Archiv für die Kategorie „Laufen“

Startklar - mit Knopf im Ohr

geschrieben von: Edith Schillinger - am 7. Mai 2009
Edith Schillinger

Zaghafte Trippelschrittchen, zusammengepresste Oberschenkel, hängende Schultern, im Kopf nur ein Gedanke: Bloß nicht zu schnell anfangen, sonst ….
… Mein Laufstil auf den ersten paar hundert Metern bestach bis dato wirklich nicht durch athletische Ästhetik. Erst allmählich bin ich üblicherweise „auf Touren gekommen”, habe ausladendere Schritte gewagt und die Nase in Laufrichtung statt auf den Waldboden gerichtet. Doch diesmal ist es anders. Diesmal begleitet mich jemand - jemand, vor dem ich mir wahrlich keine Blöße geben möchte: Bono und seine Mannen von U2! Die sitzen nämlich neuerdings beim Laufen in meinem Ohr und bescheren mir vom Start weg einen regelrechten Turbo-Boost, wie wir ihn zuletzt beim „Knight-Rider” erleben durften (und das ist tatsächlich schon ein Weilchen her - erinnert sich überhaupt noch jemand?). Auf jeden Fall zaubert dieser Sound in meinem Kopf einen derartigen Energieschub, dass ich ungezügelt loslaufe - nein: sprinte … kraftvoll, aufrecht, mit vollem Körpereinsatz. Welch Wohltat, beim Laufen seinen eigenen Schatten endlich bewundern zu können und nicht bedauern zu müssen.

 Dass ich nach ein paar Minuten mein Tempo drastisch zügeln muss, um nicht aus den Schuhen zu kippen, versteht sich innerhalb der erfahrenen Läuferriege natürlich von selbst. Im dennoch bemüht athletischen Dauerlauf bin ich im Endeffekt meine „Haus- und Hofstrecke” von etwas über 5 Kilometer in 42 Minuten durchgelaufen - immerhin neue persönliche Bestzeit.

 In den beiden Trainingsläufen zuvor war es eigentlich auch kein Problem mehr, die Gesamtstrecke durchzulaufen. Es spielt sich einfach so vieles im Kopf ab: sobald ich einmal die Erkenntnis gewonnen habe, dass ich fähig bin, 5 Kilometer durchzulaufen, kommen nun beim Laufen einfach gar keine Zweifel mehr auf, ob ich es schaffen würde oder nicht. Das ständige Auf-die-Uhr-Schauen ist Vergangenheit. Ich laufe und laufe, und bleibe einfach nicht stehen. Basta.

Mit dieser Sicherheit im Hinterkopf kann der Staffel-Ma(i)rathon am Samstag also getrost kommen. Sofern nicht plötzlich auftretende körperliche, witterungsbedingte, streckentopografische oder kinderbetreuungsorganisatorische (irgendeine Ausrede sollte man schließlich immer parat haben) Begleitumstände mir einen Strich durch die Rechnung machen, sollte mein Ziel, meine Staffeletappe unter 45 Minuten zu absolvieren, durchaus erreichbar sein. Zweimal noch schlafen - sagt mein Sohn - und dann werden wir’s wissen. Wir sehen uns auf der Seeschlacht!

Those small aches and pains

geschrieben von: Jeremy Chinquist - am 28. April 2009
Jeremy Chinquist

This is more or less a question for the community. I know that technique is important for running (and even for walking). Are there a few websites or books that I can read, so that I know how to run and how not to run?

Our program thus far has been to run for 1:30 minutes, every ten minutes running we walk for 5 minutes. It works great, and I feel really energized the following day. We run between 8 and 12 kilometers each time.

Yesterday Andreas and I started at 7:30 (sneaking through the gates to Schönbrunn just before they closed them) and at our halfway point, we started talking about technique and soreness.

I have the problem that my right knee is slightly sore, which I think means that I should start using my left leg slightly harder and balance myself.

Andreas’ problem is his lowest rib slightly hurts. Does that mean that he is “bouncing” too high while he runs?

Thanks in advance!

