Artikel-Schlagworte: „Ferien“

Die Nummer Eins in Kroatien

geschrieben von: Freigeist - am 1. März 2011
Freigeist

400.000 Hotels stellen sich tagtäglich auf der Online Plattform HolidayCheck öffentlich den Bewertungen der Gäste. Abgestimmt wird in verschiedensten Kategorien unter anderem über den Gesamtzustand, Service und das angebotene Freizeitprogramm des Hotels. Mit einer Weiterempfehlungsrate von über 96 % aller Bewertungen wurde das 2009 eröffnete Family Hotel Diadora 2010 zum beliebtesten Hotel in Kroatien gewählt.

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„Keine Auszeichnung zählt mehr als jene, die man direkt von den Gästen erhält. HolidayCheck ermöglicht eine sehr ehrliche, genaue und mitunter auch sehr harte Beurteilung des gesamten Angebots. Und dass wir in unserem Family Hotel auf der Ferienhalbinsel Punta Skala auf höchsten Qualitätsstandard setzen, beweist und dankt uns diese Auszeichnung. Ein großes Lob und ein herzlicher Dank gebührt General Manager Georg Unterkircher sowie dem gesamten Hotelteam“, so Otmar Michaeler, CEO der Falkensteiner Michaeler Tourism Group.

Urlauber finden auf der Plattform für Gäste das Maximum an authentischen Informationen zu Hotels in aller Welt. Mittlerweile können vier Millionen Hotelbewertungen, Urlaubsbilder, Reisevideos und Reisetipps abgerufen werden. Alexander Rössler, COO der FMTG, ist sich ganz sicher, „dass wir auch mit dem Hotel & Spa Iadera, mit dem wir unser umfangreiches Angebot auf Punta Skala vorerst vervollständigen, ab der Eröffnung im Sommer 2011 einen neuen Maßstab für exklusiven Bade- und Wellnessurlaub in Kroatien setzen. Umgekehrt erhoffen wir uns folglich natürlich beste Beurteilungen unserer Leistungen in diesem Fünfstern-Haus.“

In den letzten zwei Monaten setzte sich der erfolgreiche Expansionskurs mit dem Management neuer Hotels, dem Hotel Palazzo Sitano Palermo sowie dem Hotel & Spa Royal Seefeld, das von der Dorint Hotelgruppe übernommen wurde, fort.

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Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group (FMTG) ist eines der führenden Tourismusunternehmen in privater Hand in sechs europäischen Ländern. Unter ihrem Dach vereint sie die Bereiche Hotels & Residences mit derzeit 28 vier- und fünf-Sterne-Hotels sowie Residenzen, die FMTG-Development und den Tourismusberater Michaeler & Partner.

Internet & TV oder Abenteuer im Kopf?

geschrieben von: Bettina Krankl - am 22. Dezember 2010
Bettina Krankl

Die Ferien stehen vor der Tür. In vielen Familien bedeutet das wieder: Hochbetrieb für Fernseher, Handy und Computer. Aber nicht nur in der kindergarten- und schulfreien Zeit bestimmen die neuen Medien unser aller Leben. Viele Stunden verbringen Eltern und Kinder täglich hinterm Bildschirm - beruflich und in der Schule, zuhause und unterwegs, am Tag und oft bis in die (mehr…)

9 ½ Wochen - Resümee zum Schulanfang

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 23. September 2010
Gudrun Dupoirieux

So, das war es dann mal wohl wieder mit den Ferien. Die Sommerferien oder, besser gesagt (und wie von mir vermutet), die großen Ferien sind zu Ende gegangen. Mit großer Vorfreude hatte ich den freien Wochen entgegengesehen - und nun dem Schulanfang auch….

Herbeigesehnter Schulanfang

Vor wenigen Tagen hat auch für meine Kinder der Schulalltag wieder begonnen. Ich finde den Schulanfang an sich ja jedes Jahr sehr spannend. Wer wird dieses Jahr wohl mit wem und in welcher Klasse? …

Doch dieses Mal kam für mich noch erschwerend dazu, dass auch unsere Kleine im Kindergarten angefangen hat. Ein kleiner Schulanfang sozusagen. Und wie waren wir beide aufgeregt!

