Artikel-Schlagworte: „Kinder“

Internet & TV oder Abenteuer im Kopf?

geschrieben von: Bettina Krankl - am 22. Dezember 2010
Bettina Krankl

Die Ferien stehen vor der Tür. In vielen Familien bedeutet das wieder: Hochbetrieb für Fernseher, Handy und Computer. Aber nicht nur in der kindergarten- und schulfreien Zeit bestimmen die neuen Medien unser aller Leben. Viele Stunden verbringen Eltern und Kinder täglich hinterm Bildschirm - beruflich und in der Schule, zuhause und unterwegs, am Tag und oft bis in die (mehr…)

Fehlende Konsequenzen in der Kindererziehung

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 6. Dezember 2010
Gudrun Dupoirieux

Fehlende Konsequenzen sind ganz schlecht in der Kindererziehung. Ebenso angedrohte Konsequenzen, die nicht eingehalten werden. Und wer kennt sie nicht, die Augenblicke in denen wir denken, Kindererziehung ist nichts für uns. Die Momente, in denen wir unseren Kindern androhen: “Wenn du nicht …, dann…” Oder oft werden diese leeren Drohungen natürlich noch verstärkt im Sinne von: “Wenn du jetzt nicht sofort …, dann …!” (mehr…)

Ein Platz für Mütter und Schwangere

geschrieben von: Gabriella Haller-Gallée - am 24. November 2010
Gabriella Haller-Gallée

Mit dem Beginn der Schwangerschaft ändert sich einiges im Leben einer Frau und gleichzeitig tauchen eine Vielzahl an Fragen in Bezug auf die Schwangerschaft, die bevorstehende Geburt und das anschließende Leben mit dem Nachwuchs auf.

Antworten hierauf können dir meist Mamis geben, die selbst bereits Kinder und Erfahrungen mit dem Mama-Sein gemacht haben. Bei Mamiweb findest du viele Mütter, mit denen du dich austauschen, diskutieren und Fragen stellen kannst. Du wirst sehen, dass auch andere Mamis mit den alltäglichen Problemen zu kämpfen haben, die ihre Erfahrungen aber gerne weitergeben und helfen. Lerne hier neue Freundinnen in deiner Nähe kennen und treffe dich mit ihnen auch außerhalb des Mamiweb Forum.

Zudem kannst du dich im Magazin durchblättern. Zu vielen Themen, wie Kindergesundheit, Partnerschaft  und gesunde Ernährung findest du interessante Fachartikel, die u.a. von unseren Expertinnen - einer Hebamme und Ernährungswissenschaftlerin - verfasst wurden.  Sei als Mami informiert, was du in deiner Nähe mit deinem Kleinen unternehmen kannst oder verkaufe/kaufe gebrauchte Babysachen.

Mamiweb - die Online Plattform für Mütter und die es werden wollen. Information, Austausch und Tipps rund um Gesundheit, Kinder und Schwangerschaft.

Weihnachtsmarkt - (Geheim)Tipps für Kinder

geschrieben von: Bettina Krankl - am 18. November 2010
Bettina Krankl

Darauf warte ich schon die ganze Zeit: Soeben haben sie im Radio Schnee angesagt - juhuuu! Endlich kann ich einen Weihnachtsmarkt besuchen, ohne mir dabei blöd vorzukommen. Selbst als passionierte Weihnachtsmarkt Besucherin (ja, das ist im Advent tatsächlich so etwas wie ein Hobby von mir) wollen Punsch und Bratapfel bei 20 Grad plus auch mir nicht nicht so recht munden… Ein wenig hab ich mich schon umgehört: Die Adventmärkte in ganz Österreich haben sich dieses Jahr für Familien mit Kindern wieder Einiges einfallen lassen und so mancher Christkindlmarkt überrascht mit besonderen Attraktionen für die Kleinen. Wo sich ein Besuch am Weihnachtsmarkt (mehr…)

Kindersendungen & Kinderbücher - Helden der Geschichte(n)

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 3. November 2010
Gudrun Dupoirieux

