr wichtig. Generell solltest du professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um den richtigen Kindersitz, abgestimmt auf Köpergewicht und Größe, zu wählen. Wenn möglich, den Kindersitz in der (sicheren) Mitte der Sitzreihe befestigen!

Tipp: Beim Kauf des Kindersitzes Auto und Kind mitnehmen!

Kinder in Fahrt …

Während der Autofahrt ist es optimal, wenn man sich beim Fahren abwechselt. So kann sich der jeweilige Beifahrer um die Kinder kümmern und für gute (nicht zu laute!) Stimmung sorgen. Gleichmäßig fahren! Differenzen, die Fahrtroute betreffend, sollten die Eltern möglichst unter sich ausmachen, um die Kids nicht zu belasten. Empfehlenswerte Snacks sind Obst, Gemüse, Wasser und Kräutertees. Luftige Bekleidung, Sonnenrollos im Auto oder Blenden an Seitenfenstern sorgen für kühle Gemüter.

Pausen

Regelmäßige Pausen sind sowohl für Fahrer als auch für Kinder wichtig. Mindestens alle zwei Stunden 15 Minuten die Füße an der frischen Luft vertreten! Wenn du wirklich weite Reisen planst, solltest du ohnehin eine Zwischen-Übernachtung in Erwägung ziehen.

Tipp: Plane die Autofahrt so, dass es kleine Highlights entlang der Strecke gibt. Für Abwechslung an der frischen Luft sorgt zum Beispiel die Besichtigung einer Burgruine oder eines Wasserfalls.

Reisekrank?

Um Übelkeit zu verhindern, sollten Kinder im Auto nicht zu lange lesen und nicht zu viel Zeit mit Videospielen verbringen: Starres Fixieren auf nur einen Punkt macht reisekrank. Die Zeit im Auto vergeht mit Ratespielen, Hörbüchern oder Automarken-Zählen auf unterhaltsame Weise. Und schwuppdiwupp - schon sind wir da!

Fliegen mit Kindern

geschrieben von: Gudrun - am 5. Juli 2010
Gudrun

Da hier ja in letzter Zeit schon so einiges über Familienferien und Urlaub mit Kindern geschrieben wurde, möchte ich ein paar Worte zum Fliegen mit Kindern beisteuern. Als langjährige Auslands-Österreicherin habe ich ja schon so einige Flugmeilen zurück gelegt. Und das sowohl mit Säugling, mit Kleinkind, mit Kleinkind und schwanger, mit Kleinkind und Säugling, mit Kind und Kleinkind und schwanger und zu guter Letzt dann mit drei Kindern. Also, wie man sehen kann, habe ich das Fliegen mit Kindern in allen möglichen Kombinationen getestet - und keine Sorge: Mehr Kinder werden es nicht mehr!

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Fliegen mit Kindern - Himmel oder Hölle? Foto: M. Genter/pixelio.de

Und was soll ich dazu sagen? Ich denke, eine gute Planung ist das A und O einer entspannten Flugreise mit Kindern. ‘Entspannt’ meine ich im Sinne von: ohne größere Zwischenfälle mit den Kindern. Ich habe nämlich mittlerweile jede Illusion verloren, im Flugzeug in Ruhe zu essen, ein Buch zu lesen, geschweige denn einen Film zu Ende zu schauen. Manche Leute sagen ja immer, der Urlaub beginnt für sie im Flieger. Bei mir ist das definitiv nicht so. Aber ich glaube, dass gerade diese Einstellung ausschlaggebend ist dafür, am Ende des Fluges nicht völlig entnervt und gefrustet zu sein.

Tipps für einen guten Flug

Fliegen mit Säuglingen

Halte dir etwas zum Trinken oder Nuckeln bereit! Denn Trinken erleichtert beim Starten und Landen den Druckausgleich im Ohr. Wenn du stillst, hast du ja bestens für Flüssigkeit gesorgt. Ansonsten eine Wasserflasche, aber auch eine Thermosflasche mit warmem Wasser hat sich bewährt. So musst du bei aufkommendem Hunger des Babys nicht erst auf die Stewardess warten, sondern kannst sofort die Flasche für dein Kind mixen. Windeln und Wechselklamotten müssen selbstverständlich auch in die Tasche. Und: Aufgrund des vorhandenen Geräuschpegels im Flieger wird Babygeschrei von den anderen Passagieren nie wirklich als so laut empfunden wie einem das selber erscheint. Äh, das behaupte ich jetzt einfach einmal.

