Knetmasse - Schmieden wir unser Glück o.k. let’s do it

geschrieben von: doalittle - am 24. März 2010
doalittle

Wer meine letzten Blogs zum Thema verliebt, verlobt, verheiratet … geschieden genauer verfolgt hat, kann sich vielleicht schon denken was als nächstes kommen muß…..ein Prinz…. und nur ja kein Frosch!
Und tatsächlich habe ich zu meinem letzten runden Geburtstag, der wirklich gelungen war, eine Knetmasse geschenkt bekommen. Zuerst wußte ich nicht so recht was ich damit machen sollte, habe diese von einer in die andere Hand gleiten lassen und dann doch die Gebrauchsanleitung in die Hand genommen - Voodoo vielleicht - naja, warum nicht.

Vielleicht sollte ich mich mal in eine neue spirituelle Ebene wagen. Also Masse herbei, Hände aufgewärmt und es wird geknetet. Ja natürlich jugendfrei, was sonst - also was sich meine LeserInnen alles so denken. Gut, die Kunstschule habe ich nicht besucht aber wir haben da ein stattliches Figürchen. Einen wohlgeformten Körper mit Ohren, Augen, Nase, Mund hineingeritzt - genauer gesagt: schmale Lippen für die vorsichtigen Küsse, die süchtig machen; eine Nase, die mich riechen kann und will; Augen die mir bewundernde Blicke und Aufmerksamkeit schenken und in deren Iris man eintauchen möchte; ein Mund - welcher weiß, was ich hören will und mir die sinnlichsten Momente schenkt und draufgesetzt natürlich Ohren, welche meine Worte hören und verstehen wollen;
Ganz wichtig ist die breite Schulter zum Anlehnen, wenn einmal ein Tag ist, an dem man glaubt, diesen alleine nicht durchzustehen. Die Arme, welche einen freudig umarmen und zeigen, dass man willkommen ist und wie könnte es anders sein als Hände, die gerne zupacken und wissen wie sensibel wir mit den Fingern Gefühle wahrnehmen aber auch Gefühl ausdrücken können. Den Gürtelbereich lasse ich hier nun bewußt weg und widme mich noch den Beinen, welche beidseits erdverbunden sein sollen. Die Füße männlich und stark, damit sie den Körper und mehr halten können auf weichen sandigen Unterlagen wie auch auf steinigen oder gepflasterten, manchmal sehr heißen Pflastern.

Was will ich mehr - mein Prince Putting Charming Modell ist fertig. Nun ein wenig Feenstaub darübergestreut und ein Liebeselixier gebraut, mehr brauch ich nicht. Oder doch? Ach ja, eine bezauberne Nanny für meine Kinder ;-)


4 Kommentare zu „Knetmasse - Schmieden wir unser Glück o.k. let’s do it“

  1. Gast sagt:

    Bleibt nur zu hoffen, dass sich in der Knetmasse ein gutes Herz befindet.

    • Marina sagt:

      Fanny sagt:hey klaus,na jetzt bin ich baff. beim esretn schild hab ich gedacht – gibts auch bei uns. exakt solche schilder. am flughafen allerdings. frankfurt, das weiß ich. wies in hh ist können wir ja noch checken. wenn ich dran denke guck ich das nächste ma. dürfte ende mai sein.aber dann, lieber klaus diese schilderwut hat mich einigermaßen beeinduckt. insbesondere das seniorenschild. das grenzt ja an diskriminierung. und wow wie aufmerksam du durch taipeh gehst. hut ab lieber klaus. ich finde es ganz großartig wie du dieses blogg führst. vielen dank für die einblicke und lass es dir gut gehn.

  2. Leserin ;-) sagt:

    Prinz klingt toll ;-) Du beschreibst dies wunderschön: Augen die einem bewundernde Blicke und Aufmerksamkeit schenken; ein Mund der weiß was ich hören möchte und sinnliche Momente schenkt; Ohren die meine Worte hören wollen und verstehen;… das wünscht sich jeder!!! Wo gibt es so eine Knetmasse *g*
    in der Realität passiert es jedoch leider oft, dass sich der Prinz in einen Frosch verwandelt - bei manchen verwandelt er sich nach einer Krise wieder zurück; bei manchen nicht.
    Ich wünsche jedenfalls allen einen wundervollen verständnisvollen Prinzen!!!

    • Breitlinger sagt:

      sagt:Hallo Klaus,find ich sehr isnerensatt, wie Du die U-Bahn thematisierst. Den Beschilderungswahn in der U-Bahn würde ich auf 2 Faktoren zurückführen, die mit der hiesigen Mentalität zu tun haben:es gibt ja das traditionelle Prinzip der Gastfreundschaft. Deshalb schenkt Dir, wenn Du von jemand zum Essen eingeladen bist, entweder der Gastgeber persönlich oder in einem Restaurant der Kellner, immer gleich nach, sobald Dein Glas nicht mehr ganz voll ist. Oder der aufmerksame Gastgeber tut Dir vom Essen was auf Deinen Teller, damit es Dir gut geht und Du nicht selber drum kümmern musst. Prinzip also: alles ohne Aufforderung tun, was dem (vermutlichen) Wohlergehen des Gastes dient. Bei privaten Einladungen kann das auch heißen, das der Fernseher eingeschaltet wird, sobald Du da bist. Du könntest ja das Bedürfnis haben…Und wenn man sich schon so um das Wohlergehen von Gästen (bzw. Kunden) kümmert, dann gilt das umso mehr, wenn es um die Vermeidung möglicher Gefahren gilt.Hat vielleicht auch was mit der Erziehung zu tun: wenn ich schon mitkriege, was den Kindern hier immer gesagt wird, was alles gefährlich sein könnte. Vielleicht haben das Eltern im Allgemeinen so an sich, aber ich glaube, in Deutschland ist das nicht so extrem. Traditionell war es so, dass Kinder immer vom Wasser ferngehalten wurden, statt ihnen das Schwimmen beizubringen. Das ändert sich erst jetzt etwas.Außerdem sind die Leute in Taipei ungeheuer stolz auf ihre U-Bahn und wollen damit “Weltniveau” beweisen. Irgendwo im Hauptbahnhof steht ein großes Schild mit der Aussage, dass die U-Bahn von Taipei schon mehrere Jahre in Folge vom “Weltverband der U-Bahnen” (oder so ähnlich) als die Nummer 1 ausgezeichnet wurde. Könnte durchaus sein.Und weil die Leute hier so stolz drauf sind, ist es nicht nur in den Stationen, sondern auch in den Waggons so picobello sauber, auch von Graffiti keine Spur. Vielleicht kannst Du den Post noch um ein paar Innenansichten ergänzen…

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