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Kindergeburtstag planen – 5 Tipps

geschrieben von: Bettina Krankl - am 9. Juni 2010
Bettina Krankl

Kinder und planen, das ist ja so eine Sache … Zum Beispiel Marie: Mein liebes Patenkind war just an dem Tag unpässlich, an dem ihr Kindergeburtstag steigen sollte. Drei Tage später dasselbe Szenario - ihr Bruder kam an seinem Geburtstag kränklich von der Schule heim. So musste auch sein Kindergeburtstag kurzerhand abgesagt werden. Was für ein Jammer!

Zuviel der Aufregung? Ich kann es gut verstehen. Ehrlich gesagt wird mir jetzt schon mulmig, wenn ich an die bevorstehende Feier anlässlich meines eigenen „Runden” denke …

Damit du nicht krank vor Aufregung wirst, wenn das nächste Mal eine Geburtstagsfeier deines Kindes ansteht, möchte ich hier ein paar Anregungen zum Organisieren eines Kinderfestes geben. Natürlich kannst du die Planung der Party auch einer professionellen Agentur überlassen (und einfach cool zwinkern, wenn du nach dem Kindergeburtstag Mami ist die Beste! zu hören kriegst).

Die Routiniers in Sachen Kinderfeste unter euch, bitte ich schon jetzt: Ergänzt doch eure eigenen Erfahrungen, Inputs und Kindergeburtstag Tipps im Kommentarfeld!

Maries Feier kann damit zwar nicht mehr gerettet werden. Aber die Kleine hat ja noch Aussicht auf einige unvergessliche Geburtstagspartys. Sie ist ja erst entzückende 3! :-)

Kindergeburtstag - 5 Tipps für das Fest der Feste:

Kindergeburtstag Foto Hofschlaeger pixeliode

Kindergeburtstag - immer ein Spaß! Foto: S. Hofschlaeger, pixelio.de

1. Gäste

Wie viele Kinder einladen? Wer darf auf die Gästeliste? Ein heikler Punkt. Die alte Regel: So viele Jahre das Kind alt wird, so viele Gäste. Klingt unfair? Ist es auch. Viel Spaß beim Ausdiskutieren…

2. Location

Zu Hause feiern oder einen Partyraum mieten? Das hängt von der Lärm-Empfindlichkeit und Toleranzschwelle eurer Nachbarn ab, würde ich meinen.

Wenn du nicht in den eigenen vier Wänden Geburtstag feiern willst, gibt es zahlreiche Alternativen: Gut feiern lässt es sich beispielsweise im Kino oder Museum. Viele Locations bieten tolle Programme zur Unterhaltung beim Kindergeburtstag oder haben eine Hüpfburg im Angebot.

Ein einfacher Partyraum sollte von der Ausstattung her zumindest Bad und Toilette dabei haben. Für jeden kleinen Partygast ist eine Sitzgelegenheit einzuplanen, CD-Player ist nie verkehrt.

Hast du das Glück, über einen Garten zu verfügen, ist das schon ein großer Vorteil. So haben die Kids den nötigen Auslauf und es muss nicht alles in Sicherheit gebracht werden, was wertvoll und zerbrechlich ist… Bei Outdoor-Festen ist es ratsam, genügend Sonnencreme und ein kleines Erste-Hilfe-Set parat zu haben - sind die Kids erst einmal in Partylaune, kann es schon mal zu kleineren Stichen oder Kratzern kommen. Vorsicht bei Biotopen und Pools!

3. Einladungskarten

Natürlich kann man auch telefonisch zum Kindergeburtstag einladen. Gerade in der heutigen Zeit finde ich es aber sehr nett, Einladungskarten zu verschicken. So hat der kleine Partygast etwas Besonderes in Händen. Und selbst kann man sich schon beim Basteln und Verfassen der Einladungen ganz der kreativen Vorfreude hingeben… Wichtig: rechtzeitig aussenden (10 bis 14 Tage vor dem Kindergeburtstag).

Welche Infos sollen auf die Einladungskarte?

Einladungskarte Kindergeburtstag - Foto: regenbogen56, pixelio.de

Termin

Wähle das Datum für den Kindergeburtstag eventuell in Abstimmung mit den anderen Eltern. Sollten zufällig zwei Kinder am gleichen Tag feiern wollen, stiehlt sonst einer dem anderen die Show. Prinzipiell sind Samstage empfehlenswert. So haben die Eltern Zeit, die Kids zu bringen und abzuholen, der Sonntag bleibt der Gastgeber-Familie zur Erholung.

Beginn & Ende (!)

In der Kürze liegt die Würze! Vor allem bei den Kleinsten, sind zwei, drei Stunden völlig ausreichend.

Ort

Gib die genaue Adresse an, eine beigelegte Wegbeschreibung kann nützlich sein. Auf jeden Fall ist es ratsam, die Telefonnummer auf der Einladungskarte anzuführen!

Bitte um Zu- oder Absage bis zu einem bestimmten Datum

zusätzliche Angaben:

Ablauf der Party, Motto für den Kindergeburtstag (falls es eines gibt)

Gäste-Transport

Wenn die Eltern selbst für das Bringen und Abholen der Kleinen sorgen müssen, solltest du das ebenfalls bereits auf der Einladung zum Kindergeburtstag vermerken.

4. Unterhaltung & Spiele

Sorge dafür, dass genügend Spiele und benötigte Utensilien bereit liegen. Spiele wie Schokolade-Wett-Essen, Topfschlagen und andere Klassiker kommen beim Kindergeburtstag gut an. Auch eine (bescheidene) Tombola ist immer ein Highlight!