Fliegen mit Kleinkindern

Die Trinkflasche ist auch für das Kleinkind sehr wichtig (und äußerst praktisch, da nix verschüttet werden kann - auch zu empfehlen bei größeren Kindern). Wenn dein Kind noch nicht alles essen kann oder soll, bringe am besten deine eigenen Gläschen mit. Viele Fluggesellschaften bieten zwar auch Gläschenkost an. Doch selten finden sich hier die altbewährten Geschmacksrichtungen, die dein Kind gerne mag. Weiters empfehle ich dir, ein paar Bilderbücher oder andere Dinge zur Beschäftigung des Kindes mitzunehmen.

Fliegen mit Kindern ab 1,5 Jahren

Hier ist es mit dem Essen meist einfacher, da Kinder in diesem Alter bereits alles mitessen. Halte trotzdem einen kleinen Snack bereit, denn nicht immer schmeckt den Kleinen auch, was sie angeboten bekommen. Am besten geeignet sind kleine Kekse (ohne Creme und Schoko), ein bisschen geschnittenes Obst oder auch ein kleines Sandwich. Zur Beschäftigung des Kindes eigenen sich auch Spielwaren wie Bilderbücher, Sticker-Bücher oder auch kleine Fingerpuppen. Ich hatte meist irgendetwas Kleines, Neues in der Tasche. Doch achte bei der Auswahl der richtigen Spielwaren darauf, dass nicht zu viele kleine Einzelteile dabei sind, da man diese auch immer sehr schnell verlieren kann.

Fliegen mit Kindern ab 3 Jahren und älter

Wieder empfehle ich einen kleinen Snack einzupacken und, auch wenn meine älteren Kinder am liebsten den ganzen Flug nur auf den Bildschirm glotzen möchten, wehre ich mich doch noch gegen ununterbrochenes Fernsehen. Nach dem ersten Film wird ausgeschalten und ich versuche, die Kleinen mit einem neuen Magazin, einem kleinen Kartenspiel, einem Bandolino oder einem Activity-Block bei Laune zu halten.

Ganz allgemein …

Versuche, dein Handgepäck klein und kompakt zu halten. Ganz unten in meiner Tasche steckt immer ein T-Shirt für mich und Wechselklamotten für die Kinder. Wem ist es nicht schon einmal passiert, dass sich einer der kleinen Zwerge „aus heiterem Himmel” übergeben musste? Und wenn man dann keine Möglichkeit hat, die schmutzigen Kleider auszuziehen, kann einem der restliche Flug schon mal kräftig stinken.

Himmel und Hölle

Alles in allem solltest du versuchen, möglichst entspannt an das Fliegen mit Kindern heranzugehen. Ich weiß, das sagt sich so leicht. Und auch nach vielen, vielen Flügen mit meinen Kleinen habe ich doch auch bei den Vorbereitungen und vor dem Start immer etwas Bauchweh. Aber ich hoffe, dass mit diesen Tipps auch für dich die Zeit über den Wolken nicht zur Hölle wird…

Urlaub mit 9 Kindern? Großfamilie auf Reisen …

geschrieben von: Bettina Krankl - am 15. Juni 2010
Bettina Krankl

Stell dir vor, du bist Mutter einer 11-köpfigen Familie. In den Familienurlaub zu fahren, bedarf da schon einigen logistischen Geschicks. Sich aus der Affäre ziehen und die gesamte Mannschaft auf Ferienlager schicken? Fehlanzeige! Es sei denn, du hast einen Goldesel zu Hause ‘rumstehen. In dem Fall gilt wohl eher: Das Ferienlager bist du! Und zwar das ganze Jahr über…

Camping Urlaub - die Lösung?

Oder du wagst dich im Urlaub an das Abenteuer Familiencamping, eine günstige Alternative zum Familienhotel oder Kinderhotel. So wie Astrid Hofmann-Wellenhof. Sie ist neunfache (!) Mutter. Und das (fast) ohne „Patchwork”: Acht Kinder hat sie mit ihrem Mann Gottfried, durch ein Adoptivkind aus Kamerun wurde die Familie noch einmal erweitert.

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Ferienlager oder Camping? Bei neun Kindern keine Frage ... Foto: Gabi Schoenemann/pixelio.de

Im Dokumentarfilm von Helmut Manninger Keine Angst vor Kindern (Ö, 2009) hat die Kamera diese Familie mehrere Jahre hindurch im Alltag begleitet. Wie sich ein Familienurlaub zu elft bewerkstelligen lässt, erfahren wir in der außergewöhnlichen Doku ebenfalls:

„Wann simma denn da?”

