Archiv für die Kategorie „Allgemeines“

Irland mit Kindern - unser Familienurlaub 2010!

geschrieben von: Martina Kropsch - am 2. September 2010
Martina Kropsch

Es stellt sich bei uns immer wieder die Frage- wo fahren wir auf Familienurlaub? Diesmal haben wir uns wieder einmal für einen Haustausch entschieden. Es ist mittlerweile unser sechster Haustausch und diesmal haben wir es wieder gut getroffen. Wir hatten leider schon mal das Pech, dass wir das Haus ein wenig “nachputzen” mussten- dafür war dann in England aber alles andere  perfekt.  Aber wie gesagt - diesmal sind wir in Irland. Das Haus liegt in Donabate, ungefähr zehn Kilometer von Dublin entfernt, ganz nahe der Küste.

So ein richtiger Badeurlaub ist es ja nicht. Es gehen zwar Menschen ins Meer. Das sind aber Iren und die haben kein Kältegefühl. Anbei Strand-Bilder mit Fleece-Pullover.

Am Strand

Oft werden wir darauf angesprochen, wie gut wir nicht das Wetter erwischt haben. Es hat immerhin fast immer bis zu 20 Grad und kaum unter 15 Grad. Es regnet auch nicht besonders oft. Ganz in der Nähe von Donabate gibt es wirklich hübsche Steilküsten mit Sandstrand und die Muschel-Sammel-Ausbeute ist beeindruckend. Ebbe und Flut haben hier auch ganz andere Auswirkungen, als wir das von Lignano kennen. Anbei ein Bild des Hafens von den Skerries, ganz in der Nähe, bei Ebbe.

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Sehenswürdigkeiten: Wir besichtigen sehr viel – es gibt dabei echte Nummer 1-Attraktionen wie zB Glendalough, Heimstatt von St. Kevin. Der Heilige zog sich in das schöne Seengebiet zurück, weil es so einsam war. Es geht die Legende, dass diesem Kevin beim Beten ein Vogel ein Ei in die ausgestreckte Hand gelegt hat und der fromme Mann in dieser Stellung verharrt hat, bis das Vogeljunge geschlüpft war. So ruhig war es dort. 1500 Jahre später ist dies einer der belebtesten Plätze auf dieser Erde. Heerscharen an Menschen bevölkern den vormals stillen Ort und man findet nur unter aller Anstrengung überhaupt einen Parkplatz. Man hört dabei vor allem die Sprachen Englisch, Gälisch und Polnisch. Hier sind wir vor „Kevin´s Waterfall“ (oberhalb von „Kevin´s Seat“ und etwas entfernt von „Kevin´s Kitchen“).

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Weitere Nummer 1-Sehenswürdigkeiten, die wir gesehen haben, sind das Trinity-College oder auch der Giant´s Causeway ganz im Norden von Nordirland. Wir am Giant´s Causeway …

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… und wir vor dem Hügelgrab in Newgrange (Ankunft Newgrange: 12:30, erste verfügbare Führung aufgrund des Publikumsandrangs: 16:30).

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Und dann gibt es noch die Nicht-Nummer 1-Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel den für Fachkreise sehr bedeutenden, aber ansonsten weithin unbekannten Grianan of Aileach. Bereits nach dreistündiger Fahrt erreicht man diesen ehemaligen Sitz der für Irland bis ins 12. Jahrhundert bestimmenden Familie O´Neill. Das Steinfort, das über eine Forststraße relativ gut erreichbar ist, bietet wunderbare Ausblicke auf die umliegenden Fjorde. Allerdings war das Wetter – wie das Foto beweist – unvorteilhaft. Aber: wir waren die einzigen dort !

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Irland bietet eine tolle Mischung aus Natur und Kultur. Wenn wir nach dem Frühstück gegen 13:00 das Haus verlassen, sind wir in weniger als einer Stunde zB in Powerscourt Gardens mit seiner sensationellen Parkanlage.

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….oder dem alten Kloster Monasterboice mit den typischen keltischen Hochkreuzen.

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Dann waren wir noch beim Pferde- und Hunderennen. Da geht es wirklich ordentlich zu. Bei acht Pferderennen und elf Hunderennen an einem Nachmittag kriegt man schon etwas geboten. Und da ich meinte, dass das Ganze ohne Wetten keinen Spaß macht, haben wir gewettet. Beim ersten Rennen war eines der Pferde bei der Präsentation so unruhig, dass wir Pferdekenner messerscharf darauf geschlossen haben, dass dieses Pferd extrem motiviert sein muss. Zack, wir haben fünf Euro gesetzt und es ist wirklich erster geworden ! Gewinn: 25 Euro. Damit war das Wettfieber entfacht – allerdings ohne Erfolg vorerst.

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Die Kinder haben uns bekniet, nicht schon wieder zu wetten, weil das ganze schöne Geld gleich wieder weg sein wird. Bei drei weiteren Rennen haben wir verloren, aber im fünften Rennen ein erneuter Geniestreich: das nervöse = hochmotivierte Pferd namens Bob le Beau bringt 40 Euro für 5 Euro Einsatz.

