Autorenarchiv

“Magst du einen Kaffee?”

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 2. August 2011
Gudrun Dupoirieux

„Magst du einen Kaffee?” hat mich meine Freundin Bine kurz nach unserer Begrüβung gefragt. „Einen Kaffee?! - Immer!” habe ich geantwortet. Also hat sie die Dose mit den Kaffeebohnen aus dem Schrank geholt. „Mh, wie das duftet!” Da kam auch schon die kleine Prinzessin in die Küche gerannt und wollte wissen, was denn da so gut roch? „Augen zu”, sagte meine Freundin und hielt der Kleinen die Dose unter die Nase. Doch als Bine die Dose wieder schließen wollte, forderte ich sie auf, noch ein wenig zu warten. „Lass Marie den Kaffee mal anschauen. Ich denke, sie hat eh noch nie Kaffeebohnen gesehen. Bisher dachte sie wahrscheinlich eher, Kaffee wächst in Form verschiedenfärbiger Kapseln auf  Bäumen …”

Kaffee, Kaffee, Kaffee.... Kaffee in allen Varianten. Foto: Simone Hainz/pixelio.de

Kaffee, Kaffee, Kaffee.... Kaffee in allen Varianten. Foto: Simone Hainz/pixelio.de

Kaffeekultur im Wandel der Zeit

Tja, so hat sie sich geändert - die Kaffeekultur der letzten Jahre. Und ich hatte mich gerade eben geoutet, als eine, die Kaffee um circa 66 Euro pro Kilogramm in kleinen, bunten Kapseln trinkt. Woher soll da auch mein Kind wissen, wie eine Kaffeebohne aussieht? Hatte ich da in der frühkindlichen Erziehung auf etwas vergessen?

Na, wie dem auch sei. Als ich ein Kind war, war die Filtermaschine mehr oder weniger Standard in jedem Haus. Zuerst mit Glaskanne und dann - die Luxusvariante - mit Thermoskanne im schicken Design. Später kamen die ‘original’ italienischen Kaffeemaschinen zum Einsatz. Ihr wisst -  Kaffee pressen, zusammenschrauben und auf die Herdplatte damit. So eine hatte ich auch einmal - damals, als meine Liebe zu Italien noch voll in Flammen stand …

Und viele, denen dieses Kaffee-Gepresse und Geschraube zu umständlich war, stiegen dann um - auf sogenannte Espresso-Vollautomaten. Riesen-Dinger, die nicht so ohne Weiteres in jeder Standardküche Platz fanden. Na und dann kam sie - diese kleine, schlanke Maschine mit den schönen Kapseln. Und ich liebe sie. Und ihn auch - den Kaffee aus diesen Maschinen. Doch als ich da neulich bei Bine in der Küche stand und den Duft frischer Kaffeebohnen wieder einmal in der Nase hatte, hatte ich so das Gefühl, irgendwie manchmal ein bisschen etwas zu verpassen. Mh, wer weiß? Vielleicht mahle und presse und schraube ich ja bald auch mal wieder selber …

Schulschluss

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 14. Juni 2011
Gudrun Dupoirieux

Der Schulschluss steht vor der Tür. In Kürze wird es für uns alle soweit sein - die Sommerferien werden beginnen. Doch bis es soweit ist, durchlaufen wir noch eine hektische Zeit.

Schulschluss. Diese Zeit des Jahres wird von fast allen Beteiligten beklagt - von Lehrern, Eltern und Schülern. Und sogar meine Lehrerin-Cousine, die sich eigentlich fest gegen den Begriff Schulstress wehrt, stöhnt im Moment etwas unter der Last ihrer Termine vor dem Beginn der Sommerferien.

Schulschluss - ein Wettlauf mit der Zeit. Foto:gerd altmann/pixelio.de

Schulschluss - ein Wettlauf mit der Zeit. Foto:gerd altmann/pixelio.de

Termine, Termine, Termine

Ganz abgesehen von einem Test hier und einer Überprüfung da, muss ja auch an die soziale Komponente gedacht werden. Immerhin heiβt es ja Abschied nehmen - für ganze 9 1/2  Wochen! Also - noch ein letztes Treffen hier, noch ein Treffen da, bevor wir die wohlverdiente Urlaubssaison einläuten. Die Theatergruppe zum Beispiel plant noch eine Aufführung zum Schulschluss, die 2. Klasse will noch etwas präsentieren und auch das Projekt der Schulbibliothek soll jetzt noch schnell vor Schulschluss vorgestellt werden. Na, und wenn es zu diesem Anlass eventuell möglich wäre, vielleicht einen Kuchen zu backen, ein paar Getränke zur Verfügung zu stellen oder eben die Schulbibliothek mit einer finanziellen Spende zu unterstützen …