Angetreten wird die Reise in einem kleinen Bus. Urlaubsziel Italien. Der große Vorteil beim Zelten: Die Kinder können schlafen, solange sie wollen, beim Essen darf auch mal gepatzt werden, alles in allem eine unkomplizierte Sache. Da man auch immer auf’s liebe Geld schauen muss, kann das Essen auch selber zubereitet werden. Ein Restaurantbesuch unter 200 Euro ist bei dieser Familiengröße nicht drin - sofern sich ein Tisch finden lässt, der groß genug ist …

20 Trommeln Wäsche - Willkommen zuhause!

Okay, okay, ich werd’ mich nie wieder beschweren, wenn ich nach dem nächsten Urlaub ein, zwei Tage die Waschmaschine laufen hab. Was ist das schon gegen geschätzte 150 Kilo Wäsche einer Frau Wellenhof? Nicht nur, aber auch deshalb sei ihr der Leading Ladies Award von Herzen gegönnt, mit dem die AHS Lehrerin im Vorjahr ausgezeichnet wurde. Ob mit oder ohne Auszeichnung: Für mich stellen die Wellenhofs etwas dar, was heute sehr selten geworden ist: echte Vorbilder.

Amüsante Urlaubslektüre

Übrigens: Gottfried Hofmann-Wellenhof ist nicht nur Familienvater und Lehrer, sondern auch Autor einiger sehr unterhaltsamer Geschichten aus dem Großfamilienleben - hier ein paar Buchtipps:

  • Auch Eltern sind nur Menschen - Die 55 besten Geschichten von den Wellenhofs
    von Gottfried Hofmann-Wellenhof und Walter Titz
    Verlag: Styria 2008, ISBN-10: 3222132518
  • Bleib kuhl, Papa!
    von Gottfried Hofmann-Wellenhof
    Verlag: Styria 2005, ISBN: 3222131813
  • Eine Familie voll Leben
    von Gottfried Hofmann-Wellenhof
    Verlag: Styria 2002, ISBN: 3222129762

Kroatien - Eldorado an der Adria

geschrieben von: Freigeist - am 14. April 2010
Freigeist

Bei einer ersten Blitz-Umfrage innerhalb der Familie zur Frage „Wohin in den Ferien?” lautet die einhellige Antwort: ans Meer! Soviel ist fix. Aber wieder an die obere italienische Adria? Das wird mit der Zeit doch ein bisschen fad! Also höre ich mich mal um und interviewe eine gute Freundin, die letztes Jahr ihren Familienurlaub in Kroatien verbracht hat, genauer gesagt im Falkensteiner Club Funimation Borik, nahe Zadar im Norden von Dalmatien.

Da fängt sie an zu schildern und kann sich vor lauter schönen Erinnerungen kaum bremsen: Sie erzählt von einer paradiesischen Hotellobby mit viel Bambus, die sie gleich bei Ankunft in absolute Urlaubsstimmung versetzt hat, vom geschmackvoll eingerichteten Zimmer mit Stockbett-Nische für ihre Töchter, von leckeren (Kinder-)Cocktails an der Bar, von der gelungenen Kinderanimation auf der Showbühne (die CD mit den Kinderhits, die sie dort gekauft haben, läuft bei ihnen daheim angeblich immer noch auf Power-Play), vom gepflegten Garten mit Kinderspielplatz und hübschen, knorrigen Bäumen, auf denen ganz, ganz viele Mini-Schneckenhäuser für Begeisterung bei den Mädels sorgten, vom Swimming-Pool mit Super-Klasse-Rutsche mit extra vielen Windungen, usw. Und gleich hinter dem Gartentürl erstreckt sich die feine Meeresbucht mit Sandburg-Potential - eine absolute Rarität, denn auf den allermeisten Stränden Kroatiens hat man Grobkies oder blanken Fels unter den Füßen! Dann schwärmt sie noch von der niedlichen Bummelbahn, mit der sie eines Abends direkt vom Hotel weg ins Zentrum von Zadar geruckelt sind und dort ein herrliches Eis in der fast 3000 Jahre alten Stadt genossen haben. Und vom Tagesausflug in den Krka-Nationalpark (einer von fünf Nationalparks im Hinterland Dalmatiens), wo sich der Fluss Krka malerisch über zahlreiche Kaskaden ergießt.