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Das ist übrigens ein tolles Gefühl, wenn „unser“ Pferd als Erster durchs Ziel rennt. Das war´s aber dann mit dem Wettglück. Ganz besonders beim Hunderennen. Da rennen Greyhounds einem mechanischen „Hasen“ nach, der außen an der Bahn entlang gezogen wird. Unser todsicherer Tip in Rennen drei, der Sieger beinahe aller Rennen der jüngsten Vergangenheit, der Stolz der irischen Greyhound-Zucht, war bis zur ersten Kurve auch mit einer Länge voran. Doch dann ist dieses Tier eben diesem mechanische Hasen nachgerannt. Dies wird aber wie gesagt außen an der Bahn gezogen, während alle anderen Hunde locker an der Innenseite der Bahn überholt haben. Damit war unser gesamter Gewinn egalisiert. Spielsüchtig sind wir auch nicht geworden. Aber es hat unter all den Pferde- und Hundefanatikern, die für ordentliche Rennatmosphäre gesorgt haben, richtig Spaß gemacht.

Mittlerweile sind leider schon zwei Wochen vergangen. Die Kinder haben wirklich alle im Haus verfügbaren Spiele gespielt. Auf der Wii, die es hier gibt, sind wir alle auch schon ganz gut. Nach unserer Erfahrung ist Haustausch insofern gefährlich, da es in jedem Haus irgendetwas gibt, was nach Benutzung für uns zum dringenden Bedürfnis wird. (in der Vergangenheit: Kühlschrank mit Eiswürfelspender, Schwimmbecken, das nicht unter 29 Grad haben darf, …). Diesmal benutzen wir verdächtig oft den großen Power Mac, der hier im Büro steht. Mal sehen.

Am Freitag geht´s für uns retour und damit wieder ab ins „echte Leben“. Wenigstens ist es zu Hause – wahrscheinlich - wärmer….

Nachprüfung - Hilft Nachhilfe bei Prüfungsangst?

geschrieben von: Gudrun - am 1. September 2010
Gudrun

“Hattest du auch einen Nachzipf?” „Ja. Nachprüfung Mathe.” „Ach so, ich hatte meine Nachprüfung in Englisch und Latein. Doch die ganze Nachhilfe hat nix genutzt und ich musste dann die sechste wiederholen.” „Naja, so ganz erfolglos war deine Nachhilfe ja doch nicht. Immerhin ist dein damaliger Nachhilfelehrer heute dein Ehemann.” Ja ja. Ungefähr so verlief ein Dialog bei einem Treffen mit meinen ehemaligen Schulkollegen. Wir hatten unser 20-jähriges Matura-Jubiläum gefeiert und - man glaubt es kaum - Nachprüfung und Prüfungsangst sowie Nachhilfe waren auch nach so vielen Jahren noch immer ein Thema.

Schlaflos wegen Prüfungsangst

Sehr brisant ist dieses Thema auch in diesen Wochen hier in Österreich. Denn die Zeit bis zum Schulanfang läuft - ja rast förmlich dahin. Nachprüfungen rücken immer näher und schon so manchem bereitet Prüfungsangst schlaflose Nächte.

Nachhilfe scheint im Lebenslauf nicht auf ... Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de

Nachhilfe scheint im Lebenslauf nicht auf ... Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de

Nachhilfe Intensivkurse

Doch was tun, wenn man alleine noch immer nicht weiter kommt und gerade drauf und dran ist, die Flinte ins Korn zu werfen? Ich würde empfehlen, vielleicht doch noch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch wenn es vielleicht schon etwas spät erscheinen mag. Institute und Zentren bieten zum Beispiel Nachhilfe Intensivkurse an und schon so manchem Schüler ist am Ende doch noch der Knopf aufgegangen. Vielen Schülern konnte auch durch die Gespräche mit den pädagogisch sehr gut geschulten Nachhilfe-Lehrern die Prüfungsangst genommen werden.

Es geht auf alle Fälle weiter!!

Und um noch einmal auf meine Maturakollegen zurückzukommen - ich muss sagen, ein jeder hat am Ende seinen Weg gefunden und heute fragt keiner mehr danach, ob sie während ihrer Schulzeit einmal ein Jahr wiederholen mussten. Man muss nur, wenn man hinfällt, wieder aufstehen und weitergehen!

In diesem Sinne, wünsche ich allen Schülern und Schülerinnen einen schönen Schulanfang und einen guten Start ins Schuljahr 2010/2011.