Für gute Unterhaltung beim Kindergeburtstag und eine extra Portion Spaß sorgen Zauberer. Zaubershows faszinieren Kinder ab 3 bis 4 Jahren. Der Zauberer kommt ohne aufwändige Vorbereitung zum Fest und garantiert eine verblüffende Show sowie glänzende Kinderaugen!

Den Kindergeburtstag allzu straff zu organisieren solltest du allerdings vermeiden: Es muss nicht ein Spiel das nächste jagen. Schon gar nicht sollte der Partyspaß aufgezwungen werden. Wenn du merkst, dass die Fete von selber läuft, zieh dich zurück und gönne dir ein Plauscherl unter Eltern.

Kein Kindergeburtstag ohne Geburtstagstorte! Die Geburtstagstorte ist ein Höhepunkt bei jedem Kindergeburtstag. Sollten deine Backkünste mehr Unterhaltungs- denn kulinarischen Wert haben, kannst du die Geburtstagstorte beim Spezialisten bestellen.

5. Dekoration

Girlanden, Luftballons, Tisch-Deko zum Vernaschen … Hier ist das Motto: Kreativität vor Perfektion! Zur richtigen Partystimmung gehört natürlich auch die musikalische Deko für den Kindergeburtstag. Aber Vorsicht: Musik besser gemeinsam mit dem Geburtstagskind auswählen. Wer outet sich schon gern als uncool?

Zum Schluss noch was Wichtiges: Fotografieren nicht vergessen! Dann habt ihr alle eine schöne Erinnerung. Viel Spaß bei eurem nächsten Kindergeburtstag!

Klopapier statt Klamotten

geschrieben von: Edith Schillinger - am 6. Februar 2010
Edith Schillinger

1. ein schneesicheres, variantenreiches Schigebiet
2. eine gute Schischule
3. ein leistbares Appartement in Liftnähe

… das waren die drei Haupt-Suchkriterien, nach denen wir den heurigen Schiurlaub ausgelotet haben. Das Ergebnis unserer Suche: 1. Obertauern / 2. Schischule Grillitsch & Partner / 3. Appartementhaus Schmeisser.
Inzwischen neigt sich die Urlaubswoche ihrem Ende zu und es wird Zeit, Bilanz zu ziehen: 

ad 1.
Über Schneemangel können wir uns im Schneeloch Obertauern nicht beklagen, kam er doch mehrmals in dieser Woche sogar waagrecht daher, als ihn uns der Wind ins Gesicht blies. Aber ich will mich nicht beschweren, dem Wind gelang es schließlich manchmal auch, die Wolken zu vertreiben und der Sonne einen grandiosen Auftritt zu ermöglichen.
Abwechslungsreich wie das Wetter ist auch das Schigebiet selbst, denn in Bezug auf Pistenauswahl lässt Obertauern keinen Wunsch offen: vom Anfängerhügelchen bis zu zahlreichen anspruchsvollen Tiefschneehängen und Buckelpisten findet man durchgehend alle Schwierigkeitsgrade. 

ad 2.
Sonntag beim Vorfahren für die Gruppeneinteilung der Schischule: Astrid stürzt beim Seilzuglift, legt sich bei den vier flachen Bogerln auch nicht wahnsinnig ins Zeug und dennoch entgeht dem Schilehrer nicht, dass sie derart sicher auf den Schiern steht, dass sie sogar zu den „Champions” darf. Das nenne ich ein geschultes Auge!!! Und die Gruppe hat tatsächlich gepasst - gemeinsam mit lauter 9-12jährigen hat meine 7jährige bravourös zwischen Buckeln und im hüfthohen Tiefschnee mitgehalten und es noch dazu ziemlich cool gefunden.
Auch Gregor hat es mit seinem gutgelaunten Schilehrer super erwischt und sich in dieser Woche vom Schneepflug-Fahren verabschiedet. 

Einer Premiere fieberte die Schischule am Dienstag entgegen, denn da fand erstmals ein abendliches Kinderfest statt, bei dem die einzelnen Gruppen als Hauptakteure agierten. Der enorme Organisationsaufwand machte sich bezahlt, denn die Eltern wurden mit großartigen schifahrerischen bzw. komödiantischen Einlagen ihrer Sprösslinge und die Kids selbst mit einem Feuerwerk über ihren staunenden Köpfen belohnt. Auch der Anblick der unzähligen bunten Ballons, die die Schischulkinder gleichzeitig steigen ließen, ging ans Herz. Zum Glück konnte sich schließlich auch Gregor von seinem Ballon trennen und entließ ihn in den nächtlichen Himmel. 

ad 3.
Wir sind zwar keine Appartement-Neulinge, aber in solche Verlegenheit kamen wir noch nie: In der Haus-Beschreibung wurde zwar auf die Möglichkeit hingewiesen, auf geborgtes Bettzeug aufzuzahlen, aber dass auch keine Handtücher im Zimmer vorhanden waren, stellte sich erst bei Ankunft heraus - da waren wir wohl ein bisschen zu blauäugig unterwegs. Und als nach ein paar Tagen der ohnehin bescheidene Vorrat an WC-Papier zur Neige ging und ich den Vermieter um Nachschub bat, meinte er, das sei ebenfalls selbst beizusteuern. Beim nächsten Mal sind wir also schlauer und packen mehr Klopapier statt Klamotten in die Koffer, denn Gewand habe ich ohnehin schon wieder viel zu viel mitgenommen. Dennoch hat uns die Top-Lage direkt an der Piste und das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt und seit heute Abend ist fix:
Wir sind nächstes Jahr wieder hier -  im gleichen Appartement, in der gleichen Schischule, im gleichen Schigebiet.