Artikel-Schlagworte: „Nachhilfe“

Nachprüfung - Hilft Nachhilfe bei Prüfungsangst?

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 1. September 2010
Gudrun Dupoirieux

“Hattest du auch einen Nachzipf?” „Ja. Nachprüfung Mathe.” „Ach so, ich hatte meine Nachprüfung in Englisch und Latein. Doch die ganze Nachhilfe hat nix genutzt und ich musste dann die sechste wiederholen.” „Naja, so ganz erfolglos war deine Nachhilfe ja doch nicht. Immerhin ist dein damaliger Nachhilfelehrer heute dein Ehemann.” Ja ja. Ungefähr so verlief ein Dialog bei einem Treffen mit meinen ehemaligen Schulkollegen. Wir hatten unser 20-jähriges Matura-Jubiläum gefeiert und - man glaubt es kaum - Nachprüfung und Prüfungsangst sowie Nachhilfe waren auch nach so vielen Jahren noch immer ein Thema.

Schlaflos wegen Prüfungsangst

Sehr brisant ist dieses Thema auch in diesen Wochen hier in Österreich. Denn die Zeit bis zum Schulanfang läuft - ja rast förmlich dahin. Nachprüfungen rücken immer näher und schon so manchem bereitet Prüfungsangst schlaflose Nächte.

Nachhilfe scheint im Lebenslauf nicht auf ... Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de

Nachhilfe scheint im Lebenslauf nicht auf ... Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de

Nachhilfe Intensivkurse

Doch was tun, wenn man alleine noch immer nicht weiter kommt und gerade drauf und dran ist, die Flinte ins Korn zu werfen? Ich würde empfehlen, vielleicht doch noch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch wenn es vielleicht schon etwas spät erscheinen mag. Institute und Zentren bieten zum Beispiel Nachhilfe Intensivkurse an und schon so manchem Schüler ist am Ende doch noch der Knopf aufgegangen. Vielen Schülern konnte auch durch die Gespräche mit den pädagogisch sehr gut geschulten Nachhilfe-Lehrern die Prüfungsangst genommen werden.

Es geht auf alle Fälle weiter!!

Und um noch einmal auf meine Maturakollegen zurückzukommen - ich muss sagen, ein jeder hat am Ende seinen Weg gefunden und heute fragt keiner mehr danach, ob sie während ihrer Schulzeit einmal ein Jahr wiederholen mussten. Man muss nur, wenn man hinfällt, wieder aufstehen und weitergehen!

In diesem Sinne, wünsche ich allen Schülern und Schülerinnen einen schönen Schulanfang und einen guten Start ins Schuljahr 2010/2011.

Nachhilfe Mathe bis Englisch - Anbieter von Nachhilfeunterricht im Überblick

geschrieben von: Bettina Krankl - am 23. August 2010
Bettina Krankl

Gehörst du auch zu den bedauernswerten Schülern, die kurz vor einer Nachprüfung in Mathematik oder einem anderen schwierigen Fach stehen? Oder seid ihr besorgte Eltern auf der Suche nach qualifizierter Nachhilfe für eure Kinder? Kein Grund zu verzweifeln: Damit ihr es ein wenig leichter habt, guten Nachhilfeunterricht in Wohnort-Nähe zu finden, hat QUAX die Anbieter von Nachhilfe in ganz Österreich für euch übersichtlich zusammengefasst. Mein ganz persönlicher Tipp: Versucht das Ganze so entspannt wie möglich anzugehen - ich war in meiner Schulzeit eine ewige 5er-Kandidatin in Mathe. Als meine Eltern schließlich die Notbremse zogen und mir regelmäßige Mathe Nachhilfe finanzierten, machten mir manche Zahlenspiele plötzlich sogar richtig Spaß! Es kommt halt sehr oft auch auf den jeweiligen Lehrer beziehungsweise Nachhilfelehrer an … Und zumindest Letzteren kannst du dir ja selber aussuchen - und zwar hier:

Nachhilfe Wien

Zugegeben: Wer Nachhilfe in Wien sucht, hat es schon mal leichter: In der Hauptstadt ist das Angebot an Nachhilfeunterricht entsprechend groß. Speziell für Nachhilfe in Fremdsprachen gibt es beispielsweise den Anbieter LEARNING EVENTS: Das erlebnispädagogische Konzept - Lernen mittels Tun und Erleben abseits des Klassenzimmers - schafft es, Schüler an schulfreien Tagen für einen Englisch Workshop oder für Sprachcamps in den Ferien zu begeistern. Gelernt wird in Kleingruppen mit Native Speakers.

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Nachhilfe hilft dir, es zu schaffen! Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Nachhilfe für Teenager gibt es auch von LETA - Learn English Through Action: Die Kurse bieten Nachhilfe in Englisch bei entspannter Atmosphäre. Die Sprachtrainer sind ebenfalls Native Speaker (Cambridge Celta zertifiziert) und haben viele Jahre Erfahrung. Kurse in Wien finden wöchentlich in kleinen Gruppen statt.
Für andere Fächer findest du Nachhilfeunterricht-Anbieter auf QUAX unter Nachhilfe in Wien …

Nachhilfe Niederösterreich

Schülerhilfe und LernQuadrat sind in ganz Niederösterreich verbreitet. Die Schülerhilfe (gibt es seit 20 Jahren) bietet für Schüler aller Altersstufen Nachhilfe sowie spezielle Vorbereitungskurse für die Nachprüfung. Das LernQuadrat unterstützt Schüler und Eltern mit speziellen Lerntechnik-Seminaren. Alle Informationen und weitere Nachhilfe Anbieter findest du hier: Nachhilfe in Niederösterreich 

Nachhilfe in ganz Österreich

Du bist in Linz oder Graz zuhause oder gehst in einem anderen Teil von Österreich zur Schule? Auch für dich gibt es Nachhilfe in deiner Nähe: Wähle einfach unter dem Menüpunkt Nachhilfe auf QUAX.at dein Bundesland aus und finde den richtigen Nachhilfelehrer. Alles Gute und viel Erfolg für das neue Schuljahr!