Schulanfang

Alles hat eine Ende, auch die Ferien - sniff! Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Doch ich muss sagen, der Start ist uns ganz gut gelungen. Marie hatte sich wirklich schon sehr auf den Kindergarten gefreut und genießt es nun scheinbar, einmal Kinder in ihrem Alter zum Spielen zu haben. Und noch dazu ganz viele kleine Mädels. Das scheint ihr noch viel mehr zu gefallen - ist es doch zu Hause mit zwei großen Brüdern meist etwas Jungs-lastig.

Doch noch mal ein kurzer Blick zurück

Tja, was soll ich sagen? Wenn ich nun heute zurückblicke, denke ich an sehr viele schöne Momente, die uns diese Sommerferien beschert haben. Nämlich Zeit mit der Familie, Zeit mit Onkel und Tanten, Zeit mit Oma und Opa (ein großes Dankeschön an euch!), Zeit mit alten und neuen Freunden. Dazu war es natürlich nötig, ein wenig herumzufahren. Wobei ich an dieser Stelle vermeiden möchte, die  von uns zurückgelegte Gesamtkilometerzahl zu eruieren - aus Angst, es könnte mir schlecht werden. Ihr Routenplan - 824 Kilometer beschreibt ja nur eine kleine Etappe unserer Tour.

Aber - es wäre heuchlerisch zu sagen, dass bei uns in diesen 9 1/2 Wochen alles nur Friede, Freude, Eierkuchen war. Nein nein. Ganz sicher nicht. Und ich glaube, es war bereits am zweiten oder dritten Ferientag, an dem ich mir meine Kinder zurück in die Schule gewünscht habe. Ja, wir hatten Meinungsverschiedenheiten und Streitereien. Wir hatten Krisen und Kämpfe. Und jede Menge Diskussionen - und die nicht nur um das berühmte Sommerloch zu füllen. ;-)

Und nun? Ich denke, im Moment tut es uns einfach allen wieder gut etwas mehr Regelmäßigkeit in unseren Alltag zu bringen. Das Aufstehen fällt allen noch schwer. Die Kinder stöhnen, wenn sie morgens aus dem Bett müssen und finden es super uncool, abends um acht das Licht abzudrehen. Doch ich finde, es ist nun wieder gut so - und freu mich dann sicher wieder auf die nächsten Ferien …

Mit dem Auto in den Urlaub – Tipps für’s Reisen mit Kindern

geschrieben von: Bettina Krankl - am 12. Juli 2010
Bettina Krankl

Hitze, Stau, Langeweile… STOPP! So darf die Autofahrt in die Ferien und den heiß ersehnten Urlaub nicht beginnen. Auch wenn langes Reisen im Auto meist eher wenig mit einer Vergnügungsreise zu tun hat, kannst du für einen stressfreien Urlaubsauftakt sorgen. Einfache Tipps und Tricks garantieren deinen Kindern und dir eine entspannte Fahrt in den Urlaub - denn vor allem für das Reisen mit Kindern sollte gelten: Der Weg ist das Ziel.

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Kids on Tour, Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Wann reisen?

Für die Abreise gilt: Plane die Autofahrt in den Urlaub nicht unbedingt dann, wann alle anderen fahren! Freitag und Samstag sind generell beliebte Reisetage - und Staus auf der Autobahn vorprogrammiert. Fährst du mit den Kindern erst am Dienstag los, bist du zwar etwas verzögert am Urlaubsort, dafür zwei Tage länger dort ;-) Und Vorfreude ist doch auch schön, oder?

Tipp: Bei weiten Strecken in der Nacht fahren - ist im Sommer kühler und die Kinder wachen quasi am Strand auf! 

Urlaubsgepäck

Der Vorteil beim Reisen mit dem Auto ist eindeutig das Platzangebot. Während beim Fliegen mit Kindern Abstriche bei Spielzeug & Co gemacht werden müssen, kannst du im Auto vieles mitnehmen, das du für den Komfort im Urlaub benötigst. Dennoch solltest du darauf achten, dass sämtliches Gepäck im Kofferraum oder am Dach verstaut werden kann. Kein Kind sitzt gerne stundenlang eingepfercht zwischen Gepäcksstücken und Freizeit-Utensilien.

Tipp: Noch entspannter kannst du in den Urlaub starten, wenn du das Auto schon am Vortag beladen hast!

