Artikel-Schlagworte: „Baby“

3,6 Kilo Baby = 8 Meter Brot?

geschrieben von: Bettina Krankl - am 25. Februar 2011
Bettina Krankl

Am Sonntag ist es soweit - mein lieber Freund Günther ist gerade zum ersten Mal Papa geworden und ich bin zum großen Baby Schauen eingeladen. „D’Weisert bringen” sagt man dazu bei uns in Oberösterreich. Aber auch in Tirol ist es nach wie vor Tradition, „ins Weisert” zu gehen. Obwohl ich den Eindruck habe, dass hier in Wien (mehr…)

Stillen - Muttermilch in aller Munde

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 18. Januar 2011
Gudrun Dupoirieux

Stillen ist doch noch immer ein heiβes und viel diskutiertes Thema. Ob von Experten, beim Kinderarzt oder in der Spielgruppe – immer wieder wird die Frage gestellt, wie lange man denn eigentlich stillen soll? Oder ist es etwa eher ein Muss oder Darf? Und ein bisschen bekommt man den Eindruck, dass zwischen Nichtstillen und Langzeitstillen so mehr oder weniger alles erlaubt ist, was gefällt. Oder etwa doch nicht?

Wie lange soll frau denn nun stillen? Bild:karin@pixelio.de

Wie lange soll frau denn nun stillen? Bild: karin/pixelio.de

Empfehlungen der Experten

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfiehlt bis zum sechsten Lebensmonat ausschlieβlich zu stillen. Argumente dafür sind die optimale Zusammensetzung der Muttermilch und somit, ernährungstechnisch gesehen, eine optimale Versorgung des Säuglings. Weiters stärkt das Stillen das Immunsystem des Babys und die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Befürworter des Langzeitstillens sagen, dass es nur eine Modeerscheinung der Industrieländer ist, relativ früh mit dem Stillen aufzuhören. In Entwicklungsländern werde ja zum Beispiel auch viel länger gestillt und auch Spezies-übergreifende Studien hätten gezeigt, dass, biologisch gesehen, das Abstillalter bei sechs Jahren liegt – wie eben bei den Orang Utans auch. Also länger stillen - bei gröβeren Kindern natürlich in Kombination mit Beikost. Langzeitstillen wird jedoch nicht von allen Seiten gutgeheiβen. Ein deutscher Psychologe bezeichnete folglich eine britische Mutter, die ihren sechs Jahre alten Sohn noch immer stillt, als schlichtweg egoistisch, da sie, seiner Meinung nach, durch ihr Verhalten das Loslösen und somit Eigenständigwerden des Kindes behindere.

Na, und um die jungen Mütter endgültig zu verwirren, gibt es jetzt eine neue Studie aus England, die nun empfiehlt, nur noch vier Monate zu stillen und dann bereits mit Beikost zu beginnen. Ein Argument dieser Kinderärzte ist, dass Babys, die länger gestillt werden, häufiger an Allergien und Eisenmangel leiden (für mich völlig neu, denn bislang dachte ich immer, dass gerade bei allergiegefährdeten Kindern längeres Stillen empfohlen wird). Und es wäre ohnehin auch besser, Kinder schon möglichst früh mit neuen Geschmacksrichtungen vertraut zu machen.

Und da war die Verwirrung perfekt …

So, und wenn man jetzt all diese verschiedenen Still-Empfehlungen gelesen hat, dann fühlt man sich meist erst recht völlig verunsichert und weiß nun gar nicht mehr, was man denn machen soll. Äuβerst interessant finde ich aber, und das möchte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten, dass drei der vier britischen Studienautoren unter anderem auch schon eng mit Herstellern der Babynahrungsmittelindustrie zusammengearbeitet haben. Besteht da denn eventuell ein Zusammenhang? Steckt da möglicherweise eine andere Motivation dahinter, junge Mütter schneller in die Arme der Babynahrungshersteller zu treiben? Ich möchte mir hier auf keinen Fall anmaβen, das zu behaupten. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass man neue Studien immer auch etwas kritisch betrachten sollte. Immer mit der Frage im Hinterkopf: Wer steckt denn hinter dieser neuen Studie und worauf beruft sie sich?

Nehmt fachliche Hilfe in Anspruch

Abschlieβend möchte ich jeder jungen Mutter einfach nur empfehlen, bei Fragen und Unsicherheiten, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sucht das Gespräch mit Personen, denen ihr vertraut und von denen ihr euch verstanden fühlt. Denn – Empfehlungen hin oder her – stillen hat doch auch etwas mit Bauchgefühl zu tun und sollte daher immer auch sehr individuell betrachtet werden. Versucht vor allem diese ersten Monate mit eurem Baby zu genieβen und lasst euch nicht unnötigerweise von irgendwelchen Studien etwas vorschreiben oder euch unter Druck setzen.