Jeremy

Hochschaubahn der Emotionen

geschrieben von: Edith Schillinger - am 28. April 2009
Edith Schillinger

Rein in die Laufschuhe, raus aus dem Haus und los geht’s - könnte doch so einfach sein. Ist es nun auch - vorausgesetzt, die Kids sind anderweitig versorgt. Denn die Laufstrecke, die ich nun für mich entdeckt habe, geht zwar direkt vor der Haustür los, führt aber teilweise über recht holprige Feldwege durch Wald und Wiese - keine optimalen Bedingungen für meine ansonsten mitradelnde Kindereskorte. Außerdem geht es bei meinem derzeitigen Trainingsstatus vorrangig darum, die geplante Distanz von 5 Kilometer auch tatsächlich durchzulaufen. Und da wären dann solch unvermeidliche Verzögerungen wie „Mama schau, ein Regenwurm”, „Mami warte, ich brauch ein Taschentuch”, „Mein Schuhband ist offen” und ähnliches ehrlich gesagt ein wenig hinderlich. Also lass ich diesmal die Kinder bei Papi zuhause und starte hiermit offiziell mein Solo-Training.

Die erste Hälfte des Weges verläuft allerdings dennoch nicht sonderlich gut, sondern eher verkrampft. Aber ich halte tapfer durch. Nach einer ca. 2minütigen Verschnaufpause beim Umkehrpunkt verwandelt sich - oh Wunder - die bis dato mäßige Laune in ein wahres Hochgefühl! Völlig locker, geradezu leichtfüßig, in beinahe ausladenden Schritten trete ich den Heimweg an und lege die zweite Hälfte in einer - für meine Begriffe - Bombenzeit zurück. So sollte sich das jedes Mal anfühlen!

Derart motiviert, wage ich einige Tage später einen neuerlichen Versuch auf dieser Strecke. Doch die Enttäuschung ist groß: Bei etwas Wind und mit Blei in den Beinen strauchle ich alle paar Minuten mit meinem Läufer-Schicksal und breche nach 20 Minuten resignierend ab.

Aber so leicht lasse ich mich nicht unterkriegen: Vorgestern also die nächste Laufeinheit - und siehe da: es geht ja doch! Das irre Glücksgefühl bleibt mir zwar leider wiederum verwehrt, aber ich bin ganz ordentlich unterwegs. Das absolut Beste an diesem Training jedoch: Ich bin endlich die komplette Strecke in einem Stück durchgelaufen!!!! In einer Zeit von etwa 50 Minuten - was bin ich erleichtert!

Bevor ich unabsichtlich, womöglich ohne es zu merken, für die Halbmarathon-Distanz trainiere (eine exakte Streckenmessung habe ich nämlich bis dato immer noch nicht vorgenommen), raffe ich mich noch am gleichen Abend dazu auf, den bisher noch nicht zum Einsatz gelangten neuen Radcomputer kurzerhand auf meinem Rad zu montieren und meine neue “Hausstrecke” abzufahren. Das Ergebnis: sage und schreibe 5,6 Kilometer! Juchuuuuuuuu!

Zum ersten Mal ganz alleine 5 km gelaufen

geschrieben von: Martina Kropsch - am 27. April 2009
Martina Kropsch

Am Samstag bin ich eher unfreiwillig 5 km ganz alleine gelaufen. Geplant war ein netter Abendlauf mit meinem Mann und Emma (8 Jahre) wollte mit dem Fahrrad mitfahren. Nach ca. 15 Minuten - mitten in den Feldern- ist allerdings das Pedal auf Emma’s Fahrrad leider abgebrochen. Und das bei einem nagelneuen Fahrrad!!!!

So schnell konnte ich gar nicht reagieren und Peter drückte mir Luca (ich nehme an ihr wißt schon , dass das unser Hund ist) in die Hand und ich sollte den Rest der Strecke fertig laufen. Er brachte Emma mit dem Fahrrad nach Hause.

Gesagt - getan, allerdings ohne IPod bzw. Ansprache hat sich die ganze Sache dann doch sehr gezogen. Ich war nicht langsam und bin brav fertig gelaufen - somit muss ich ja langsam ein bißchen Grundkondititon haben. Es hat mir nur einfach keinen richtigen Spaß gemacht.