Nachhilfe Mathe bis Englisch - Anbieter von Nachhilfeunterricht im Überblick

geschrieben von: Bettina Krankl - am 23. August 2010
Bettina Krankl

Gehörst du auch zu den bedauernswerten Schülern, die kurz vor einer Nachprüfung in Mathematik oder einem anderen schwierigen Fach stehen? Oder seid ihr besorgte Eltern auf der Suche nach qualifizierter Nachhilfe für eure Kinder? Kein Grund zu verzweifeln: Damit ihr es ein wenig leichter habt, guten Nachhilfeunterricht in Wohnort-Nähe zu finden, hat QUAX die Anbieter von Nachhilfe in ganz Österreich für euch übersichtlich zusammengefasst. Mein ganz persönlicher Tipp: Versucht das Ganze so entspannt wie möglich anzugehen - ich war in meiner Schulzeit eine ewige 5er-Kandidatin in Mathe. Als meine Eltern schließlich die Notbremse zogen und mir regelmäßige Mathe Nachhilfe finanzierten, machten mir manche Zahlenspiele plötzlich sogar richtig Spaß! Es kommt halt sehr oft auch auf den jeweiligen Lehrer beziehungsweise Nachhilfelehrer an … Und zumindest Letzteren kannst du dir ja selber aussuchen - und zwar hier:

Nachhilfe Wien

Zugegeben: Wer Nachhilfe in Wien sucht, hat es schon mal leichter: In der Hauptstadt ist das Angebot an Nachhilfeunterricht entsprechend groß. Speziell für Nachhilfe in Fremdsprachen gibt es beispielsweise den Anbieter LEARNING EVENTS: Das erlebnispädagogische Konzept - Lernen mittels Tun und Erleben abseits des Klassenzimmers - schafft es, Schüler an schulfreien Tagen für einen Englisch Workshop oder für Sprachcamps in den Ferien zu begeistern. Gelernt wird in Kleingruppen mit Native Speakers.

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Nachhilfe hilft dir, es zu schaffen! Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Nachhilfe für Teenager gibt es auch von LETA - Learn English Through Action: Die Kurse bieten Nachhilfe in Englisch bei entspannter Atmosphäre. Die Sprachtrainer sind ebenfalls Native Speaker (Cambridge Celta zertifiziert) und haben viele Jahre Erfahrung. Kurse in Wien finden wöchentlich in kleinen Gruppen statt.
Für andere Fächer findest du Nachhilfeunterricht-Anbieter auf QUAX unter Nachhilfe in Wien …

Nachhilfe Niederösterreich

Schülerhilfe und LernQuadrat sind in ganz Niederösterreich verbreitet. Die Schülerhilfe (gibt es seit 20 Jahren) bietet für Schüler aller Altersstufen Nachhilfe sowie spezielle Vorbereitungskurse für die Nachprüfung. Das LernQuadrat unterstützt Schüler und Eltern mit speziellen Lerntechnik-Seminaren. Alle Informationen und weitere Nachhilfe Anbieter findest du hier: Nachhilfe in Niederösterreich 

Nachhilfe in ganz Österreich

Du bist in Linz oder Graz zuhause oder gehst in einem anderen Teil von Österreich zur Schule? Auch für dich gibt es Nachhilfe in deiner Nähe: Wähle einfach unter dem Menüpunkt Nachhilfe auf QUAX.at dein Bundesland aus und finde den richtigen Nachhilfelehrer. Alles Gute und viel Erfolg für das neue Schuljahr!

Schultasche kaufen: Checkliste für den ersten Ranzen

geschrieben von: Bettina Krankl - am 19. August 2010
Bettina Krankl

Für viele Taferlklassler ist es bald so weit: Sie stehen kurz vor der Einschulung in die Volksschule - und die Eltern vor der Anschaffung der ersten Schultasche - aufregend! Der Kauf eines Ranzen sollte allerdings nicht auf die leichte Schulter genommen werden: Vor allem bei  6- bis 12-jährigen Kindern können falsche und einseitige Belastung schnell zu Haltungsschäden (Hohlkreuz, Rundrücken) führen. Verspannungen, oft sogar Schmerzen sind die Folge. Überleg mal: Alles am Körper deines Kindes ist noch im Wachsen - Knochen, Sehnen, Bänder, Muskeln … Also für den Weg in die Schule besser auf Rucksack und lässige Umhängetasche verzichten und in eine qualitativ hochwertige Schultasche investieren. Diese Checkliste soll vor Fehlkäufen bewahren und dir helfen, die richtige Schultasche zu finden. Tipp: Vor dem Kauf unbedingt probetragen!

