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Spielplatz OBRA Kinderland - der “ganz große” in Neukirchen

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 12. August 2010
Gudrun Dupoirieux

Wir waren heute mal wieder outdoor zum Spielen - auf einem Spielplatz in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck. Oder eigentlich sollte ich sagen: Wir waren ”umteufeln”! Zum Umteufeln im OBRA Kinderland in Neukirchen an der Vöckla. Und nachdem die ganze Familie den Spielplatz sechs Stunden lang auf Herz und Nieren getestet hat, kann ich wirklich nur sagen: Der Weg hat sich gelohnt!

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Für jeden etwas

Was mir besonders gut an diesem Spielplatz gefallen hat, ist die Tatsache, dass für viele verschiedene Altersstufen was geboten wird. Bastian (9) und Luca (6) haben zuerst mal in Windeseile die große Pendel Schaukel und den Pyramidenturm mit seiner beeindruckenden Hängebrücke sowie die Riesen Rutsche erkundet, bevor sie noch ein-, zweimal ins Heu gesprungen sind. Dann ging es weiter zu „Umteuferls See” - ein Spielteich mit Fähre und Flößen. Deshalb hier mein Tipp am Rande: Badesachen und Handtuch nicht vergessen!

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Nach dem kühlen Nass, ließen sich die Jungs dann weitertreiben zum Hüpfkissen und zum “Wassersteingarten”. Hier hieß es Wasser stauen, Wasser umleiten, … und die Zusammenarbeit mit Nina, der am Spielplatz neu gewonnenen Freundin, machte meinen Buben besonders viel Spaß.

Und: Man kann Kinder in diesem Alter unbesorgt im Kinderland herumlaufen und klettern lassen, denn trotz des großen Angebotes ist der Spielplatz doch so überschaubar, dass man die kleinen “Umteuferln” mit einem kurzen, suchenden Blick schnell wieder entdeckt.

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Marie (3) musste da natürlich schon etwas mehr begleitet werden. Und so entdeckten wir zusammen das kleine Dorf, den Wohnwagen, der so lustig schaukelte, natürlich auch das Hüpfkissen und die Seilbahn. Welch ein Spaß, sich bei der Fahrt über das Seil den Wind durch die Haare wehen zu lassen!

Sehr angetan war die Kleine auch von den Hasen und Ziegen und konnte dort im Stall beobachten, dass die süßen Tiere alle gern Salat, Äpfel, Karotten und Kartoffeln verspeisen. Vielleicht Marie in Zukunft ja auch? ;-)               

Der “ganz große” Spielplatz

Mama, Papa, Oma, Opa, … Alle sind hier herzlich willkommen, mit den Kindern den Spielplatz zu entdecken und zu erforschen. Ein besonderes Abenteuer: Für ganz große Forscher gibt es auch eine Schatzsuche, die einen durch das gesamte Kinderland führt. Wenn man es aber einfach etwas gemütlicher haben möchte, kann man sich auch auf die Gasthof Terrasse unter einen Sonnenschirm zurückziehen und sich dort den kulinarischen Genüssen hingeben. Denn am Spielplatz ist Schatten leider (noch) etwas rar - ein kleiner Minuspunkt für das Obra Kinderland.

Die Kinder hat das natürlich nicht gestört und bereits beim Heimfahren haben sie mich gelöchert, wann wir denn wieder mal zum “ganz großen” Spielplatz fahren werden …

Master Blaster - generationenübergreifend

geschrieben von: Edith Schillinger - am 22. Januar 2010
Edith Schillinger

Sag mir, woran du bei „Master Blaster” denkst, und ich sage dir, wie alt du bist:
Mitglieder der Elterngeneration 30+(+) werden sich vielleicht noch an den gleichnamigen 1980er Hit von Stevie Wonder erinnern. Jugendliche denken dabei vermutlich eher an eine deutsche Techno-Musikgruppe, die alte Italo-Disco-Hits als Dance-Versions in die Clubs bringt …. (keine Panik, ich geb’s ja zu - das hab ich auch erst im www recherchieren müssen). Aber die Jüngsten unter uns werden wohl mit Master Blaster als Synonym für Wasser-Rutsch-Vergnügen aufwachsen…

Während man auf jeder herkömmlichen Wasserrutsche der Schwerkraft gehorchend kontinuierlich von oben nach unten unterwegs ist, ist das bei einem Master Blaster nämlich anders: Hier wird man auf Gummireifen sitzend durch einen starken Wasserschwall auch schon mal bergauf gespült (und ein locker sitzendes Bikini-Höschen gleich mit dazu). In einigen Freizeitparks in Deutschland oder Holland gibt es rasante Master Blaster-Anlagen, die an Hochschaubahnen erinnern. Eine gemäßigtere Version, die bereits für Kids ab 110 cm Körpergröße freigegeben ist, findet sich im Wiener Dianabad.

Gregor, 5 Jahre jung und grade mal 114 cm groß, steht am Startplatz, der prall gefüllte grüne Gummireifen, der mich an einen Donut erinnert, wartet auf ihn bzw. auf ihn und seinen Papa. „Nichts da - ich rutsch allein!”, beschließt er mutig, setzt sich in den Reifen und ab geht’s! Zuerst ein kurzes steiles Stück abwärts - dann wird er schon das erste Mal bergan gespült - rein in die Röhrenrutsche - eineinhalb Umdrehungen in absoluter Finsternis - endlich Licht am Ende des Tunnels - eine zweite Aufwärtspassage - rum um die Kurve - und mit Vollgas runter zum spritzigen Grande Finale! Welch ein Spaß!
Das nächste Mal rutscht Gregor trotzdem wieder gemeinsam mit Papa, weil es den Reifen beim Alleine-Fahren viel öfter um die eigene Achse dreht, als wenn mehr Gewicht mit an Bord ist.

Die Master Blaster-Rutsche ist allerdings nur eine von vielen Attraktionen im Dianabad, das wir bei unserem Besuch als richtiges Spaßbad erlebt haben. Wirklich, soviel Hetz hatten wir schon lange nicht in einem Hallenbad: Während der Rutschen-Sperre (sie ist jede Stunde für 30 Min. in Betrieb) haben wir uns die Gummireifen geschnappt und uns durch die lange „Auslaufbahn” treiben lassen. Im Nachhinein hat das den Kids sogar besser gefallen als die Rutsche selbst! Nächstes Highlight: das Wellenbad, das stündlich für ca. 15 Minuten angeworfen wird. Wer will, kann sich von den Wellen gleich in den Wildwasserkanal werfen oder sich in Richtung Piratenschiff spülen lassen. Witzig ist auch die Spiel- und Kletteranlage in einem eigenen Becken, mit Schleusen zum Auf- und Zudrehen zahlreicher Wasserspritzen. Außerdem macht das exotische Südsee-Flair Urlaubslaune.

Nur etwas wärmer könnte das Wasser bzw. die Luft heraußen schon sein! Aktiven Kids, die sich ständig bewegen, scheint das nichts zu machen - Mamas, die sich nur aufs Zuschauen konzentrieren oder Babys kommen da schon leichter ins Schlottern. Noch ein kleines Minus: die Gastronomie, die übrigens eine reiche Auswahl und einen tollen Rundum-Blick bietet, schließt bereits um 18 Uhr, während das Bad noch bis 20 Uhr offen hat. Einen Toast hat uns die nette Dame hinter der Theke zum Glück noch gezaubert, sodass wir unser Abendessen noch im Bad einnehmen konnten. Und das war gut so, denn bei der Heimreise sind die Kids selig eingeschlummert…