So, bald ist es wieder soweit - die Sommerferien stehen vor der Tür. Je nachdem, in welchem Teil Österreichs man während des Jahres die Schulbank drückt, früher oder später ist es jetzt dann für alle soweit: Mit großer Erwartung starten wir in die Schulferien 2010.
Sommerferien ist ja ein etwas gewagter Begriff - was, wenn uns Ferien ohne Sommer erwarten? Sollte man dann besser von den „großen Ferien” sprechen? Wie auch immer. Wir freuen uns schon ganz toll auf die Ferien! Die Kinder zählen die letzten Schultage und schmieden große Freizeit Pläne, was sie denn in den Ferien alles machen möchten.

Sommerferien im Anmarsch © G. Dupoirieux
Ferienfreizeit oder: Wie es allen recht machen?
Ferienprogramm hin oder her - unsere Kleine freut sich ganz einfach darauf, Oma und Opa endlich wieder zu sehen. Der Mittlere will natürlich diesen Sommer wieder reiten - am besten jeden Tag. Der Große vertritt allerdings die Meinung, dass Pferde stinken und möchte damit nicht allzuviel zu tun zu haben. Dafür hat ihn diesen Sommer das WM Fieber gepackt. Also wenn es nach ihm geht, werden wir in den nächsten Wochen ohnehin unser Freizeitprogramm auf den Spielplan der Fußball Weltmeisterschaft abstimmen müssen.
Die Langsamkeit des Alltags…
Aber wie dem auch sei - ich sehe dem Ganzen mit einer gewissen Gelassenheit entgegen. Ich freue mich ganz einfach, dass man in den Sommerferien mal etwas langsamer machen kann. Morgens kein Gedränge im Bad, kein Antreiben und Rumhetzen, mittags dann grad mal wann man will und nicht schnell schnell, weil wir eigentlich schon wieder los sollten zum schwimmen, tanzen oder Klavier. Und am Nachmittag dann gemeinsam mit der kleinen Bande losziehen. Vielleicht heute einmal einen anderen Spielplatz entdecken? Oder doch wieder zu dem, den wir so lieben? Auf jeden Fall können wir bei allen Unternehmungen gaaaanz lange bleiben. Vielleicht auch direkt am Spielplatz picknicken? Denn morgen muss keiner in die Schule.
Ich freu’ mich auf jeden Fall auf diese „langsamen” Tage mit meinen Kindern. Ich genieße es einfach sehr, wenn in den nächsten Wochen der ständige Zeitdruck etwas aus unserem Alltag verschwindet. Und wenn die Kinder mittags noch im Schlafanzug herumhängen, dann hab ich das Gefühl, sie genießen sie auch - ihre Sommerferien.