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Schultasche nach ÖNORM A 2170, Foto: ASI, Austrian Standards Institute

  • Farbe
    Achte darauf, dass die Schultasche eine helle und auffällige (Signal)Farbe hat. Vorder- und Seitenflächen sowie Tragriemen müssen ausreichend mit Reflektoren versehen sein. Wenn dein Kind im Straßenverkehr gut gesehen wird, ist ein sicherer Schutz auf dem Weg in die Schule gewährleistet.
  • Material
    Moderne Materialien sind regendicht und bieten einen stabilen Boden, der sich bei Belastung nicht verformt. Es sollten sich auch keine Druckbeulen bilden. Beim Einpacken der Schulsachen soll der Ranzen formstabil bleiben und nicht umfallen.
  • Gewicht
    Wähle eine Schultasche aus Kunststoff (geringeres Eigengewicht als Ledertaschen).
  • Größe
    Die Innen-Abmessungen einer standardisierten Schultasche sind: 340 x 310 x 130 mm
  • Verarbeitung
    Ein wichtiger Punkt ist die Verarbeitung: Gibt es spitze Kanten, offene Nähte oder überstehende Vernietungen, an denen sich dein Kind kratzen kann? Schnallen sollten ganz leicht zu öffnen und schließen sein.
  • richtiger Sitz
    Ein gut gepolsterter und körpergerecht geformter Rückenteil sorgt dafür, dass die Schultasche im gefüllten Zustand eng am Rücken anliegt (Handprobe). Ergonomisch richtig sitzt der Ranzen dann, wenn er oben mit der Schulterlinie abschließt und beim Gehen nicht verrutscht. Die Bewegungsfreiheit sollte nicht eingeschränkt werden.
  • Tragriemen
    Riemen und Tragegriffe dürfen nicht einschneiden, sollten dehnfähig und mindestens 4 cm breit sein. Auf gute Polsterung und leichte Verstellbarkeit achten!
  • richtiges Tragen & Packen
    Die voll gepackte Schultasche sollte maximal 10 Prozent des Körpergewichts deines Kindes ausmachen. Wiegt dein Kind zum Beispiel 20 Kilo, sollte die Schultasche nicht mehr als als 2 bis 2,5 Kilogramm schwer sein. Tipp: Hin und wieder mit der Waage kontrollieren! Schon am Vorabend in Ruhe zu packen, beugt unnötigem Ballast vor. Schwere Bücher können in der Schule deponiert werden.

Und: Kinder wachsen - Schultaschen nicht. Deshalb rechtzeitig eine neue Schultasche anschaffen, wenn die alte nicht mehr passt!

Mehr zum Thema Schule im Blog von QUAX: http://blog.quax.at/2010/die-schule-in-dir/

Spielplatz OBRA Kinderland - der “ganz große” in Neukirchen

geschrieben von: Gudrun - am 12. August 2010
Gudrun

Wir waren heute mal wieder outdoor zum Spielen - auf einem Spielplatz in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck. Oder eigentlich sollte ich sagen: Wir waren ”umteufeln”! Zum Umteufeln im OBRA Kinderland in Neukirchen an der Vöckla. Und nachdem die ganze Familie den Spielplatz sechs Stunden lang auf Herz und Nieren getestet hat, kann ich wirklich nur sagen: Der Weg hat sich gelohnt!

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Für jeden etwas

Was mir besonders gut an diesem Spielplatz gefallen hat, ist die Tatsache, dass für viele verschiedene Altersstufen was geboten wird. Bastian (9) und Luca (6) haben zuerst mal in Windeseile die große Pendel Schaukel und den Pyramidenturm mit seiner beeindruckenden Hängebrücke sowie die Riesen Rutsche erkundet, bevor sie noch ein-, zweimal ins Heu gesprungen sind. Dann ging es weiter zu „Umteuferls See” - ein Spielteich mit Fähre und Flößen. Deshalb hier mein Tipp am Rande: Badesachen und Handtuch nicht vergessen!

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Nach dem kühlen Nass, ließen sich die Jungs dann weitertreiben zum Hüpfkissen und zum “Wassersteingarten”. Hier hieß es Wasser stauen, Wasser umleiten, … und die Zusammenarbeit mit Nina, der am Spielplatz neu gewonnenen Freundin, machte meinen Buben besonders viel Spaß.

Und: Man kann Kinder in diesem Alter unbesorgt im Kinderland herumlaufen und klettern lassen, denn trotz des großen Angebotes ist der Spielplatz doch so überschaubar, dass man die kleinen “Umteuferln” mit einem kurzen, suchenden Blick schnell wieder entdeckt.

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Marie (3) musste da natürlich schon etwas mehr begleitet werden. Und so entdeckten wir zusammen das kleine Dorf, den Wohnwagen, der so lustig schaukelte, natürlich auch das Hüpfkissen und die Seilbahn. Welch ein Spaß, sich bei der Fahrt über das Seil den Wind durch die Haare wehen zu lassen!

Sehr angetan war die Kleine auch von den Hasen und Ziegen und konnte dort im Stall beobachten, dass die süßen Tiere alle gern Salat, Äpfel, Karotten und Kartoffeln verspeisen. Vielleicht Marie in Zukunft ja auch? ;-)               

Der “ganz große” Spielplatz

Mama, Papa, Oma, Opa, … Alle sind hier herzlich willkommen, mit den Kindern den Spielplatz zu entdecken und zu erforschen. Ein besonderes Abenteuer: Für ganz große Forscher gibt es auch eine Schatzsuche, die einen durch das gesamte Kinderland führt. Wenn man es aber einfach etwas gemütlicher haben möchte, kann man sich auch auf die Gasthof Terrasse unter einen Sonnenschirm zurückziehen und sich dort den kulinarischen Genüssen hingeben. Denn am Spielplatz ist Schatten leider (noch) etwas rar - ein kleiner Minuspunkt für das Obra Kinderland.