„Aber die weite Autofahrt…”, werfe ich ein. „So schlimm war’s nicht.”, meint sie. Außerdem wäre der Abstecher in die kroatische Hauptstadt Zagreb allein schon die Fahrt wert gewesen. „Und nach Zadar gibt’s schließlich auch gute Flugverbindungen. Oder du nimmst halt ein Hotel weiter nördlich, an der Kvarner Bucht etwa.”, rät sie mir. Dort will meine Freundin heuer hin und freut sich schon auf romantische Buchten, kristallklares Meer, wilde Gebirgsschluchten, tiefblaue Bergseen und reizvolle Fischerdörfer. Klingt gut - vielleicht schließen wir uns ja an…

 Video von den Falkensteiner Hotels

Was in einen Sonntag so alles reinpasst…!

geschrieben von: Edith Schillinger - am 9. März 2010
Edith Schillinger

Samstags hat sie ihren freien Tag, denn da ist großer Anreisetag. Keine Spur von Yvonne, der Kinderanimateurin im Familienresort Gut Wenghof im salzburgerischen Werfenweng. Planlos laufen einige Kinder durch die Lobby, auf der Suche nach ihr - vergeblich. Aber am Sonntagvormittag, da treffen wir sie im Kinderclub: „Hallo, ich bin Yvi. Yvi wie Kiwi.” Ja, so merkt man sich den Namen leicht - und damit entlockt sie Gregor schon mal den ersten Schmunzler. Und viele weitere folgen, denn Yvi hat immer einen flotten Spruch auf den Lippen und versteht es, die Kinder mit ihrer guten Laune anzustecken.

Astrid und ihr Papa ziehen bestimmt schon die ersten Spuren im Schnee, während Gregor und ich uns noch ein wenig im Hotel umsehen, bevor wir uns ebenfalls die Schi anschnallen. Wir starten also bei Yvi im Kinderclub mit einer Runde Riesen-Mensch-ärgere-dich-nicht, Mini-Tischfussball und „Lotti Karotti”. Dann testen wir sämtliche Hotelsofas, an denen wir vorbeikommen und küren die große Couch im Wintergarten mit der hohen geflochtenen Lehne und ihren superweichen Polstern zur absolut bequemsten. Eigentlich mag ich gar nicht mehr aufstehen, wenn da nicht der Duft des Mittagsessens durchs Hotel ziehen würde. Die Spargelcremesuppe schmeckt wunderbar, da hol ich mir einen kleinen Nachschlag - das reicht aber auch schon wieder nach dem üppigen Buffet-Frühstück grad mal drei Stunden zuvor.

Jetzt aber raus mit uns, und mittenrein ins überschaubare Familien-Schigebiet Werfenweng. Die Fahrt im Schibus, der nur einige Schritte vor dem Hotel hält, dauert gerade mal geschätzte zwei Minuten und schon sitzen wir in der Gondel hinauf auf die Bischlinghöhe auf 1834 m Seehöhe. Und siehe da: ein paar Meter oberhalb der Bergstation lockt ein richtiges Gipfelkreuz - das erste, das ich gemeinsam mit meinem Sohn erklimme! Und hier oben offenbart sich uns bei Sonnenschein ein Traum von einem 360°-Panorama-Bergblick, mit dem Hohen Dachstein samt abgebröckelter Bischofsmütze als wunderschönem Eyecatcher. In der Zwischenzeit haben die beiden anderen die Schipisten für uns abgecheckt und eine kleine Sprungschanze auf dem Ladenberg entdeckt, bei der wir immer wieder vorbeischauen.

Viel Zeit zum Schifahren bleibt allerdings nicht, denn um 16 Uhr wollen wir zurück im Hotel sein - da treffen wir wieder auf Yvi, die im Hotel auch das Kreativ-Programm betreut. Astrid und ich versuchen uns im Nadelfilzen und mittels unzähliger Stiche entsteht unter unseren Händen rasch ein hübsches, weiches Schneckenhaus. Gerade, als unser Werkstück vollendet ist, holen meine zwei Jungs Astrid zum Schwimmen ab und Gregor wünscht sich auch etwas aus Filz. Also filze ich ihm noch alleine ein süßes Herzerl, bevor ich zu einem Spaziergang rund um das Hotel aufbreche.

Gut Wenghof family resortDabei überrasche ich die Kids und ihren Daddy im beheizten Außenpool. Im Innenbecken war es ihnen zu heiß. Heraußen - und das kann man wörtlich nehmen - haben sie Platz zum Toben, denn meine drei Hartgesottenen schrecken nicht davor zurück, das warme Wasser zu verlassen, um sich kurz im Schnee zu wälzen. Das härtet hoffentlich ab!

Gesäumt wird der runde Außenpool von mehreren Hotelzubauten, die das einstige Stammhaus zum heutigen Gut Wenghof anwachsen ließen. Die verschiedenen Trakte machen zwar das Zurechtfinden im Inneren nicht immer leicht (vor allem der Gepäckmarsch vom Auto zum Zimmer wurde zum Spießrutenlauf), aber von außen ist von den baulichen Entwicklungen kaum etwas zu bemerken, recht harmonisch und in sich geschlossen wirkt das Hotel insgesamt. Vor dem Hoteleingang liegt der Dorfplatz - im Sommer bestimmt ein angenehmer Treffpunkt, denn hier kann man sich dann diverse Elektrofahrzeuge leihen und auf diese Weise umweltbewusst das Umland erkunden. Der Ort Werfenweng gilt generell als einer der Vorreiter in Sachen ÖKO-Tourismus. Schon seit rund 10 Jahren wird hier unter dem Schlagwort SAMO (Sanfte Mobilität) den Gästen ans Herz gelegt, Urlaub vom eigenen Auto zu machen.