Die Lehrerin soll natürlich zum Schulschluss auch eine kleine Aufmerksamkeit erhalten - was viele Leute heutzutage allerdings unter einer kleinen Aufmerksamkeit verstehen, lässt mich manchmal nur den Kopf schütteln. Und ob ich für das Schulschluss-Fest eventuell einen Kuchen backen könnte? Na und dann natürliche ein kleines Dankeschön für die Kindergärtnerin und die Leiterin der Krabbelgruppe soll auch nicht leer ausgehen. Ach ja - den Abschluss des Sportvereins habe ich ganz vergessen. Ob ich da denn eventuell einen Kuchen backen könnte? Und die Musikschule will zum Schulschluss noch ein Abschlusskonzert organisieren. Und ob ich da denn eventuell einen Kuchen backen könnte? Und für die Jungschar - die machen ein Sommerfest. Mhh. Klingt doch sehr nach etwas Besonderem. Und ob ich da dann eventuell einen Kuchen backen könnte!?

Noch einmal tief durchatmen

Also ich finde, zum Schulschluss - gerade dann, wenn man ohnehin schon etwas auβer Puste ist - muss man noch einmal einen langen Atem beweisen. Tief ein- und ausatmen. „In der Ruhe liegt die Kraft“, predigen viele Experten. Also tief ein, aus, ein, aus - puh, ob ich wohl langsam Gefahr laufe zu hyperventilieren?

Alles Gute zum Geburtstag

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 27. Mai 2011
Gudrun Dupoirieux

Diese Woche war ich wieder einmal zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Nein nein, nicht der erste und auch nicht der zweite Geburtstag wurde gefeiert. Nicht der dritte und nicht der vierte. Nein, diese Woche hat Carla ihren 40sten Geburtstag gefeiert - und dieser scheint im Leben einer Frau doch wieder irgendwie von gröβerer Bedeutung zu sein.

Carla hatte für ihre Feier eine ganz gemütliche Location ausgesucht - ja, gemütlich ist angesagt für die Frau ab 40.  (mehr…)

Das war er also - Muttertag 2011

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 11. Mai 2011
Gudrun Dupoirieux

So, nun können wir auch den Muttertag 2011 abhaken - nun wird es wohl wieder ein Jahr dauern, bis wir so schön umsorgt, bekocht und beschenkt werden. Zumindest wird uns das von den Medien lange vorher suggeriert.

Wie war denn euer Muttertag? Habt ihr denn auch schon bei QUAX abgestimmt? Ich bin auf das Umfrage-Ergebnis ja schon mehr als gespannt, denn irgendwie verläuft der Muttertag bei uns nie ganz so wie ich mir vorstelle, dass ein Muttertag verlaufen sollte. Oder etwa doch? (mehr…)

Teilen lernen - teilen können

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 26. April 2011
Gudrun Dupoirieux

„Du sollst teilen.“ „Nun teil doch mal!!“ Habt ihr das auch schon öfters zu euren Kindern gesagt? Und auch wenn wir aus der groβen MEINS! MEINS!-Phase heraus sind, teilen können meine Kinder trotzdem sehr oft noch nicht. Immer wieder gibt es Streitereien, weil der eine nicht teilen will, der andere nicht teilen kann und so weiter und so fort.

In meinem ersten Erziehungsratgeber (mehr…)

Ostergeschenke - was verschenkt ihr denn zu Ostern?

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 15. April 2011
Gudrun Dupoirieux

Ostern steht vor der Tür. Der Quax-Osterkalender mit tollen Gewinnchancen hilft uns beim Ostercountdown und ich steh vor der Frage - was soll denn der Osterhase bringen und wo begebe ich mich am besten auf Ostergeschenke - Jagd? Welche Ostergeschenke gibt es denn bei euch? Und habt ihr denn schon alles für Ostern zu Hause? (mehr…)

Den Schrank voller Kleider und nichts anzuziehen

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 1. April 2011
Gudrun Dupoirieux

 Also, ich muss euch mal was erzählen. Meine kleine Prinzessin (3) stand heute Morgen vor einem gravierenden Problem: Sie hatte nichts anzuziehen. Man stelle sich das mal vor! Ein Schrank voller Kleider und nichts anzuziehen! “Frauen”, war alles, was der Papa dazu gesagt hat. Und irgendwie denke ich mir: “Tja, da hat er wohl den Nagel auf den Kopf (mehr…)

Frühjahrsmüdigkeit - Mythos oder Wirklichkeit?