Die Kinder hat das natürlich nicht gestört und bereits beim Heimfahren haben sie mich gelöchert, wann wir denn wieder mal zum “ganz großen” Spielplatz fahren werden …

Gehst du oder muss ich?!

geschrieben von: Sophie Lammerhuber - am 9. August 2010
Sophie Lammerhuber

Tja, schön war die Urlaubszeit während der auch mal der Partner den Gang zum Windelwechseln angetreten hat. Nein, nicht weil ich da irgenetwas eklig finden würde, aber erstens gehört sich das in modernen Beziehungen so, dass nicht immer die Mama die Windeln wechselt und zweitens ist das doch recht lästig, weil einfach zu oft!

Und mit einem nassen Po ist man nun mal kein Sonnenschein ; ) Abgesehen davon, trinkt mein Kind wie ein Kamel (entschuldigt bitte die Ausdrucksweise!) und hat deshalb auch in der Nacht ständig einen nassen Pyjama. Uff!

Gut, wenn man Freunde hat. Besonders wenn man von diesen auch Geschenke bekommt ; ) Da hat mir doch letztens eine Freundin zwei Packungen Windeln mitgebracht und über die freu’ ich mich immer noch.

Weil die so toll trocken halten brauche ich davon am Tag nicht mehr als 3 oder 4 Stück. Das findet auch mein Partner gut ; )

Und in der Nacht stehe ich seit Neuestem auch nicht mehr auf - das macht uns allen den darauf folgenden Tag etwas angenehmer ; ) Diese Wunderdinger sind lila verpackt und heißen Pampers Active Fit mit DryMax.


Und meine Kleine findet sie auch gut. Gerade ist sie draufgekommen wie man sich auf allen Vieren fortbewegen kann. Und wenn dann der Windelpack hintenrum zu groß oder schwer ist, ist das natürlich eher hinderlich. Die neuen Pampers Active fit sind aber - oh Wunder - kaum dicker als ein Unterhoserl. Bisher war ich ja nicht so ein Fan dieser Windelmarke, allerdings muss ich sagen, dass sich der Preis wieder relativiert weil man ja viel weniger Windeln benötigt. Und wie oben gesagt, sie halten was sie versprechen. Kann ich durchaus weiterempfehlen.

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So, und jetzt wünsch ich euch ein gute Nacht! Ich werd’ sie nämlich (wahrscheinlich) auch haben! ; )

Ihr Routenplan - Entfernung 824 km

geschrieben von: Gudrun - am 5. August 2010
Gudrun

Vor kurzem hat uns Bettina in diesem Blog so tolle Tipps für’s Reisen mit Kindern und lange Autofahrten gegeben. Nach genauer Lektüre und bewaffnet mit sechs Seiten Streckenbeschreibung, die uns der Routenplan ausgespuckt hatte, haben wir uns am Montag auf den Weg gemacht und unsere Fahrt mit dem Auto von Paris nach Waltenhofen im Allgäu gestartet. 824 km hatten wir mit den Kindern also vor uns. Doch wir waren ja gut vorbereitet…

Und los geht’s

Fahren Sie auf die A4. Bei Kilometer 57 müssen wir das erste Mal halten - Pipi Pause. Doch nur nicht zu lange aufhalten, denn wir müssen ja noch weiter fahren. Fahrer und Beifahrer versuchen diverse Musikwünsche aus der zweiten Reihe zu erfüllen. Und die Kinder sind noch relativ leicht zufrieden zu stellen.

Kompass und Landkarte

Mit Kompass, Kind & Kegel im Auto unterwegs, Foto: Franz Haindl/pixelio.de

Bei Kilometer 133 dann die Frage: “Wann sind wir denn da?” Hm, was soll man da jetzt sagen? “Noch 6 1/2 Stunden, meine Lieben”?! Bei dem Gedanken wird einem ja selber fast übel.
Radar: auf A4 bei km 139,7 nahe Reims.
Mist, da muss wohl wo ein Radar gestanden haben, aber was soll’s. Weiter geht es und wir passieren Gebührenstationen, gefährliches Gefälle und Radarfallen - ohne erwähnenswerte Schwierigkeiten.

“Hunger!”