Beim Abendessen ist hingegen von Entschleunigung nichts zu bemerken, denn da wird’s plötzlich stressig. Wir haben es natürlich nicht pünktlich um 18 Uhr ins Restaurant geschafft, aber um 18.30 Uhr wäre doch schon Kinderkino! „Ice Age” wollen sich die Kids natürlich nicht entgehen lassen. Und hoppla, kaum sind die beiden vor der Leinwand im Kinderclub geparkt, bleibt auf einmal Zeit für ein Gläschen Wein in trauter Zweisamkeit - wie ungewohnt!

Doch nach einer Dreiviertelstunde sind die Süßen wieder da. „Den Film schauen wir später weiter, jetzt ist Kinderdisco!”, verkünden sie und zerren uns in die Hotelhalle zur Bühne. Eine halbe Stunde lang wird nun das Haus gerockt, denn unter Yvis lautstarker und animierender Anleitung wird getanzt und gesprungen, geshakt und gesungen, in einem fort. Und ich muss sagen - das ist so ziemlich die beste Kinderdisco, die ich bisher erlebt habe. Spitze dran ist nämlich auch, dass das Spektakel nach dem letzten „Disco-Feger” nicht abrupt abreißt, sondern mit einem Kuschellied endet, bei dem sich in Mamas oder Papas Armen die gerade noch tanzwütigen Hühner in verschmuste Küken zurück verwandeln. So lässt sich das Zu-Bett-Bringen wesentlich leichter bewerkstelligen, als mit einem aufgedrehtem Turbokind.

Nur noch rasch das Ende von „Ice Age” nachgeholt, dann wartet schließlich wirklich das Bett - ich korrigiere: das Stockbett auf die Kids. Sie haben ihre wahre Freude dran. Gestern war Astrid dran, heute darf sogar Gregor oben schlafen, denn es ist tatsächlich genügend gesichert, dass ich auch mein strampelfreudiges Söhnchen gut aufgehoben weiß. Und schöne Träume scheinen nach diesem aufregenden Tag ohnehin garantiert.

Klopapier statt Klamotten

geschrieben von: Edith Schillinger - am 6. Februar 2010
Edith Schillinger

1. ein schneesicheres, variantenreiches Schigebiet
2. eine gute Schischule
3. ein leistbares Appartement in Liftnähe

… das waren die drei Haupt-Suchkriterien, nach denen wir den heurigen Schiurlaub ausgelotet haben. Das Ergebnis unserer Suche: 1. Obertauern / 2. Schischule Grillitsch & Partner / 3. Appartementhaus Schmeisser.
Inzwischen neigt sich die Urlaubswoche ihrem Ende zu und es wird Zeit, Bilanz zu ziehen: 

ad 1.
Über Schneemangel können wir uns im Schneeloch Obertauern nicht beklagen, kam er doch mehrmals in dieser Woche sogar waagrecht daher, als ihn uns der Wind ins Gesicht blies. Aber ich will mich nicht beschweren, dem Wind gelang es schließlich manchmal auch, die Wolken zu vertreiben und der Sonne einen grandiosen Auftritt zu ermöglichen.
Abwechslungsreich wie das Wetter ist auch das Schigebiet selbst, denn in Bezug auf Pistenauswahl lässt Obertauern keinen Wunsch offen: vom Anfängerhügelchen bis zu zahlreichen anspruchsvollen Tiefschneehängen und Buckelpisten findet man durchgehend alle Schwierigkeitsgrade. 

ad 2.
Sonntag beim Vorfahren für die Gruppeneinteilung der Schischule: Astrid stürzt beim Seilzuglift, legt sich bei den vier flachen Bogerln auch nicht wahnsinnig ins Zeug und dennoch entgeht dem Schilehrer nicht, dass sie derart sicher auf den Schiern steht, dass sie sogar zu den „Champions” darf. Das nenne ich ein geschultes Auge!!! Und die Gruppe hat tatsächlich gepasst - gemeinsam mit lauter 9-12jährigen hat meine 7jährige bravourös zwischen Buckeln und im hüfthohen Tiefschnee mitgehalten und es noch dazu ziemlich cool gefunden.
Auch Gregor hat es mit seinem gutgelaunten Schilehrer super erwischt und sich in dieser Woche vom Schneepflug-Fahren verabschiedet. 