Sicherheit im Auto

Ein Kindersitz ist bis zum 14. Lebensjahr beziehungsweise einer Körpergröße von 150 cm Pflicht. Vor allem bei längeren Autofahrten im Sommer ist atmungsaktives Material sehr wichtig. Generell solltest du professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um den richtigen Kindersitz, abgestimmt auf Köpergewicht und Größe, zu wählen. Wenn möglich, den Kindersitz in der (sicheren) Mitte der Sitzreihe befestigen!

Tipp: Beim Kauf des Kindersitzes Auto und Kind mitnehmen!

Kinder in Fahrt …

Während der Autofahrt ist es optimal, wenn man sich beim Fahren abwechselt. So kann sich der jeweilige Beifahrer um die Kinder kümmern und für gute (nicht zu laute!) Stimmung sorgen. Gleichmäßig fahren! Differenzen, die Fahrtroute betreffend, sollten die Eltern möglichst unter sich ausmachen, um die Kids nicht zu belasten. Empfehlenswerte Snacks sind Obst, Gemüse, Wasser und Kräutertees. Luftige Bekleidung, Sonnenrollos im Auto oder Blenden an Seitenfenstern sorgen für kühle Gemüter.

Pausen

Regelmäßige Pausen sind sowohl für Fahrer als auch für Kinder wichtig. Mindestens alle zwei Stunden 15 Minuten die Füße an der frischen Luft vertreten! Wenn du wirklich weite Reisen planst, solltest du ohnehin eine Zwischen-Übernachtung in Erwägung ziehen.

Tipp: Plane die Autofahrt so, dass es kleine Highlights entlang der Strecke gibt. Für Abwechslung an der frischen Luft sorgt zum Beispiel die Besichtigung einer Burgruine oder eines Wasserfalls.

Reisekrank?

Um Übelkeit zu verhindern, sollten Kinder im Auto nicht zu lange lesen und nicht zu viel Zeit mit Videospielen verbringen: Starres Fixieren auf nur einen Punkt macht reisekrank. Die Zeit im Auto vergeht mit Ratespielen, Hörbüchern oder Automarken-Zählen auf unterhaltsame Weise. Und schwuppdiwupp - schon sind wir da!

Fliegen mit Kindern

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 5. Juli 2010
Gudrun Dupoirieux

Da hier ja in letzter Zeit schon so einiges über Familienferien und Urlaub mit Kindern geschrieben wurde, möchte ich ein paar Worte zum Fliegen mit Kindern beisteuern. Als langjährige Auslands-Österreicherin habe ich ja schon so einige Flugmeilen zurück gelegt. Und das sowohl mit Säugling, mit Kleinkind, mit Kleinkind und schwanger, mit Kleinkind und Säugling, mit Kind und Kleinkind und schwanger und zu guter Letzt dann mit drei Kindern. Also, wie man sehen kann, habe ich das Fliegen mit Kindern in allen möglichen Kombinationen getestet - und keine Sorge: Mehr Kinder werden es nicht mehr!

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Fliegen mit Kindern - Himmel oder Hölle? Foto: M. Genter/pixelio.de

Und was soll ich dazu sagen? Ich denke, eine gute Planung ist das A und O einer entspannten Flugreise mit Kindern. ‘Entspannt’ meine ich im Sinne von: ohne größere Zwischenfälle mit den Kindern. Ich habe nämlich mittlerweile jede Illusion verloren, im Flugzeug in Ruhe zu essen, ein Buch zu lesen, geschweige denn einen Film zu Ende zu schauen. Manche Leute sagen ja immer, der Urlaub beginnt für sie im Flieger. Bei mir ist das definitiv nicht so. Aber ich glaube, dass gerade diese Einstellung ausschlaggebend ist dafür, am Ende des Fluges nicht völlig entnervt und gefrustet zu sein.

Tipps für einen guten Flug

Fliegen mit Säuglingen

Halte dir etwas zum Trinken oder Nuckeln bereit! Denn Trinken erleichtert beim Starten und Landen den Druckausgleich im Ohr. Wenn du stillst, hast du ja bestens für Flüssigkeit gesorgt. Ansonsten eine Wasserflasche, aber auch eine Thermosflasche mit warmem Wasser hat sich bewährt. So musst du bei aufkommendem Hunger des Babys nicht erst auf die Stewardess warten, sondern kannst sofort die Flasche für dein Kind mixen. Windeln und Wechselklamotten müssen selbstverständlich auch in die Tasche. Und: Aufgrund des vorhandenen Geräuschpegels im Flieger wird Babygeschrei von den anderen Passagieren nie wirklich als so laut empfunden wie einem das selber erscheint. Äh, das behaupte ich jetzt einfach einmal.