Scheinbar bin ich noch nicht in der “Liga” in der das Laufen für die eigene Psyche Wohltat bzw. Reinigung der Gedankenwege sein kann…..das Glücksgefühl blieb einfach aus.

Schönbrunn Trainings #0, #1 and #2

geschrieben von: Jeremy Chinquist - am 23. April 2009
Jeremy Chinquist
Andreas & Jeremy - trainieren in Schönbrunn

Jeremy & Andreas - trainieren in Schönbrunn

Last week Andreas and I had arranged to meet at the “main entry to Schönbrunn”. On the phone however, things get miscommunicated: I was talking about the Underground station Schönbrunn and Andreas was talking about the actual castle gate entrance. After waiting for a while, we both ran separately in the castle grounds… and never crossed paths.

Training #1: Sunday evening, Schönbrunn gardens - temperature cool, slightly overcast, mood: pretty good.

This time we met at the castle gate entry. It is 7 o’clock in the evening and the gardens close officially at 8. One hour sounds like a perfect length of time to train.

I have never run before and actually never really found it to my liking, but this time it seems to be different. For me, the idea of running in the gardens of a 234 year old castle (or is that “just” the Gloriette that is 234 years old?) is a dream. Where I come from, these nice houses just don’t exist.

We used the idea from Peter Dlesk and ran for 10 minutes, then walked for 5. By using this method, we had such a good run that Schönbrunn had closed at 8 and we were still going! Don’t worry though, one can always get out at the front gate.

I had assumed that my legs would be unstable and sore the following morning, but I felt wonderful. Maybe this running thing isn’t so bad after all…

Training #2: Our ladies accompany us to the starting line.

My wife and Andreas’ girlfriend accompanied us to Schönbrunn before we started. We could not convince them to start running too, but it was a nice send-off.

Amazingly we ran again for 1.5 hours. Again Schönbrunn closed before we left. On a weekday, the park is much more quiet and most of the time, the only sound we heard was the crows cawing.

We do not know the distance that we ran, but I will try to find that out on google maps. We plan to measure it - one of these days. Next Monday comes training #3 and I am ready!

Bin wieder live dabei

geschrieben von: Martina Kropsch - am 22. April 2009
Martina Kropsch

Gestern war der erste Lauf nach meiner Zahnoperation. Entweder lag es an der Hitze oder ich habe alles verloren an Kondition. Irgendwie habe ich die 5 km Durchlaufen nicht geschafft. Am Anfang war alles Super und ohne Probleme, dann hat irgendwie meine Trainingsjacke unter den Achseln zum Reiben angefangen und ich bekam einen Druck unter dem Brustbein und dann habe ich beschlossen nach 38 Minuten doch nur noch zu gehen. War aber ganz zufrieden, weil ich weiß, dass ich durchlaufen hätte können.

Ich muss mir unbedingt noch eine Laufjacke zulegen, Hose habe ich ja schon - ich muss schon sagen, dass es besser ist mit ordentlichem Material. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mir macht es keinen Spaß mich zu quälen, wenn es kratzt oder beißt und zum brennen anfängt.

Pulsuhr habe ich auch noch keine, wenn aber alles nur mit “hochqualifizierten Bedienungsanleitungen” geht, weiß ich nicht so recht ob ich dafür überhaupt die Richtige bin.  Bin ja froh, denn Fernseher etc. bedienen zu können.

Erstmals 5-Km-Marke gesprengt

geschrieben von: Edith Schillinger - am 21. April 2009
Edith Schillinger

… zumindest bilde ich mir das stark ein. Metrisch beweisen kann ich es nach wie vor nicht. Denn ich habe es leider noch immer nicht geschafft, die geeignete Technik zu nutzen, die es vermag, meine gelaufenen Kilometer mitzuzählen:

Ich habe mir zwar einen „Radcomputer” - also einen besseren Tacho - zugelegt, der neben Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch etc. auch geradelte Distanzen messen könnte. Geplant wäre gewesen, das Rad meines 4jährigen Sohnes damit auszustatten - er hätte bestimmt eine Riesenfreude mit diesem Technik-Firlefanz und da er mich bei meinen Trainingsläufen sowieso meistens begleitet, wäre das optimal gewesen. Allerdings stellte sich bei der Montage heraus, dass der Radumfang seines Kinderrades die erforderlichen Mindestwerte bei weitem nicht erreicht. 