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 16. März 2011
Gudrun Dupoirieux

Hm, auf dem Kalender steht zwar erst nächste Woche Frühlingsbeginn, doch mich scheint die Frühjahrsmüdigkeit schon voll erwischt zu haben. Hatte ich doch gerade erst gehofft, nun aus dem Winterschlaf zu erwachen… Aber nein. Morgens, wenn der Wecker klingelt, versuche ich verzweifelt diesen zu ignorieren. - Ob das die Frühjahrsmüdigkeit ist? Am Vormittag, nach der ersten Runde aufräumen, habe ich das Gefühl, ich könnte schon wieder schlafen. - Kann das die Frühjahrsmüdigkeit sein? Wie ich mich nach dem Mittagessen fühle, könnt ihr euch wahrscheinlich vorstellen - Frühjahrsmüdigkeit? (mehr…)

Abnehmen in der Fastenzeit

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 3. März 2011
Gudrun Dupoirieux

So, nächste Woche starten wir nach einem hoffentlich lustigen und launischen Faschingswochenende in die Fastenzeit. Und was würde besser passen, als diese mit guten Vorsätzen zu beginnen? Wie schon zum Jahresbeginn steht abnehmen bei vielen nach dem Fasching auf der Vorsatzliste ganz oben. Gefolgt von nicht mehr rauchen, mehr Sport oder 6 Wochen kein Alkohol.

"Danke nein. Ich bin beim abnehmen." Bild:Marco Schlueter@pixelio.de

"Danke nein. Ich bin beim Abnehmen." Bild: Marco Schlueter/pixelio.de

Abnehmen, abnehmen, abnehmen

Wie ein Mantra haben sich die Wörter abnehmen und Diät in unseren Köpfen festgesetzt. Und immer wieder suchen wir uns einen neuen, geeigneten Zeitpunkt, um unseren nächsten Versuch zu starten. Montag ist zum Beispiel so ein ganz beliebter Tag. Oder der Monatserste. Oder der erste Montag im Monat? Wie auch immer. „Aber am besten erst nach der Geburtstagsfeier von meiner Tante und, ach ja, der Skiurlaub - also da haben wir dieses Jahr all-inclusive gebucht. Nein, da passt es auch nicht. Eigentlich wollte ich ja auch zum neuen Jahr schon auf den Zug zum Abnehmen aufspringen. Wollte doch bis zum Skiurlaub schon 6 Kilo weniger haben.” Hm, kommt euch das irgendwie bekannt vor? Aber gut, was solls. Nächste Woche gibt es keine Ausrede mehr! Die Fastenzeit steht vor der Tür. Tja, da muss man ja fast - wie das Wort schon sagt - fasten, detoxen oder abnehmen.

Wer macht mit? Wer ist dabei?

Da Abnehmen in der Gruppe ja angeblich viel leichter geht und die Unterstützung von den anderen Gruppenmitgliedern einen ja angeblich einfach mitreiβt, ist jede(r) hier herzlich willkommen. Diese kleinen Tipps und Tricks sind gefragt. Was kann man tun oder was hilft, um unser theoretisches Wissen erfolgreich in die Praxis umzusetzen?

Ich werde wieder mal versuchen auf meinen Magen zu hören. Mein Bauch soll mir sagen, wann er was essen will. Ach - da meldet er sich ja schon. Und hat Riesenlust auf einen Faschingskrapfen …

Hunger! Mama, ich hab Hunger!

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 14. Februar 2011
Gudrun Dupoirieux

Jetzt mal ehrlich - kennt ihr das auch? Nach einem guten und ausgewogenen Mittagessen steht ihr noch in der Küche und räumt auf, da kommt bereits einer eurer Sprösslinge wieder bei der Tür rein und meint: „Mama, ich hab Hunger. Was kann ich essen?“ Also, mich macht das oft wahnsinnig. Das kann doch nicht sein, dass meine Kinder nicht satt zu kriegen sind. Ständig haben sie Hunger. Wollen essen. Haben Hunger. Wollen essen … (mehr…)