Fliegen mit Kleinkindern

Die Trinkflasche ist auch für das Kleinkind sehr wichtig (und äußerst praktisch, da nix verschüttet werden kann - auch zu empfehlen bei größeren Kindern). Wenn dein Kind noch nicht alles essen kann oder soll, bringe am besten deine eigenen Gläschen mit. Viele Fluggesellschaften bieten zwar auch Gläschenkost an. Doch selten finden sich hier die altbewährten Geschmacksrichtungen, die dein Kind gerne mag. Weiters empfehle ich dir, ein paar Bilderbücher oder andere Dinge zur Beschäftigung des Kindes mitzunehmen.

Fliegen mit Kindern ab 1,5 Jahren

Hier ist es mit dem Essen meist einfacher, da Kinder in diesem Alter bereits alles mitessen. Halte trotzdem einen kleinen Snack bereit, denn nicht immer schmeckt den Kleinen auch, was sie angeboten bekommen. Am besten geeignet sind kleine Kekse (ohne Creme und Schoko), ein bisschen geschnittenes Obst oder auch ein kleines Sandwich. Zur Beschäftigung des Kindes eigenen sich auch Spielwaren wie Bilderbücher, Sticker-Bücher oder auch kleine Fingerpuppen. Ich hatte meist irgendetwas Kleines, Neues in der Tasche. Doch achte bei der Auswahl der richtigen Spielwaren darauf, dass nicht zu viele kleine Einzelteile dabei sind, da man diese auch immer sehr schnell verlieren kann.

Fliegen mit Kindern ab 3 Jahren und älter

Wieder empfehle ich einen kleinen Snack einzupacken und, auch wenn meine älteren Kinder am liebsten den ganzen Flug nur auf den Bildschirm glotzen möchten, wehre ich mich doch noch gegen ununterbrochenes Fernsehen. Nach dem ersten Film wird ausgeschalten und ich versuche, die Kleinen mit einem neuen Magazin, einem kleinen Kartenspiel, einem Bandolino oder einem Activity-Block bei Laune zu halten.

Ganz allgemein …

Versuche, dein Handgepäck klein und kompakt zu halten. Ganz unten in meiner Tasche steckt immer ein T-Shirt für mich und Wechselklamotten für die Kinder. Wem ist es nicht schon einmal passiert, dass sich einer der kleinen Zwerge „aus heiterem Himmel” übergeben musste? Und wenn man dann keine Möglichkeit hat, die schmutzigen Kleider auszuziehen, kann einem der restliche Flug schon mal kräftig stinken.

Himmel und Hölle

Alles in allem solltest du versuchen, möglichst entspannt an das Fliegen mit Kindern heranzugehen. Ich weiß, das sagt sich so leicht. Und auch nach vielen, vielen Flügen mit meinen Kleinen habe ich doch auch bei den Vorbereitungen und vor dem Start immer etwas Bauchweh. Aber ich hoffe, dass mit diesen Tipps auch für dich die Zeit über den Wolken nicht zur Hölle wird…

9 ½ Wochen mal ganz anders

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 28. Juni 2010
Gudrun Dupoirieux

So, bald ist es wieder soweit - die Sommerferien stehen vor der Tür. Je nachdem, in welchem Teil Österreichs man während des Jahres die Schulbank drückt, früher oder später ist es jetzt dann für alle soweit: Mit großer Erwartung starten wir in die Schulferien 2010.
Sommerferien ist ja ein etwas gewagter Begriff - was, wenn uns Ferien ohne Sommer erwarten? Sollte man dann besser von den „großen Ferien” sprechen? Wie auch immer. Wir freuen uns schon ganz toll auf die Ferien! Die Kinder zählen die letzten Schultage und schmieden große Freizeit Pläne, was sie denn in den Ferien alles machen möchten.

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Sommerferien im Anmarsch © G. Dupoirieux

Ferienfreizeit oder: Wie es allen recht machen?