Bei Kilometer 166 dann: “Hunger!” Doch wir versuchen, die kleine Bande noch etwas zu vertrösten und auch die Ankündigung, bei Kilometer 189 Sie fahren schon seit 2 Stunden, machen Sie doch mal eine kurze Pause! wird erstmal einfach ignoriert.
Also frisch und fröhlich weiter auf der A4 Richtung Strassburg.
Bei Kilometer 402 können die Rufe nach Essen aus der hinteren Reihe dann doch nicht mehr ignoriert werden, und so suchen wir einen schönen Autobahnrastplatz, um unser Picknick einzunehmen. Die Vorbereitungen dafür wurden ja zum Glück vor der Abfahrt schon getroffen und so freut sich jeder über ein leckeres Sandwich à la Parisienne.
Fast 40 Minuten später sind wir dann alle wieder gestärkt im Auto und setzen unsere Reise fort. Nun Frau am Steuer, wohlgemerkt. Und ich muss ehrlich sagen, ich empfinde die Abwechslung als sehr angenehm. Und mein Mann bemerkt schnell, dass ‘beifahren’ nicht automatisch heißt, man(n) hätte nichts zu tun…
Bei Kilometer 493 wird dann zum ersten Mal deutsches Land angekündigt. Und der Jubel der Kinder ist überraschend groß, als wir nach 532 Kilometern in Deutschland einreisen, denn sie meinen nun am Ziel der Reise angekommen zu sein. Doch “Nein meine Lieben, wir sind leider noch lange nicht am Ziel.”

“Ganz ruhig, ganz ruhig.”

Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht mehr genau, wer dann wann geschlafen hat und wer womit wann angefangen hat.
Fahren Sie auf B28 Richtung Kempten. Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich gerade anfing, mir Gedanken darüber zu machen, wie gut man denn dieses Kindergezetere und -geschreie eigentlich auch ausblenden kann, als mich unsere Kleinste in die Realität zurückholte und zum ersten Mal ankündigte: “Ich muss spucken.” Doch nein, davon stand doch wirklich nichts im Routenplan! Also erstmal Fenster auf. Ganz ruhig ein- und ausatmen und den Blick nach vorne. “Marie, gib doch mal die Plastiktüte weg vom Gesicht. Ganz ruhig, ganz ruhig.”
Puh, Kilometer 578 grad noch mal gut hinter uns gebracht. Bin mir allerdings nicht so sicher, ob die Aufforderung zur Ruhe grad eben ihr oder mir gilt. Doch da: Tankleuchte. Gut, also zur nächsten - nein, soweit kommen wir gar nicht mehr. “Spucken…”. Luca reicht ihr grad noch mal rechtzeitig die Plastiktüte hin und da geht es schon los. Aber ich muss sagen: gut gemacht für eine Dreijährige und dann ganz relaxed die Tüte dem Papa nach vorne gereicht. Also, noch ein guter Grund bei der nächsten Tankstelle zu stoppen. Gesagt, getan. Tankstopp bei Kilometer 809 und dann weiter. Fahrerwechsel und dann Weiterfahren auf A980. “Wir haben Hunger”, wieder einmal der Chor aus der zweiten Reihe. Also noch ein paar Kekse und Soletti, die auch Marie schon wieder fröhlich in sich hineinstopft.

“Wir sind da!”

Im Cockpit ist jetzt allerdings noch mal die volle Aufmerksamkeit gefragt. Weiterfahren auf B19, nach rechts abbiegen, OA22, Geschwindigkeits-Begrenzung auf 50 km/h, scharfe Rechtskurve. Die vom Routenplaner angekündigten Ereignisse überschlagen sich fast in den letzten fünfzehn Minuten. Doch nun - Kilometer 824: “Kinder, wir sind da! Ihr habt das gut gemacht!”
Etwas steif klettern wir alle aus dem Auto.

Kindergeburtstag - Alle Jahre wieder …

geschrieben von: Gudrun - am 30. Juli 2010
Gudrun

Puh, bei uns stehen wieder einmal ein paar Feste anlässlich Kindergeburtstag vor der Tür. Eigentlich sollte man ja denken, dass sich jeder in der Familie auf diese Sommer-Highlights freut, doch ich denke nur: „Alle Jahre wieder…” Das klingt jetzt schon eher weihnachtlich, aber damit wollen wir uns heute mal nicht rumschlagen. Nein - in wenigen Tagen wird Töchterchen drei und Sohnemann stolze neun. Und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage: was machen wir am alljährlichen Kindergeburtstag dieses Mal?

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Kindergeburtstagstorte - Foto Claudia Hautumm / pixelio.de

Die Qual der Wahl

Hm, den Kindergeburtstag zu Hause feiern oder vielleicht einen Ausflug ins Haus des Meeres unternehmen? Abenteuer-Spielplatz oder eine Feier im Museum? Oder vielleicht ein Besuch in den Swarovski Kristallwelten? - Nicht nur für kleine Prinzessinen.

Das Angebot ist groß, das Spektrum breit und auch das veranschlagte Budget muss bedacht werden. Was unternimmt und bietet man den kleinen Gästen, so dass auch möglichst alle Geister zufrieden gestellt werden?