Einer Premiere fieberte die Schischule am Dienstag entgegen, denn da fand erstmals ein abendliches Kinderfest statt, bei dem die einzelnen Gruppen als Hauptakteure agierten. Der enorme Organisationsaufwand machte sich bezahlt, denn die Eltern wurden mit großartigen schifahrerischen bzw. komödiantischen Einlagen ihrer Sprösslinge und die Kids selbst mit einem Feuerwerk über ihren staunenden Köpfen belohnt. Auch der Anblick der unzähligen bunten Ballons, die die Schischulkinder gleichzeitig steigen ließen, ging ans Herz. Zum Glück konnte sich schließlich auch Gregor von seinem Ballon trennen und entließ ihn in den nächtlichen Himmel. 

ad 3.
Wir sind zwar keine Appartement-Neulinge, aber in solche Verlegenheit kamen wir noch nie: In der Haus-Beschreibung wurde zwar auf die Möglichkeit hingewiesen, auf geborgtes Bettzeug aufzuzahlen, aber dass auch keine Handtücher im Zimmer vorhanden waren, stellte sich erst bei Ankunft heraus - da waren wir wohl ein bisschen zu blauäugig unterwegs. Und als nach ein paar Tagen der ohnehin bescheidene Vorrat an WC-Papier zur Neige ging und ich den Vermieter um Nachschub bat, meinte er, das sei ebenfalls selbst beizusteuern. Beim nächsten Mal sind wir also schlauer und packen mehr Klopapier statt Klamotten in die Koffer, denn Gewand habe ich ohnehin schon wieder viel zu viel mitgenommen. Dennoch hat uns die Top-Lage direkt an der Piste und das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt und seit heute Abend ist fix:
Wir sind nächstes Jahr wieder hier -  im gleichen Appartement, in der gleichen Schischule, im gleichen Schigebiet.

Vulkanausbrüche, James Bond oder doch lieber Indiana Jones

geschrieben von: doalittle - am 8. Dezember 2009
doalittle

VulcaninoDas Feeling hier im Vulcanino in Köstendorf ist einfach sensationell und für mich vollkommen neu. Spycams ermöglichen mir gerade das Treiben meiner Kinder neben einer Tasse Cappucino zu geniessen. Wer hätte sich das gedacht, dass dieses Wochenende zu Beginn der Adventzeit so entspannend für mich werden wird. Gestern abend habe ich sogar mit den Kindern gemeinsam den Wellnessbereich erkunden können. Ein paar traumhafte Aufgüsse haben wir erlebt und ich konnte meinen Kindern die Geheimnisse meines Vaters zu einem gelungenen Saunabesuch verraten. Der Kleine hat auch gleich die Kunst im Trockentraining ausprobieren müssen.

Heute war ich regelrecht überrascht, wie viele aktive Väter ich zu Gesicht bekommen habe - he Mädl’s, es gibt sie und sie haben riesig viel Spass mit ihren Kindern hier. Eine Vision? Keine Hirngespinste!
Die Vision hat Träume gefüllt und mit einer Menge Hilfe, Zuversicht und Selbstvertrauen hat Andreas S. diese in die Wirklichkeit umgesetzt.

Meine Kinder haben natürlich sofort die Trampoline und Design-Luftburgen erkundet und wer hätte sich das gedacht, dass meine Älteste vor allem an den Riesen-Dreirädern Spass hat. Es gibt hier jede Menge Laufräder und Dreiräder. Und der Kleinkinderspielbereich ist so abgeschirmt, dass die Kleinsten geschützt toben können. Anfangs habe ich mich nicht in das Labyrinth gewagt, aber dann haben mich die Kleinen an der Hand kurzerhand hineingezogen und schon war ich in einer anderen Welt. Ich war erstaunt über die Entdeckerfreude in mir und den Kindern und die vielen Möglichkeiten. Belohnt wurden wir als wir zu viert nebeneinander eine Riesenrutsche hinunterfetzen konnten. Da muß man einfach kreischen. Gleich darauf wollte mein Sohn wissen, wie man Airhockey spielt und Lisa forderte mich beim Tischtennis heraus…

Inzwischen sitze ich gemütlich und zufrieden auf einer Art Aussichtsterasse mit einem Gläschen Prosseco und geniesse den Anblick der herumtobenden Kinder. Egal ob Business-Mum oder gestresste Windelmama, hier kann man mal richtig Auszeit nehmen. Das wird auch dem Namen der Erlebnisgastronomie vollkommen gerecht. Jedes Mal, wenn ich denke ich habe die Kinder aus den Augen verloren, entdecke ich sie wieder an einer neuen Stelle und das Glück strahlt förmlich aus Ihren Augen. Sie sind so voller Energie und Enthusiasmus und vor allem nicht zu bremsen. Um sich ein Bild davon machen zu können, bleibt einem nichts anderes übrig, als hier persönlich vorbeizusehen und so viele Kinder wie möglich mitzunehmen.