Ferienprogramm hin oder her - unsere Kleine freut sich ganz einfach darauf, Oma und Opa endlich wieder zu sehen. Der Mittlere will natürlich diesen Sommer wieder reiten - am besten jeden Tag. Der Große vertritt allerdings die Meinung, dass Pferde stinken und möchte damit nicht allzuviel zu tun zu haben. Dafür hat ihn diesen Sommer das WM Fieber gepackt. Also wenn es nach ihm geht, werden wir in den nächsten Wochen ohnehin unser Freizeitprogramm auf den Spielplan der Fußball Weltmeisterschaft abstimmen müssen.

Die Langsamkeit des Alltags…

Aber wie dem auch sei - ich sehe dem Ganzen mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Ich freue mich ganz einfach, dass man in den Sommerferien mal etwas langsamer machen kann. Morgens kein Gedränge im Bad, kein Antreiben und Rumhetzen, mittags dann grad mal wann man will und nicht schnell schnell, weil wir eigentlich schon wieder los sollten zum schwimmen, tanzen oder Klavier. Und am Nachmittag dann gemeinsam mit der kleinen Bande losziehen. Vielleicht heute einmal einen anderen Spielplatz entdecken? Oder doch wieder zu dem, den wir so lieben? Auf jeden Fall können wir bei allen Unternehmungen gaaaanz lange bleiben. Vielleicht auch direkt am Spielplatz picknicken? Denn morgen muss keiner in die Schule.
Ich freu’ mich auf jeden Fall auf diese „langsamen” Tage mit meinen Kindern. Ich genieße es einfach sehr, wenn in den nächsten Wochen der ständige Zeitdruck etwas aus unserem Alltag verschwindet. Und wenn die Kinder mittags noch im Schlafanzug herumhängen, dann hab ich das Gefühl, sie genießen sie auch - ihre Sommerferien.

Urlaub mit 9 Kindern? Großfamilie auf Reisen …

geschrieben von: Bettina Krankl - am 15. Juni 2010
Bettina Krankl

Stell dir vor, du bist Mutter einer 11-köpfigen Familie. In den Familienurlaub zu fahren, bedarf da schon einigen logistischen Geschicks. Sich aus der Affäre ziehen und die gesamte Mannschaft auf Ferienlager schicken? Fehlanzeige! Es sei denn, du hast einen Goldesel zu Hause ‘rumstehen. In dem Fall gilt wohl eher: Das Ferienlager bist du! Und zwar das ganze Jahr über…

Camping Urlaub - die Lösung?

Oder du wagst dich im Urlaub an das Abenteuer Familiencamping, eine günstige Alternative zum Familienhotel oder Kinderhotel. So wie Astrid Hofmann-Wellenhof. Sie ist neunfache (!) Mutter. Und das (fast) ohne „Patchwork”: Acht Kinder hat sie mit ihrem Mann Gottfried, durch ein Adoptivkind aus Kamerun wurde die Familie noch einmal erweitert.

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Ferienlager oder Camping? Bei neun Kindern keine Frage ... Foto: Gabi Schoenemann/pixelio.de

Im Dokumentarfilm von Helmut Manninger Keine Angst vor Kindern (Ö, 2009) hat die Kamera diese Familie mehrere Jahre hindurch im Alltag begleitet. Wie sich ein Familienurlaub zu elft bewerkstelligen lässt, erfahren wir in der außergewöhnlichen Doku ebenfalls:

„Wann simma denn da?”

Angetreten wird die Reise in einem kleinen Bus. Urlaubsziel Italien. Der große Vorteil beim Zelten: Die Kinder können schlafen, solange sie wollen, beim Essen darf auch mal gepatzt werden, alles in allem eine unkomplizierte Sache. Da man auch immer auf’s liebe Geld schauen muss, kann das Essen auch selber zubereitet werden. Ein Restaurantbesuch unter 200 Euro ist bei dieser Familiengröße nicht drin - sofern sich ein Tisch finden lässt, der groß genug ist …

20 Trommeln Wäsche - Willkommen zuhause!

Okay, okay, ich werd’ mich nie wieder beschweren, wenn ich nach dem nächsten Urlaub ein, zwei Tage die Waschmaschine laufen hab. Was ist das schon gegen geschätzte 150 Kilo Wäsche einer Frau Wellenhof? Nicht nur, aber auch deshalb sei ihr der Leading Ladies Award von Herzen gegönnt, mit dem die AHS Lehrerin im Vorjahr ausgezeichnet wurde. Ob mit oder ohne Auszeichnung: Für mich stellen die Wellenhofs etwas dar, was heute sehr selten geworden ist: echte Vorbilder.