Töchterchen und Sohnemann

Bei uns wird der Kindergeburtstag meist zu Hause gefeiert. Das sieht dann so aus, dass Töchterchen, knappe drei, natürlich ihre kleinen Freundinnen einladen will. Und sie möchte einen Schokokuchen mit buntem Streusel und Smarties - am besten die der netten Sonderedition „Frühlingsfarben”. Man stelle sich vor - rosa Smarties!! Naja, als Spiele vielleicht die Reise nach Jerusalem und „stop dance”.

Sohnemann, der ja nur drei Tage später Geburtstag hat und dieses Jahr schon neun wird, kann sich vielleicht noch mit dem Schokoladenkuchen arrangieren. Die rosa Smarties würde er zur Not auch noch essen. Aber die Reise nach Jerusalem - das ist ja mega uncool. Fußball soll gespielt werden! Wir brauchen also Platz. Einen großen Rasen und viele Kinder. Jungs am besten. Und auch mein Vorschlag, die kleinen Mädels vielleicht als Cheerleader einzusetzen, erntet nur ein Augenrollen. Also - ein Kindergeburtstag ganz im Zeichen des runden Leders soll es werden. Aber für welche Nation antreten? Wir spielen für - mh, da stehen wir jetzt vor dem nächsten Problem: Sohnemann stammt aus einer Misch-Ehe. Multikultureller Background sozusagen.

Also wieder mal die Qual der Wahl …

Bäder in Niederösterreich - meine Freibad Hitliste

geschrieben von: Bettina Krankl - am 20. Juli 2010
Bettina Krankl

Wenn man, so wie ich, am Tor zum Salzkammergut aufgewachsen ist - mit Attersee, Mondsee und Co quasi vor der Haustüre - braucht es eine Weile. Es braucht eine Weile, bis man als “zugereiste” Niederösterreicherin die besten Bäder in Niederösterreich für sich und die Familie entdeckt. Hat man das richtige Freibad aber erst einmal gefunden, lassen einen selbst die heißesten “Hundstage” ziemlich kalt. Wo das geht? Okay, euch will ich sie verraten, meine ganz persönlichen Top 3 der Bäder in Niederösterreich zum Baden mit Kindern. Aber nicht weitersagen! ;-)

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Pack die Badeschlapfen ein! Foto: Thorsten Freyer/pixelio.de

 

Als Naturliebhaberin führt das Kampbad in Lagenlois meine persönlichen Freibad Charts an - mit eigenem Kinderplanschbecken (Chlorwasser), Wasserrutsche, Kinderspielplatz, Beachvolleyball und Fußballplatz. Der Eintritt ist frei! Weil ich nicht unfair sein will, eine kleine Vorwarnung: Das Flussbad selbst sorgt wirklich für Abkühlung! Über 20 Grad hab ich das Thermometer im Kamp dort noch selten anzeigen sehen. Alle Hartgesottenen können sich nach einem ausgiebigen Badetag im idyllischen Naturbad mit einem Besuch in der LOISIUM Kellerwelt belohnen. Tipp: Es gibt spezielle Kids-Touren durch die Kellerwelt und originelle Angebote für einen Kindergeburtstag im Loisium - ab 6 Jahren. Letzte Woche haben wir übrigens mit den Kindern am Kampufer zwei ganz junge Schwäne beobachten können!  

Entenfamilie im Wasser

Natur pur im Aubad - schwimmen mit Enten. Foto: Dieter Haugk/pixelio.de

Glasklare oder gar türkisblaue Bäder in Niederösterreich - ehrlich gesagt, die Suche danach habe ich längst aufgegeben. Dafür haben wir entdeckt, dass es das oft gar nicht braucht: Ein echtes Naturparadies zum Schwimmen ist das Aubad in Tulln. Zur Zeit wird einem zwar der kurze Weg vom Parkplatz durch den Auwald durch die Gelsen ziemlich verleidet, aber hat man’s erst mal zur Liegewiese geschafft, wird man auch belohnt (Tipp: Kinder einfach mit einem großen Strandtuch vermummen oder mit einem Räucherstäbchen marschieren lassen). Die Au-Landschaft ist eigentlich ein großer Freizeitpark. Die schönen alten Bäume rund um das Natur Freibad lassen sich mit Slacklines oder Hängematten bespannen, vom Grillplatz weht immer ein verführerisches Düftchen - im Aubad kann man mit der ganzen Familie und Freunden grillen. Ach ja, und während an dem einen Ende Wasserrutschen, Sport- und Spielplätze sowie Gastronomie das Freibad Ufer beleben, haben wir schon des öfteren auf der gegenüber liegenden, ruhigeren Freibad Seite kleine Süßwasser-Schildkröten gesichtet. Echt süß!