Babykurse im Angebot - zum Ersten, zum Zweiten, zum ….

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 10. Januar 2011
Gudrun Dupoirieux

Ich muss sagen, meine Kinder sind ja nun bereits aus dem Alter heraus. Aber was man heutzutage für Babykurse besuchen kann, ist schon beeindruckend. Verschiedenste Institutionen, Eltern-Kind-Zentren und sogar Familienhotels bieten ein breitgefächertes Programm an. Und so findet man unter der Rubrik Babykurse unter anderem Babymassage, PEKIP, Babyschwimmen, Babysingen und seit neuestem auch Babyzeichen oder Gebärdensprache für Kinder. (mehr…)

Der richtige Hochstuhl für dein Baby

geschrieben von: Gabriella Haller-Gallée - am 23. November 2010
Gabriella Haller-Gallée

Du kannst dein Kind bis etwa zum 6. Monat stillen. Wenn du währenddessen Beikost fütterst (ab ca. dem 5. Monat), muss dein Baby dabei noch auf deinem Schoß oder in einer anderen liegenden Position gehalten werden, da es noch nicht selbständig sitzen kann. Ist der Haltungsapparat erst einmal ausreichend entwickelt - im Alter von 8-9 Monaten - solltest du dir für alle weiteren Mahlzeiten einen Hochstuhl anschaffen. Du musst dir vorher aber ganz sicher sein, dass die Wirbelsäule deines kleinen Schatzes schon kräftig genug ist, um eine Weile aufrecht zu sitzen, da andernfalls eine Schädigung entstehen kann.

Im Hochstuhl wird dein Kind das Familienleben auf jeden Fall aus einer völlig neuen Perspektive erleben können, so z.B. aktiv an den gemeinsamen Essen teilnehmen. Dein Nachwuchs wird den Hochstuhl bis zum Alter von etwa drei Jahren nutzen können, vorausgesetzt, das Modell ist verstellbar und wächst sozusagen mit: Diese Art der Ausführung findet sich bei Varianten mit Schalensitz, Kombi- oder Treppenhochstühlen. Manche sind sogar bis zu einem Gewicht von 50kg zugelassen.

Lackiertes Holz ist das Material, das bei einem Hochstuhl am häufigsten zur Verwendung kommt. Das klassische Modell hat eine Sitzfläche mit bequemer Polsterung, und ein Trittbrett, damit dein Kind später einmal von selbst auf den Hochstuhl klettern kann. Bei moderneren Varianten lassen sich Sitzfläche und Rückenlehne oft sogar ergonomisch verstellen, und können damit ganz den individuellen Bedürfnissen deines Kindes angepasst werden. Ein weiteres wichtiges Feature bei einem Hochstuhl ist das Esstablett. Qualitativ hochwertige Modelle haben abgerundete oder anderweitig geschützte Kanten, damit sich dein Kind nicht verletzen kann! Auch Leisten rund um das Essbrett sind von Vorteil: so können Besteck, Geschirr oder Spielzeug nicht so schnell vom Hochstuhl aus auf den Boden fallen. Auch ein sogenannter „Schrittgurt” sollte immer dabei sein, denn er schützt Babys vor dem Herausrutschen.

Achte beim Kauf des Hochstuhls auch auf sein Gewicht und seine Praktikabilität - schließlich willst du ihn ab und zu auch in anderen Räumen oder Draußen benutzen können.
Für Familien, die viel auf Reisen sind, lohnt sich die Investition in ein kompaktes Stuhlgeschirr für Unterwegs. Dieser kleine Hochstuhl wird einfach über die Lehne eines normalen Stuhles gestreift, und dein Kind kann trotzdem selbständig darin sitzen und essen. Diese Stuhlgeschirre können praktischerweise klein zusammengefaltet werden.
Des weiteren gibt es auch spezielle Reise-Hochstühle, die direkt am Tisch befestigt werden können und zusammenklappbar sind.

Geschenktipp: Ein Kinderhochstuhl eignet sich auch hervorragend als Geschenkidee für junge Eltern.

Baby im Anmarsch? Einkaufsliste für die Erst-Ausstattung

geschrieben von: Bettina Krankl - am 15. September 2010
Bettina Krankl

Baby Kleidung, Baby Spielzeug, Baby Kinderwagen … Woran zuerst denken? Was zuerst anschaffen? Und vor allem: Was brauche ich außer Schnuller und einem Hotelbedarf ähnelndem Vorrat an Taschentüchern wirklich, wenn mein kleines Baby nach der Geburt zum ersten Mal nach Hause kommt? Um es Müttern und Vätern in dieser Situation einfacher zu machen, habe ich eine Einkaufsliste mit den wichtigsten Anschaffungen und Einkaufs-Tipps rund ums Baby zusammengestellt. Aber bitte: Bloß nicht zu spät auf Babyartikel Shoppingtour gehen - man weiß ja nie genau, wann es so weit sein wird … Und sollte das Baby früher kommen, verschenkt man die Vorfreude beim Babysachen-Shoppen, die ja gewiss keine kleine ist ;-)