Nächster Versuch: Gerhard greift in die Tasche und hat sich tatsächlich eine Pulsuhr gekauft, die alle Stückerl spielt und u.a. auch einen Schrittzähler integriert hat. Allerdings hat sich dann sonderbarerweise die Bedienungsanleitung für dieses gar so tolle Ding vorübergehend in Luft aufgelöst und wir standen wieder vor dem großen Fragezeichen, wie man den Schrittzähler richtig aktivieren bzw. kalibrieren kann.

Na dann - her mit einer simplen Landkarte und „Daumen mal pi”- die Kilometer der geplanten Laufstrecke geschätzt: Wir einigen uns auf eine durchgehend asphaltierte Strecke (wegen der radelnden Kinderbegleitung), die wir mit rund 5 Kilometer annehmen und traben los.

Während Gerhard unseren Nachwuchs vorbildlich im Auge behält, kann ich getrost mein Tempo laufen, und das ist diesmal nicht sonderlich schnell. Knapp eine Stunde sind wir auf den vermeintlich 5 Kilometern zu viert unterwegs. Jetzt weiß ich endlich ungefähr, welches Laufpensum am 9. Mai zu absolvieren sein wird und wie sich 5 Km in den Beinen anfühlen. Zugegeben - nach jedem gelaufenen Kilometer etwa habe ich eine kurze Verschnaufpause einlegen müssen. Aber was soll’s - ich brauch dann ja „bloß” noch die einzelnen Laufetappen wie bei einem Puzzle zu einem ganzen zusammensetzen. Wieso beschleicht mich nur das seltsame Gefühl, dass das nicht ganz so einfach sein wird, wie es sich anhört …?

Der Countdown läuft - in einem Monat stehe ich an der Startlinie!

geschrieben von: Edith Schillinger - am 9. April 2009
Edith Schillinger

Ist euch bewusst, dass der Staffelmarathon, für den einige von uns sehr intensiv und andere (=ich) eher weniger fleißig trainieren, bereits heute in einem Monat stattfindet? Ehrlich gesagt, macht mich das etwas nervös, denn allzu viele Trainingseinheiten habe ich noch nicht intus. Und mein letzter Lauf war ein Wechselbad der Gefühle:

Samstag Nachmittag - beide Kids waren auswärts auf einer Geburtstagsparty eingeladen. Also nutzten Gerhard und ich die Zeit für einen gemeinsamen Trainingslauf quer durch Wald und Wiese. In den ersten 10 Minuten habe ich sehr gut mit ihm mitgehalten und ich war recht zufrieden mit mir selbst. Doch dann: Seitenstechen! … da hab ich mich wohl ein bisschen zu sehr von seinem doch etwas rascheren Tempo mitreißen lassen.

Eine geschlagene Viertelstunde hat es gedauert, bis sich das lästige Seitenstechen wieder beruhigt hat - ist mir wie eine Ewigkeit vorgekommen. Was tun, wenn mir das am 9. Mai mitten auf der Strecke passiert? Resignierend bin ich Richtung Heimat geschlendert und hab mich auf das bewusste, lange Ausatmen konzentriert, das in einer solchen Situation wohl angebracht ist.

Gerhard ist weiter gelaufen, und das war gut so. Denn irgendwann war das Stechen plötzlich wieder weg und ich habe einen neuen Versuch gestartet. Und siehe da - bin ich dann doch tatsächlich 22 Minuten durchgelaufen, in meinem eigenen Tempo, das mir im Grunde gar nicht so langsam vorkam. Das gibt Mut und bringt Motivation für mehr! Aber ein wenig häufiger sollte ich schon laufen gehen, wenn das innerhalb des nächsten Monats noch was Anständiges werden soll …

Dennoch die Frage an den Trainer: Wie kann man Seitenstechen vermeiden? Was macht man, wenn’s einen doch erwischt?