Ich war neulich bei einer Freundin eingeladen. Und nachdem wir im Laufe des Abends verschiedenste Themen durchdiskutiert hatten, sind wir dann beim Thema Kindersendungen und Kinderbücher hängengeblieben. Ach, wir wurden fast alle nostalgisch, als wir über die Fernsehsendungen und Kinderbücher sprachen, die wir damals gesehen und gelesen hatten. ‘Damals’ … Das klingt ja so, als ob wir schon alle uralt wären … Sind wir aber ganz sicher nicht! Aber gut … (mehr…)

9 ½ Wochen - Resümee zum Schulanfang

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 23. September 2010
Gudrun Dupoirieux

So, das war es dann mal wohl wieder mit den Ferien. Die Sommerferien oder, besser gesagt (und wie von mir vermutet), die großen Ferien sind zu Ende gegangen. Mit großer Vorfreude hatte ich den freien Wochen entgegengesehen - und nun dem Schulanfang auch….

Herbeigesehnter Schulanfang

Vor wenigen Tagen hat auch für meine Kinder der Schulalltag wieder begonnen. Ich finde den Schulanfang an sich ja jedes Jahr sehr spannend. Wer wird dieses Jahr wohl mit wem und in welcher Klasse? …

Doch dieses Mal kam für mich noch erschwerend dazu, dass auch unsere Kleine im Kindergarten angefangen hat. Ein kleiner Schulanfang sozusagen. Und wie waren wir beide aufgeregt!

Schulanfang

Alles hat eine Ende, auch die Ferien - sniff! Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Doch ich muss sagen, der Start ist uns ganz gut gelungen. Marie hatte sich wirklich schon sehr auf den Kindergarten gefreut und genießt es nun scheinbar, einmal Kinder in ihrem Alter zum Spielen zu haben. Und noch dazu ganz viele kleine Mädels. Das scheint ihr noch viel mehr zu gefallen - ist es doch zu Hause mit zwei großen Brüdern meist etwas Jungs-lastig.

Doch noch mal ein kurzer Blick zurück

Tja, was soll ich sagen? Wenn ich nun heute zurückblicke, denke ich an sehr viele schöne Momente, die uns diese Sommerferien beschert haben. Nämlich Zeit mit der Familie, Zeit mit Onkel und Tanten, Zeit mit Oma und Opa (ein großes Dankeschön an euch!), Zeit mit alten und neuen Freunden. Dazu war es natürlich nötig, ein wenig herumzufahren. Wobei ich an dieser Stelle vermeiden möchte, die  von uns zurückgelegte Gesamtkilometerzahl zu eruieren - aus Angst, es könnte mir schlecht werden. Ihr Routenplan - 824 Kilometer beschreibt ja nur eine kleine Etappe unserer Tour.

Aber - es wäre heuchlerisch zu sagen, dass bei uns in diesen 9 1/2 Wochen alles nur Friede, Freude, Eierkuchen war. Nein nein. Ganz sicher nicht. Und ich glaube, es war bereits am zweiten oder dritten Ferientag, an dem ich mir meine Kinder zurück in die Schule gewünscht habe. Ja, wir hatten Meinungsverschiedenheiten und Streitereien. Wir hatten Krisen und Kämpfe. Und jede Menge Diskussionen - und die nicht nur um das berühmte Sommerloch zu füllen. ;-)

Und nun? Ich denke, im Moment tut es uns einfach allen wieder gut etwas mehr Regelmäßigkeit in unseren Alltag zu bringen. Das Aufstehen fällt allen noch schwer. Die Kinder stöhnen, wenn sie morgens aus dem Bett müssen und finden es super uncool, abends um acht das Licht abzudrehen. Doch ich finde, es ist nun wieder gut so - und freu mich dann sicher wieder auf die nächsten Ferien …

Ihr Routenplan - Entfernung 824 km

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 5. August 2010
Gudrun Dupoirieux

Vor kurzem hat uns Bettina in diesem Blog so tolle Tipps für’s Reisen mit Kindern und lange Autofahrten gegeben. Nach genauer Lektüre und bewaffnet mit sechs Seiten Streckenbeschreibung, die uns der Routenplan ausgespuckt hatte, haben wir uns am Montag auf den Weg gemacht und unsere Fahrt mit dem Auto von Paris nach Waltenhofen im Allgäu gestartet. 824 km hatten wir mit den Kindern also vor uns. Doch wir waren ja gut vorbereitet…

Und los geht’s

Fahren Sie auf die A4. Bei Kilometer 57 müssen wir das erste Mal halten - Pipi Pause. Doch nur nicht zu lange aufhalten, denn wir müssen ja noch weiter fahren. Fahrer und Beifahrer versuchen diverse Musikwünsche aus der zweiten Reihe zu erfüllen. Und die Kinder sind noch relativ leicht zufrieden zu stellen.