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Baby braucht mehr als Schnuller & Co, Foto: Andreas Morlok / pixelio.de

Baby - Ausstattung für Zuhause …

  • Wickeltisch oder Wickelauflage - Heizstrahler nicht vergessen!
  • Windeln
  • Windeleimer mit Deckel
  • Baby Bett (Wiege, Gitterbett)
  • Einziehdecke, wasserdichte Einlagen, mehrere Garnituren Bettwäsche, Schlafsack, Wolldecke; Reisebett für unterwegs, Kuscheltier, eventuell Mückenschutz
  • Babywippe
  • Babyfon
  • für die Mama: Still-BHs, Stilleinlagen, Stillkissen, eventuell Milchpumpe
  • wer nicht stillt: Milchfläschchen (vorzugsweise aus Glas) mit Milchsauger und Trinksauger für Tee, Flaschen-Bürste, Flaschenwärmer
  • Baby-Anfangsnahrung, Babytee, Stilltee
  • Beruhigungssauger/Schnuller
  • ausreichend (mindestens 7 Stück) Lätzchen
  • Krabbeldecke
  • Baby Spielzeug - Greifring, Rassel, Spieluhr, Schmusetier, …
  • Ausführliche Tipps zu Baby Kleidung und zur Wäsche-Grundausstattung findet ihr hier: Baby Kleidung

Baby - Pflegeprodukte …

  • Babybadewanne oder Badeeimer (toller Tipp meiner Freundin, vielen Dank!)
  • Badethermometer, Waschlappen, (Kapuzen)Handtücher, Spielzeug für die Badewanne
  • weiche Babyhaarbürste
  • Babynagelschere
  • Pflegeartikel (Öltücher, Wundschutz-Creme für den Po, Babyöl, Puder, Babyshampoo, Badezusatz, Babyseife)

Mit Baby unterwegs …

  • Wickeltasche
  • Baby Kinderwagen mit Regenschutz, wasserdichte Einlagen, Kissen, Decke, Schlafsack, Babyfell
  • Baby Autositz / Babyschale / Babytrage
  • Sonnenschutz fürs Auto (Rollo etc.)
  • Tragetuch/ Tragesack - Tipp: Trageberatung
  • Reisebett
  • Feuchttücher
  • Sonnenhut, Ersatzkleidung

Um diese Baby-Einkaufsliste am neuesten Stand zu halten: Ich freue mich auf eure Anregungen und Tipps sowie eigenen Erfahrungen zum Thema Baby und die erste Ausstattung!

Gehst du oder muss ich?!

geschrieben von: Sophie Lammerhuber - am 9. August 2010
Sophie Lammerhuber

Tja, schön war die Urlaubszeit während der auch mal der Partner den Gang zum Windelwechseln angetreten hat. Nein, nicht weil ich da irgenetwas eklig finden würde, aber erstens gehört sich das in modernen Beziehungen so, dass nicht immer die Mama die Windeln wechselt und zweitens ist das doch recht lästig, weil einfach zu oft!

Und mit einem nassen Po ist man nun mal kein Sonnenschein ; ) Abgesehen davon, trinkt mein Kind wie ein Kamel (entschuldigt bitte die Ausdrucksweise!) und hat deshalb auch in der Nacht ständig einen nassen Pyjama. Uff!

Gut, wenn man Freunde hat. Besonders wenn man von diesen auch Geschenke bekommt ; ) Da hat mir doch letztens eine Freundin zwei Packungen Windeln mitgebracht und über die freu’ ich mich immer noch.

Weil die so toll trocken halten brauche ich davon am Tag nicht mehr als 3 oder 4 Stück. Das findet auch mein Partner gut ; )

Und in der Nacht stehe ich seit Neuestem auch nicht mehr auf - das macht uns allen den darauf folgenden Tag etwas angenehmer ; ) Diese Wunderdinger sind lila verpackt und heißen Pampers Active Fit mit DryMax.


Und meine Kleine findet sie auch gut. Gerade ist sie draufgekommen wie man sich auf allen Vieren fortbewegen kann. Und wenn dann der Windelpack hintenrum zu groß oder schwer ist, ist das natürlich eher hinderlich. Die neuen Pampers Active fit sind aber - oh Wunder - kaum dicker als ein Unterhoserl. Bisher war ich ja nicht so ein Fan dieser Windelmarke, allerdings muss ich sagen, dass sich der Preis wieder relativiert weil man ja viel weniger Windeln benötigt. Und wie oben gesagt, sie halten was sie versprechen. Kann ich durchaus weiterempfehlen.

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So, und jetzt wünsch ich euch ein gute Nacht! Ich werd’ sie nämlich (wahrscheinlich) auch haben! ; )