Amüsante Urlaubslektüre

Übrigens: Gottfried Hofmann-Wellenhof ist nicht nur Familienvater und Lehrer, sondern auch Autor einiger sehr unterhaltsamer Geschichten aus dem Großfamilienleben - hier ein paar Buchtipps:

  • Auch Eltern sind nur Menschen - Die 55 besten Geschichten von den Wellenhofs
    von Gottfried Hofmann-Wellenhof und Walter Titz
    Verlag: Styria 2008, ISBN-10: 3222132518
  • Bleib kuhl, Papa!
    von Gottfried Hofmann-Wellenhof
    Verlag: Styria 2005, ISBN: 3222131813
  • Eine Familie voll Leben
    von Gottfried Hofmann-Wellenhof
    Verlag: Styria 2002, ISBN: 3222129762

Kroatien - Eldorado an der Adria

geschrieben von: Freigeist - am 14. April 2010
Freigeist

Bei einer ersten Blitz-Umfrage innerhalb der Familie zur Frage „Wohin in den Ferien?” lautet die einhellige Antwort: ans Meer! Soviel ist fix. Aber wieder an die obere italienische Adria? Das wird mit der Zeit doch ein bisschen fad! Also höre ich mich mal um und interviewe eine gute Freundin, die letztes Jahr ihren Familienurlaub in Kroatien verbracht hat, genauer gesagt im Falkensteiner Club Funimation Borik, nahe Zadar im Norden von Dalmatien.

Da fängt sie an zu schildern und kann sich vor lauter schönen Erinnerungen kaum bremsen: Sie erzählt von einer paradiesischen Hotellobby mit viel Bambus, die sie gleich bei Ankunft in absolute Urlaubsstimmung versetzt hat, vom geschmackvoll eingerichteten Zimmer mit Stockbett-Nische für ihre Töchter, von leckeren (Kinder-)Cocktails an der Bar, von der gelungenen Kinderanimation auf der Showbühne (die CD mit den Kinderhits, die sie dort gekauft haben, läuft bei ihnen daheim angeblich immer noch auf Power-Play), vom gepflegten Garten mit Kinderspielplatz und hübschen, knorrigen Bäumen, auf denen ganz, ganz viele Mini-Schneckenhäuser für Begeisterung bei den Mädels sorgten, vom Swimming-Pool mit Super-Klasse-Rutsche mit extra vielen Windungen, usw. Und gleich hinter dem Gartentürl erstreckt sich die feine Meeresbucht mit Sandburg-Potential - eine absolute Rarität, denn auf den allermeisten Stränden Kroatiens hat man Grobkies oder blanken Fels unter den Füßen! Dann schwärmt sie noch von der niedlichen Bummelbahn, mit der sie eines Abends direkt vom Hotel weg ins Zentrum von Zadar geruckelt sind und dort ein herrliches Eis in der fast 3000 Jahre alten Stadt genossen haben. Und vom Tagesausflug in den Krka-Nationalpark (einer von fünf Nationalparks im Hinterland Dalmatiens), wo sich der Fluss Krka malerisch über zahlreiche Kaskaden ergießt.

„Aber die weite Autofahrt…”, werfe ich ein. „So schlimm war’s nicht.”, meint sie. Außerdem wäre der Abstecher in die kroatische Hauptstadt Zagreb allein schon die Fahrt wert gewesen. „Und nach Zadar gibt’s schließlich auch gute Flugverbindungen. Oder du nimmst halt ein Hotel weiter nördlich, an der Kvarner Bucht etwa.”, rät sie mir. Dort will meine Freundin heuer hin und freut sich schon auf romantische Buchten, kristallklares Meer, wilde Gebirgsschluchten, tiefblaue Bergseen und reizvolle Fischerdörfer. Klingt gut - vielleicht schließen wir uns ja an…

 Video von den Falkensteiner Hotels