Kompass und Landkarte

Mit Kompass, Kind & Kegel im Auto unterwegs, Foto: Franz Haindl/pixelio.de

Bei Kilometer 133 dann die Frage: “Wann sind wir denn da?” Hm, was soll man da jetzt sagen? “Noch 6 1/2 Stunden, meine Lieben”?! Bei dem Gedanken wird einem ja selber fast übel.
Radar: auf A4 bei km 139,7 nahe Reims.
Mist, da muss wohl wo ein Radar gestanden haben, aber was soll’s. Weiter geht es und wir passieren Gebührenstationen, gefährliches Gefälle und Radarfallen - ohne erwähnenswerte Schwierigkeiten.

“Hunger!”

Bei Kilometer 166 dann: “Hunger!” Doch wir versuchen, die kleine Bande noch etwas zu vertrösten und auch die Ankündigung, bei Kilometer 189 Sie fahren schon seit 2 Stunden, machen Sie doch mal eine kurze Pause! wird erstmal einfach ignoriert.
Also frisch und fröhlich weiter auf der A4 Richtung Strassburg.
Bei Kilometer 402 können die Rufe nach Essen aus der hinteren Reihe dann doch nicht mehr ignoriert werden, und so suchen wir einen schönen Autobahnrastplatz, um unser Picknick einzunehmen. Die Vorbereitungen dafür wurden ja zum Glück vor der Abfahrt schon getroffen und so freut sich jeder über ein leckeres Sandwich à la Parisienne.
Fast 40 Minuten später sind wir dann alle wieder gestärkt im Auto und setzen unsere Reise fort. Nun Frau am Steuer, wohlgemerkt. Und ich muss ehrlich sagen, ich empfinde die Abwechslung als sehr angenehm. Und mein Mann bemerkt schnell, dass ‘beifahren’ nicht automatisch heißt, man(n) hätte nichts zu tun…
Bei Kilometer 493 wird dann zum ersten Mal deutsches Land angekündigt. Und der Jubel der Kinder ist überraschend groß, als wir nach 532 Kilometern in Deutschland einreisen, denn sie meinen nun am Ziel der Reise angekommen zu sein. Doch “Nein meine Lieben, wir sind leider noch lange nicht am Ziel.”

“Ganz ruhig, ganz ruhig.”

Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht mehr genau, wer dann wann geschlafen hat und wer womit wann angefangen hat.
Fahren Sie auf B28 Richtung Kempten. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich gerade anfing, mir Gedanken darüber zu machen, wie gut man denn dieses Kindergezetere und -geschreie eigentlich auch ausblenden kann, als mich unsere Kleinste in die Realität zurückholte und zum ersten Mal ankündigte: “Ich muss spucken.” Doch nein, davon stand doch wirklich nichts im Routenplan! Also erstmal Fenster auf. Ganz ruhig ein- und ausatmen und den Blick nach vorne. “Marie, gib doch mal die Plastiktüte weg vom Gesicht. Ganz ruhig, ganz ruhig.”
Puh, Kilometer 578 grad noch mal gut hinter uns gebracht. Bin mir allerdings nicht so sicher, ob die Aufforderung zur Ruhe grad eben ihr oder mir gilt. Doch da: Tankleuchte. Gut, also zur nächsten - nein, soweit kommen wir gar nicht mehr. “Spucken…”. Luca reicht ihr grad noch mal rechtzeitig die Plastiktüte hin und da geht es schon los. Aber ich muss sagen: gut gemacht für eine Dreijährige und dann ganz relaxed die Tüte dem Papa nach vorne gereicht. Also, noch ein guter Grund bei der nächsten Tankstelle zu stoppen. Gesagt, getan. Tankstopp bei Kilometer 809 und dann weiter. Fahrerwechsel und dann Weiterfahren auf A980. “Wir haben Hunger”, wieder einmal der Chor aus der zweiten Reihe. Also noch ein paar Kekse und Soletti, die auch Marie schon wieder fröhlich in sich hineinstopft.