In der Gemeinschaft geht es leichter

geschrieben von: Martina Kropsch - am 1. April 2009
Martina Kropsch

Hallo!

Gestern war ich wieder urrr brav.  Mittlerweile macht es mir ja schon fast Spaß am Abend Laufen zu gehen. Obwohl Luca (Hund- demnächst stelle ich auch ein Foto von ihr rein) eindeutig am glücklichsten von allen ist!

Sonja war auch wieder mit von der Party und wie ich meinem Mann am Telefon gesagt habe, dass ich wieder Laufen gehe- ist er doch glatt sofort vom Büro nach Hause gekommen um mitlaufen zu gehen (sonst ist er fast nie vor 20:30 da!!!).

Das verträgt das männliche Ego  scheinbar nicht, dass die Frau mehr Laufen geht als er.

Nun ja , ich bin gestern doch glatt auf 58 Minuten und ca. 7 km gekommen (allerdings wieder die Hälfte leicht bergauf und im dunkeln). Ich bin total überzeugt, den Kilometer locker unter 8 Minuten Laufen zu können.

Eines habe ich auch gelernt wenn man solange läuft - die Sachen ordentlich anzuziehen, weil ich war doch tatsächlich nach der knappen Stunde vom Reißverschluß der Laufhose am Fuß aufgewetzt - nun ja ich lerne….

Das beste ist aber- ich kann heute ganz normal gehen und für das 4. Training bin ich ganz zufrieden!

Status-Quo: ausbaufähig

geschrieben von: Edith Schillinger - am 31. März 2009
Edith Schillinger

Sorry - ich hab euch ein wenig vernachlässigt in letzter Zeit.

Natürlich habe ich mich vom Gatsch-Ausflug in die vom Regen durchtränkte Au nicht abhalten lassen, mein Lauftraining voran zu bringen. Zum Glück ist der Mensch ein lernfähiges Wesen und so habe ich in der Zwischenzeit auf eine durchgehend asphaltierte Strecke gewechselt. Wieder mit dabei: meine Kids Astrid und Gregor auf ihren Fahrrädern. Ich finde es einfach schön, dass wir diese Trainingseinheiten gemeinsam verbringen können - wenn auch mit einiger Distanz zwischen uns, denn sie sind doch um einiges schneller unterwegs als ich. Außerdem schadet es nicht, wenn sie sehen, dass sich ihre Mami Mühe gibt, ein gestecktes Ziel auch tatsächlich zu erreichen (Stichwort: Vorbild). Mein konkretes Ziel: Teilnahme am QUAX Staffel-Ma(i)rathon am 9. Mai mit einer Zeit unter 45 Minuten für 5 Km. Machbar? Noch bin ich optimistisch!

Diesmal hat sich auch mein „Mann” Gerhard angeschlossen, der gleich nach meiner ersten geplanten Trainingseinheit ordentlich nervös geworden ist, dass ich schon mit dem Laufen angefangen habe und er noch nicht. Also sind wir zu viert los und es ging eigentlich ganz gut vorwärts. Irgendwann wollte (oder konnte) er mein Tempo nicht mehr halten und ist mit unserem Sohn davon geprescht. Aber das habe ich auch nicht anders erwartet, obwohl es doch ein bißl demoralisierend gewirkt hat. Doch im Grunde habe ich mich gar nicht schlecht gehalten und bin mit meiner Erst-Lauf-Leistung recht zufrieden. Diese erste wirkliche „Status-Quo-Erhebung” hat mir gezeigt, dass ich mit einigen Gehpausen dazwischen doch so um eine dreiviertel Stunde laufend unterwegs sein kann und ich denke, da ist noch reichlich Potenzial vorhanden. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie viele Kilometer wir eigentlich zurückgelegt haben - da muss noch die nötige technische Ausrüstung her …

Was verwendet ihr Läufer da draußen eigentlich an Technik am Körper?