Jetzt geniesse ich mal die Ruhe und brauche kein schlechtes Gewissen zu haben, dass ich als vierfache alleinerziehende Mutter meiner Aufsichtspflicht nachkomme. Und allein zwei Übernachtungen reichen, damit die Kinder dies als wahren Urlaub erleben.
Tatsächlich kann man das Vulcanino auch zum Haus der Begegnung zählen. Wenn einer entspannt und ruhig wirkt, kann das selbst mit Kindern sehr anziehend wirken. Und wer weiß, welche neuen Freundschaften hier geschlossen werden. Was mir persönlich besonders gut gefällt, ist, dass das Kind im Erwachsenen zum Leben erweckt wird und wir auf spielerische Art und Weise mit den Kindern in Kontakt treten.
Im ersten Moment wußte ich nicht mit der Atmosphäre umzugehen. Nun aber bin ich verwundert. Der größte Unterschied zu anderen Freizeiteinrichtungen ist, dass Mutter, Vater, Onkel, Tanten, Großeltern oder gar ein Geschwisterchen dazu eingeladen sind mit den Kleineren Ängste zu überwinden, Spass zu haben und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Da kann ich z.B. beobachten, wie Väter mit Ihren Kindern das Wahrzeichen, den Vulkan erklimmen oder die Mütter mit Ihren Kindern die Riesenrutsche runterfetzen. Meine Kleinen hatten riesen Spass mich mit Softbällen abzuschiessen - wow - das hat Spass gemacht und schreit nach Wiederholungen.
In jedem Fall sind alle beim Verlassen glücklich erschöpft.

Gemütliche Sofas laden zum Kuscheln, Lümmeln, Zeitung lesen oder gar wichtigen Erledigungen am Netbook ein, wie ich es gerade mache. Was v.a. auffällt, ist, dass es besonders Mehrkindfamilien anzusprechen scheint, da die Preise hier einem sehr entgegenkommen. Was für ein Trost, wenn man als Großfamilie nicht so tief ins Börsel greifen muss. In jedem Fall werden wir sobald die Spongebob-Suite fertig ist, nochmals über ein Wochenende herkommen.

Und wenn im Frühjahr der Aussenbereich eröffnet wird, sind wir schon gespannt auf das Ergebnis der kreativen Zusammenarbeit zwischen Andreas und den vielen Kindern. Meine Kinder hoffen auf viel Matsch, Wasserspielen, Goldgräberstimmung und Schatzsuche. Wenn das nicht tolle Aussichten sind ;-)

Engel in weiß oder doch bunt und glitzernd

geschrieben von: doalittle - am 13. November 2009
doalittle

Ach ja, Engel - das verbinden wir doch alle mit unserer Kindheit. Manche kennen sie sogar, ohne Flügel - aber sie sind da und allgegenwärtig. Gut, ich bin gerade sehr beeinflusst, von Robbie Williams Comeback einem Buch von Cecelia Ahern “Zwischen Himmel und Liebe” und natürlich der Vorbereitung auf die Erstkommunion meines kleinen Mädchens.

Aber wer hat nicht von Engeln geträumt, ein Schutzengerl herbeigesehnt. In der Winterzeit erinnern wir uns wieder vielfach daran und die wunderbare Schneelandschaft verbinde ich immer mit eindrucksvollen Erlebnissen. Sobald der erste Schnee vorsichtig den Erdboden zudeckt und eine stabile flaumige Hülle darauf liegen bleibt, werfen sich meine Kleinen hinein, strecken Arme und Beine aus und formen Engelsfiguren. Ganz besonders toll sind sie von einem Balkon aus zu betrachten und ich geniesse es sehr. Vor ein paar Tagen hat mein älterer Sohn bereits stolz seinen ersten Schneemann gebaut. Dieser hat eine beachtliche Größe von 12 cm erreicht! Wer bietet mehr ;-) Wenn ich dann noch einen wohlig warmen und duftenden Punsch in Händen halte und das Knistern des Holzes in der Feurschale wahrnehme und meinen Geschmackssinn wieder auf die vorweihnachtliche Zeit sensibilisieren kann, dann meine ich bereits die Nähe der Engel wahrzunehmen. Das Liebste ist mir am verschneiten Winter die Sanftheit der Natur. Alles ist gedämpft, wirkt sauber und strahlt eine gewisse Ruhe aus. Es muss nicht einmal die Sonne dazu scheinen und auch eine empfindliche Kälte ist bei einer entsprechend dicken Schneedecke, vorzugsweise Neuschnee, zu ertragen und lädt zum Verweilen im Freien ein.