“Wir sind da!”

Im Cockpit ist jetzt allerdings noch mal die volle Aufmerksamkeit gefragt. Weiterfahren auf B19, nach rechts abbiegen, OA22, Geschwindigkeits-Begrenzung auf 50 km/h, scharfe Rechtskurve. Die vom Routenplaner angekündigten Ereignisse überschlagen sich fast in den letzten fünfzehn Minuten. Doch nun - Kilometer 824: “Kinder, wir sind da! Ihr habt das gut gemacht!”
Etwas steif klettern wir alle aus dem Auto.

Kindergeburtstag - Alle Jahre wieder …

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 30. Juli 2010
Gudrun Dupoirieux

Puh, bei uns stehen wieder einmal ein paar Feste anlässlich Kindergeburtstag vor der Tür. Eigentlich sollte man ja denken, dass sich jeder in der Familie auf diese Sommer-Highlights freut, doch ich denke nur: „Alle Jahre wieder…” Das klingt jetzt schon eher weihnachtlich, aber damit wollen wir uns heute mal nicht rumschlagen. Nein - in wenigen Tagen wird Töchterchen drei und Sohnemann stolze neun. Und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage: was machen wir am alljährlichen Kindergeburtstag dieses Mal?

geburtstagstorte

Kindergeburtstagstorte - Foto Claudia Hautumm / pixelio.de

Die Qual der Wahl

Hm, den Kindergeburtstag zu Hause feiern oder vielleicht einen Ausflug ins Haus des Meeres unternehmen? Abenteuer-Spielplatz oder eine Feier im Museum? Oder vielleicht ein Besuch in den Swarovski Kristallwelten? - Nicht nur für kleine Prinzessinen.

Das Angebot ist groß, das Spektrum breit und auch das veranschlagte Budget muss bedacht werden. Was unternimmt und bietet man den kleinen Gästen, so dass auch möglichst alle Geister zufrieden gestellt werden?

Töchterchen und Sohnemann

Bei uns wird der Kindergeburtstag meist zu Hause gefeiert. Das sieht dann so aus, dass Töchterchen, knappe drei, natürlich ihre kleinen Freundinnen einladen will. Und sie möchte einen Schokokuchen mit buntem Streusel und Smarties - am besten die der netten Sonderedition „Frühlingsfarben”. Man stelle sich vor - rosa Smarties!! Naja, als Spiele vielleicht die Reise nach Jerusalem und „stop dance”.

Sohnemann, der ja nur drei Tage später Geburtstag hat und dieses Jahr schon neun wird, kann sich vielleicht noch mit dem Schokoladenkuchen arrangieren. Die rosa Smarties würde er zur Not auch noch essen. Aber die Reise nach Jerusalem - das ist ja mega uncool. Fußball soll gespielt werden! Wir brauchen also Platz. Einen großen Rasen und viele Kinder. Jungs am besten. Und auch mein Vorschlag, die kleinen Mädels vielleicht als Cheerleader einzusetzen, erntet nur ein Augenrollen. Also - ein Kindergeburtstag ganz im Zeichen des runden Leders soll es werden. Aber für welche Nation antreten? Wir spielen für - mh, da stehen wir jetzt vor dem nächsten Problem: Sohnemann stammt aus einer Misch-Ehe. Multikultureller Background sozusagen.