Unter die Top 3 meiner Lieblings-Bäder im Sommer reiht sich auch der von mir erst vor wenigen Tagen entdeckte Badeteich hinter dem Hotel Böck. Nach dem Shoppen mit Kindern sehr zu empfehlen, befindet sich der See doch gleich bei der SCS in Vösendorf! So lässt sich der Einkaufsspaß in der Shopping City auf angenehme Weise mit einem Sprung ins kühle Nass kombinieren. Für Kinder wurde ein eigener Kinderstrand aus Sand angelegt. Originelle Freiluft-Möbel bilden höhlenartige Schattenspender beim Spielen und antike Badehütten verbreiten ein besonders nostalgisches Flair. Während sich die Kinder im Freibad austoben, hat man sie von den gemütlichen Lounge-Möbel der Gastronomie Location 100tage sommer gut im Blick.

Ich wünsche allen Familien mit Kindern viel Sonne, gute Erfrischung und ganz viel Badespaß mithilfe der herrlichen Bäder in ganz Österreich!

Mit dem Auto in den Urlaub – Tipps für’s Reisen mit Kindern

geschrieben von: Bettina Krankl - am 12. Juli 2010
Bettina Krankl

Hitze, Stau, Langeweile… STOPP! So darf die Autofahrt in die Ferien und den heiß ersehnten Urlaub nicht beginnen. Auch wenn langes Reisen im Auto meist eher wenig mit einer Vergnügungsreise zu tun hat, kannst du für einen stressfreien Urlaubsauftakt sorgen. Einfache Tipps und Tricks garantieren deinen Kindern und dir eine entspannte Fahrt in den Urlaub - denn vor allem für das Reisen mit Kindern sollte gelten: Der Weg ist das Ziel.

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Kids on Tour, Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Wann reisen?

Für die Abreise gilt: Plane die Autofahrt in den Urlaub nicht unbedingt dann, wann alle anderen fahren! Freitag und Samstag sind generell beliebte Reisetage - und Staus auf der Autobahn vorprogrammiert. Fährst du mit den Kindern erst am Dienstag los, bist du zwar etwas verzögert am Urlaubsort, dafür zwei Tage länger dort ;-) Und Vorfreude ist doch auch schön, oder?

Tipp: Bei weiten Strecken in der Nacht fahren - ist im Sommer kühler und die Kinder wachen quasi am Strand auf! 

Urlaubsgepäck

Der Vorteil beim Reisen mit dem Auto ist eindeutig das Platzangebot. Während beim Fliegen mit Kindern Abstriche bei Spielzeug & Co gemacht werden müssen, kannst du im Auto vieles mitnehmen, das du für den Komfort im Urlaub benötigst. Dennoch solltest du darauf achten, dass sämtliches Gepäck im Kofferraum oder am Dach verstaut werden kann. Kein Kind sitzt gerne stundenlang eingepfercht zwischen Gepäcksstücken und Freizeit-Utensilien.

Tipp: Noch entspannter kannst du in den Urlaub starten, wenn du das Auto schon am Vortag beladen hast!

Sicherheit im Auto

Ein Kindersitz ist bis zum 14. Lebensjahr beziehungsweise einer Körpergröße von 150 cm Pflicht. Vor allem bei längeren Autofahrten im Sommer ist atmungsaktives Material sehr wichtig. Generell solltest du professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um den richtigen Kindersitz, abgestimmt auf Köpergewicht und Größe, zu wählen. Wenn möglich, den Kindersitz in der (sicheren) Mitte der Sitzreihe befestigen!

Tipp: Beim Kauf des Kindersitzes Auto und Kind mitnehmen!

Kinder in Fahrt …

Während der Autofahrt ist es optimal, wenn man sich beim Fahren abwechselt. So kann sich der jeweilige Beifahrer um die Kinder kümmern und für gute (nicht zu laute!) Stimmung sorgen. Gleichmäßig fahren! Differenzen, die Fahrtroute betreffend, sollten die Eltern möglichst unter sich ausmachen, um die Kids nicht zu belasten. Empfehlenswerte Snacks sind Obst, Gemüse, Wasser und Kräutertees. Luftige Bekleidung, Sonnenrollos im Auto oder Blenden an Seitenfenstern sorgen für kühle Gemüter.

Pausen

Regelmäßige Pausen sind sowohl für Fahrer als auch für Kinder wichtig. Mindestens alle zwei Stunden 15 Minuten die Füße an der frischen Luft vertreten! Wenn du wirklich weite Reisen planst, solltest du ohnehin eine Zwischen-Übernachtung in Erwägung ziehen.

Tipp: Plane die Autofahrt so, dass es kleine Highlights entlang der Strecke gibt. Für Abwechslung an der frischen Luft sorgt zum Beispiel die Besichtigung einer Burgruine oder eines Wasserfalls.

Reisekrank?

Um Übelkeit zu verhindern, sollten Kinder im Auto nicht zu lange lesen und nicht zu viel Zeit mit Videospielen verbringen: Starres Fixieren auf nur einen Punkt macht reisekrank. Die Zeit im Auto vergeht mit Ratespielen, Hörbüchern oder Automarken-Zählen auf unterhaltsame Weise. Und schwuppdiwupp - schon sind wir da!