Meistens erwische ich mich mit den Kindern dabei, dass wir sehr spät, wenn schon lange die Dunkelheit eingebrochen ist, den Einkehrschwung Nachhaus schaffen. Total erschöpft, aber mit rosigen Wangen, freuen wir uns dann auf eine gut bürgerliche österreichische Küche und schaffen es dann gerade noch ins Bett. Manchmal schlafen wir mitten in der Zeile einer GuteNachtGeschichte friedlich zusammen kuschelnd ein.

So und nun wißt ihr, warum ich gerade Angebote für einen solchen Winterurlaub einhole. Weihnachten werden wir daheim im gewohnten Ritual und im Kreise der Familie verbringen, aber danach sehnen wir uns schon nach den oben beschriebenen Erlebnissen. Nachdem man diese in der Nähe einer Großstadt nur schwer findet, juhuuuu, ab in die tief verschneite österreichische Bergwelt. Ich bin schon neugierig, wohin es uns dieses Jahr verschlagen wird.

Das einzige was ich mir noch wünsche: Einen Engel, welcher mich mit den Kindern begleitet, mit uns die Freude teilt und die Nähe, Sicherheit und Wärme schenkt. Diese Dinge fehlen mir derzeit so sehr und ich brauche sie dringend als Kraftquelle für das neue Jahr.

Familien-Skiurlaub in Kärnten

geschrieben von: Freigeist - am 22. Oktober 2009
Freigeist

Freunde von uns schwören ja schon seit Jahren auf Kärnten im Winter. Wir haben unseren Skiurlaub in Österreich bisher immer nördlich des Alpenhauptkammes verbracht, denn uns war das südlichste Bundesland bezüglich der Schneesicherheit ehrlich gesagt zu unsicher. Doch für den heurigen Skiurlaub haben wir umdisponiert und suchen uns nun auch ein Hotel in Kärnten. Denn durch die modernen Beschneiungsanlagen, die eine Schneegarantie bis ins Frühjahr hinein versprechen, ist uns unser Gegenargument abhanden gekommen. Außerdem wandelten wir uns durch unsere Kinder (vielleicht hat es auch etwas mit dem Alter zu tun?) von rasanten Pistenflitzern zu gemütlichen Genuss-Schifahrern, die sich auch gerne mal die Sonne auf den Overall (oder die Schicht darunter) scheinen lassen. Und da wären wir im sonnenverwöhnten Kärnten ja bestens aufgehoben.

Nun stellt sich also die Frage, wohin mit uns? Bezüglich Schigebiet haben wir drei Hauptkriterien: es soll kinderfreundlich sein, aber auch möglichst alle Pisten-Schwierigkeitsgrade und damit eine gewisse Auswahl an Pisten aufweisen, damit uns Eltern - während sich der Nachwuchs im Skikurs vergnügt - auch nicht langweilig wird. Nachdem wir uns einen ersten Überblick verschaffen konnten, haben wir die Auswahl auf die beiden Schigebiete Katschberg bzw. Nassfeld-Hermagor eingegrenzt.

Jetzt heißt es, eine geeignete Unterkunft zu finden, wobei uns hier wiederum wichtig ist, dass wir die Skier nicht allzu weit bis zur nächsten Gondel schleppen müssen. Und dabei sind uns die Falkensteiner Hotels ins Auge gestochen, mit denen wir schon sehr gute Erfahrungen gemacht haben (mehr dazu ein andermal). Ein Hotel in Nassfeld fällt besonders auf: das Falkensteiner Hotel & Spa Carinzia, das optimal neben der Seilbahn-Talstation liegt und ein Erlebnis für alle Sinne verspricht. Während das Carinzia also zweifellos als Wellness-Tempel zu bezeichnen ist, dürften die beiden Falkensteiner Hotels am Katschberg noch etwas familienfreundlicher ausgerichtet sein: Sowohl das Hotel Cristallo als auch der Club Funimation Katschberg bieten viele Annehmlichkeiten für Kinder und die Lage mitten im Skigebiet ist auch ideal. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Häusern steht noch aus. Auf jeden Fall freuen wir uns schon recht auf einen Familien-Skiurlaub im sonnigen Kärnten!

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Katschberg - Winterurlaub in Kärnten

Familienhotel Cristallo am Katschberg

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