Also wieder mal die Qual der Wahl …

Bäder in Niederösterreich - meine Freibad Hitliste

geschrieben von: Bettina Krankl - am 20. Juli 2010
Bettina Krankl

Wenn man, so wie ich, am Tor zum Salzkammergut aufgewachsen ist - mit Attersee, Mondsee und Co quasi vor der Haustüre - braucht es eine Weile. Es braucht eine Weile, bis man als “zugereiste” Niederösterreicherin die besten Bäder in Niederösterreich für sich und die Familie entdeckt. Hat man das richtige Freibad aber erst einmal gefunden, lassen einen selbst die heißesten “Hundstage” ziemlich kalt. Wo das geht? Okay, euch will ich sie verraten, meine ganz persönlichen Top 3 der Bäder in Niederösterreich zum Baden mit Kindern. Aber nicht weitersagen! ;-)

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Pack die Badeschlapfen ein! Foto: Thorsten Freyer/pixelio.de

 

Als Naturliebhaberin führt das Kampbad in Lagenlois meine persönlichen Freibad Charts an - mit eigenem Kinderplanschbecken (Chlorwasser), Wasserrutsche, Kinderspielplatz, Beachvolleyball und Fußballplatz. Der Eintritt ist frei! Weil ich nicht unfair sein will, eine kleine Vorwarnung: Das Flussbad selbst sorgt wirklich für Abkühlung! Über 20 Grad hab ich das Thermometer im Kamp dort noch selten anzeigen sehen. Alle Hartgesottenen können sich nach einem ausgiebigen Badetag im idyllischen Naturbad mit einem Besuch in der LOISIUM Kellerwelt belohnen. Tipp: Es gibt spezielle Kids-Touren durch die Kellerwelt und originelle Angebote für einen Kindergeburtstag im Loisium - ab 6 Jahren. Letzte Woche haben wir übrigens mit den Kindern am Kampufer zwei ganz junge Schwäne beobachten können!  

Entenfamilie im Wasser

Natur pur im Aubad - schwimmen mit Enten. Foto: Dieter Haugk/pixelio.de

Glasklare oder gar türkisblaue Bäder in Niederösterreich - ehrlich gesagt, die Suche danach habe ich längst aufgegeben. Dafür haben wir entdeckt, dass es das oft gar nicht braucht: Ein echtes Naturparadies zum Schwimmen ist das Aubad in Tulln. Zur Zeit wird einem zwar der kurze Weg vom Parkplatz durch den Auwald durch die Gelsen ziemlich verleidet, aber hat man’s erst mal zur Liegewiese geschafft, wird man auch belohnt (Tipp: Kinder einfach mit einem großen Strandtuch vermummen oder mit einem Räucherstäbchen marschieren lassen). Die Au-Landschaft ist eigentlich ein großer Freizeitpark. Die schönen alten Bäume rund um das Natur Freibad lassen sich mit Slacklines oder Hängematten bespannen, vom Grillplatz weht immer ein verführerisches Düftchen - im Aubad kann man mit der ganzen Familie und Freunden grillen. Ach ja, und während an dem einen Ende Wasserrutschen, Sport- und Spielplätze sowie Gastronomie das Freibad Ufer beleben, haben wir schon des öfteren auf der gegenüber liegenden, ruhigeren Freibad Seite kleine Süßwasser-Schildkröten gesichtet. Echt süß!

Unter die Top 3 meiner Lieblings-Bäder im Sommer reiht sich auch der von mir erst vor wenigen Tagen entdeckte Badeteich hinter dem Hotel Böck. Nach dem Shoppen mit Kindern sehr zu empfehlen, befindet sich der See doch gleich bei der SCS in Vösendorf! So lässt sich der Einkaufsspaß in der Shopping City auf angenehme Weise mit einem Sprung ins kühle Nass kombinieren. Für Kinder wurde ein eigener Kinderstrand aus Sand angelegt. Originelle Freiluft-Möbel bilden höhlenartige Schattenspender beim Spielen und antike Badehütten verbreiten ein besonders nostalgisches Flair. Während sich die Kinder im Freibad austoben, hat man sie von den gemütlichen Lounge-Möbel der Gastronomie Location 100tage sommer gut im Blick.

Ich wünsche allen Familien mit Kindern viel Sonne, gute Erfrischung und ganz viel Badespaß mithilfe der herrlichen Bäder in ganz Österreich!