Die Schule in dir

geschrieben von: Bettina Krankl - am 30. Juni 2010
Bettina Krankl

Heute ist ein Flugblatt ins Haus geflattert. Mit dem (etwas fragwürdigen) Slogan “Gratis aber nicht umsonst” wird darauf die interessensorientierte Mittelschule ab 2010/2011 in unserer Gemeinde beworben. Interessensorientiert. Hört sich gut an, denke ich. Da fällt mir plötzlich ein, was mir unlängst eine der Lehrerinnen aus meiner (mit diesem Beruf reich gesegneten) Verwandtschaft an den Kopf geworfen hat: „Du hast ja keine Ahnung, wie es in der Schule zugeht!” In einer Diskussion um Interessen- und Begabungsförderung in der Schule hatte ich mich nämlich zu einem leidenschaftlichen Plädoyer gegen das Sitzenbleiben hinreißen lassen… Und bevor sich hier bald alles nur mehr um Ferien und Urlaub dreht, möchte ich noch ein paar persönliche Gedanken zur Schule anmerken.

Die aktuelle öffentliche Auseinandersetzung rund um Gesamtschule, Ganztagsschule, neue Mittelschule und wie sie alle heißen, gefällt mir. Weil sie das Thema Schule wieder öffentlich diskutiert und es zu dem macht, was es ist: Etwas, das uns alle angeht. Jeder von uns verbringt zumindest neun Jahre in dieser Institution. Ich selbst genoss sie zwölf lange Jahre. Aber dass Lernen auch Spaß machen kann, habe ich erst an der Uni entdeckt.

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Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Schule - der “Ernst des Lebens”?

In der Schulzeit war ich hauptsächlich damit beschäftigt, - mithilfe der dankenswerten gratis Nachhilfe eben dieser meiner Lehrer-Verwandten - in jenen Fächern über die Runden zu kommen, die mir überhaupt nicht lagen, allen voran Mathematik. Nicht zuletzt meine Mathe-Phobie ließ mich schließlich auch die Flucht nach vorn antreten und mich für den - damals so genannten - neusprachlichen Zweig am Gymnasium entscheiden. Trotzdem hieß es weiterhin 4 x Mathe pro Woche und demzufolge: Nur ein Mathe-freier Tag war ein guter Tag.

Motivieren statt bestrafen

„Da werden sie dir die Wadln schon viere richtn!” Dieser maßlos antiquierte, aber dennoch oft wiederholte Satz meines Vaters stand, wie in Stein gemeißelt, noch vor meinem allerersten Schultag. Heute träume ich von einer Schule, die Interessen und Begabungen fördert. Die anlagebedingte Minder-Begabung anstatt mit schlechten Noten oder gar Sitzenbleiben permanent zu bedrohen, wirkliche Förderung anbietet. Die nicht zum Versager abstempelt, sondern laut ruft:”Hier ist einer, der kann besonders gut die verschiedenen Grün- und Grau-Nuancen eines Birkenblattes aquarellieren!” Sollen wir alle an der Wirtschaftsuni inskribieren, um mit 40 auf den Selbsterfahrungstrip zu kommen? Produziert das nicht noch mehr von diesen ach so trendigen, aber für den Arbeitsmarkt eher fragwürdigen neuen Berufen wie Lebenscoach oder Hunde-Akkupunkt-Masseur?

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich noch nie aufgrund von (guten) Noten einen Job bekommen oder nicht bekommen. Als Unternehmerin würde ich nicht auf die Idee kommen, mir von einem Bewerber Schulzeugnisse vorlegen zu lassen. Klar, auch in der paradiesischen Zeit als Studentin musste ich mich mit Nebenjobs über Wasser halten und ganz ohne Rechnen ging es da auch nicht. Auf die hohe Kunst der Wahrscheinlichkeitsrechnung (das Wort löst auch nach 20 Jahren noch Schaudern in mir aus) kann man beim Eis verkaufen oder Bücher auspreisen aber ganz gut verzichten.

Ich höre schon, was jetzt kommt: Dafür fehlt die Zeit. Der Stoff muss durch. Die Kinder brauchen den Druck. Aber kann ein Schulsystem, das für alle Beteiligten auf Druck aufgebaut ist, richtig und gut sein? Hat mein Kind ohne bezahlte Nachhilfe überhaupt noch eine Chance, dem Unterricht zu folgen? Sind Lehrer heute wirklich so überlastet, dass sie Schulhefte in den Urlaub mitschleppen müssen, um sie stoßweise am Hotelpool in Lignano zu korrigieren? Und was ist mit Pionierländern wie Finnland - belächelns- oder beneidenswert?

Das Leben, denke ich, verlangt uns allen, auch ohne Schule, genug Prüfungen ab. Lasst uns doch ein System finden, das unsere Kleinen wirklich auf das Leben nach der Schule vorbereitet. In dem soziale Fähigkeiten eine wichtige Rolle spielen. In dem sich jede(r) traut, zu den eigenen Anlagen zu stehen und diese auch zu verwirklichen, ohne Angst vor Konsequenzen und Versagen. In dem unsere Kinder sich zu selbstbewussten, aktiven und kreativen Individuen entwickeln können. Gewiss, einfach ist es nicht. Aber zumindest wäre die Schulzeit dann gratis, aber nicht umsonst. ;-)