Mit dem Auto in den Urlaub – Tipps für’s Reisen mit Kindern

geschrieben von: Bettina Krankl - am 12. Juli 2010
Bettina Krankl

Hitze, Stau, Langeweile… STOPP! So darf die Autofahrt in die Ferien und den heiß ersehnten Urlaub nicht beginnen. Auch wenn langes Reisen im Auto meist eher wenig mit einer Vergnügungsreise zu tun hat, kannst du für einen stressfreien Urlaubsauftakt sorgen. Einfache Tipps und Tricks garantieren deinen Kindern und dir eine entspannte Fahrt in den Urlaub - denn vor allem für das Reisen mit Kindern sollte gelten: Der Weg ist das Ziel.

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Kids on Tour, Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Wann reisen?

Für die Abreise gilt: Plane die Autofahrt in den Urlaub nicht unbedingt dann, wann alle anderen fahren! Freitag und Samstag sind generell beliebte Reisetage - und Staus auf der Autobahn vorprogrammiert. Fährst du mit den Kindern erst am Dienstag los, bist du zwar etwas verzögert am Urlaubsort, dafür zwei Tage länger dort ;-) Und Vorfreude ist doch auch schön, oder?

Tipp: Bei weiten Strecken in der Nacht fahren - ist im Sommer kühler und die Kinder wachen quasi am Strand auf! 

Urlaubsgepäck

Der Vorteil beim Reisen mit dem Auto ist eindeutig das Platzangebot. Während beim Fliegen mit Kindern Abstriche bei Spielzeug & Co gemacht werden müssen, kannst du im Auto vieles mitnehmen, das du für den Komfort im Urlaub benötigst. Dennoch solltest du darauf achten, dass sämtliches Gepäck im Kofferraum oder am Dach verstaut werden kann. Kein Kind sitzt gerne stundenlang eingepfercht zwischen Gepäcksstücken und Freizeit-Utensilien.

Tipp: Noch entspannter kannst du in den Urlaub starten, wenn du das Auto schon am Vortag beladen hast!

Sicherheit im Auto

Ein Kindersitz ist bis zum 14. Lebensjahr beziehungsweise einer Körpergröße von 150 cm Pflicht. Vor allem bei längeren Autofahrten im Sommer ist atmungsaktives Material sehr wichtig. Generell solltest du professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um den richtigen Kindersitz, abgestimmt auf Köpergewicht und Größe, zu wählen. Wenn möglich, den Kindersitz in der (sicheren) Mitte der Sitzreihe befestigen!

Tipp: Beim Kauf des Kindersitzes Auto und Kind mitnehmen!

Kinder in Fahrt …

Während der Autofahrt ist es optimal, wenn man sich beim Fahren abwechselt. So kann sich der jeweilige Beifahrer um die Kinder kümmern und für gute (nicht zu laute!) Stimmung sorgen. Gleichmäßig fahren! Differenzen, die Fahrtroute betreffend, sollten die Eltern möglichst unter sich ausmachen, um die Kids nicht zu belasten. Empfehlenswerte Snacks sind Obst, Gemüse, Wasser und Kräutertees. Luftige Bekleidung, Sonnenrollos im Auto oder Blenden an Seitenfenstern sorgen für kühle Gemüter.

Pausen

Regelmäßige Pausen sind sowohl für Fahrer als auch für Kinder wichtig. Mindestens alle zwei Stunden 15 Minuten die Füße an der frischen Luft vertreten! Wenn du wirklich weite Reisen planst, solltest du ohnehin eine Zwischen-Übernachtung in Erwägung ziehen.

Tipp: Plane die Autofahrt so, dass es kleine Highlights entlang der Strecke gibt. Für Abwechslung an der frischen Luft sorgt zum Beispiel die Besichtigung einer Burgruine oder eines Wasserfalls.

Reisekrank?

Um Übelkeit zu verhindern, sollten Kinder im Auto nicht zu lange lesen und nicht zu viel Zeit mit Videospielen verbringen: Starres Fixieren auf nur einen Punkt macht reisekrank. Die Zeit im Auto vergeht mit Ratespielen, Hörbüchern oder Automarken-Zählen auf unterhaltsame Weise. Und schwuppdiwupp - schon sind wir da!