Archiv für Juli 2010

Kindergeburtstag - Alle Jahre wieder …

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 30. Juli 2010
Gudrun Dupoirieux

Puh, bei uns stehen wieder einmal ein paar Feste anlässlich Kindergeburtstag vor der Tür. Eigentlich sollte man ja denken, dass sich jeder in der Familie auf diese Sommer-Highlights freut, doch ich denke nur: „Alle Jahre wieder…” Das klingt jetzt schon eher weihnachtlich, aber damit wollen wir uns heute mal nicht rumschlagen. Nein - in wenigen Tagen wird Töchterchen drei und Sohnemann stolze neun. Und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage: was machen wir am alljährlichen Kindergeburtstag dieses Mal?

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Kindergeburtstagstorte - Foto Claudia Hautumm / pixelio.de

Die Qual der Wahl

Hm, den Kindergeburtstag zu Hause feiern oder vielleicht einen Ausflug ins Haus des Meeres unternehmen? Abenteuer-Spielplatz oder eine Feier im Museum? Oder vielleicht ein Besuch in den Swarovski Kristallwelten? - Nicht nur für kleine Prinzessinen.

Das Angebot ist groß, das Spektrum breit und auch das veranschlagte Budget muss bedacht werden. Was unternimmt und bietet man den kleinen Gästen, so dass auch möglichst alle Geister zufrieden gestellt werden?

Töchterchen und Sohnemann

Bei uns wird der Kindergeburtstag meist zu Hause gefeiert. Das sieht dann so aus, dass Töchterchen, knappe drei, natürlich ihre kleinen Freundinnen einladen will. Und sie möchte einen Schokokuchen mit buntem Streusel und Smarties - am besten die der netten Sonderedition „Frühlingsfarben”. Man stelle sich vor - rosa Smarties!! Naja, als Spiele vielleicht die Reise nach Jerusalem und „stop dance”.

Sohnemann, der ja nur drei Tage später Geburtstag hat und dieses Jahr schon neun wird, kann sich vielleicht noch mit dem Schokoladenkuchen arrangieren. Die rosa Smarties würde er zur Not auch noch essen. Aber die Reise nach Jerusalem - das ist ja mega uncool. Fußball soll gespielt werden! Wir brauchen also Platz. Einen großen Rasen und viele Kinder. Jungs am besten. Und auch mein Vorschlag, die kleinen Mädels vielleicht als Cheerleader einzusetzen, erntet nur ein Augenrollen. Also - ein Kindergeburtstag ganz im Zeichen des runden Leders soll es werden. Aber für welche Nation antreten? Wir spielen für - mh, da stehen wir jetzt vor dem nächsten Problem: Sohnemann stammt aus einer Misch-Ehe. Multikultureller Background sozusagen.

Also wieder mal die Qual der Wahl …

Bäder in Niederösterreich - meine Freibad Hitliste

geschrieben von: Bettina Krankl - am 20. Juli 2010
Bettina Krankl

Wenn man, so wie ich, am Tor zum Salzkammergut aufgewachsen ist - mit Attersee, Mondsee und Co quasi vor der Haustüre - braucht es eine Weile. Es braucht eine Weile, bis man als “zugereiste” Niederösterreicherin die besten Bäder in Niederösterreich für sich und die Familie entdeckt. Hat man das richtige Freibad aber erst einmal gefunden, lassen einen selbst die heißesten “Hundstage” ziemlich kalt. Wo das geht? Okay, euch will ich sie verraten, meine ganz persönlichen Top 3 der Bäder in Niederösterreich zum Baden mit Kindern. Aber nicht weitersagen! ;-)

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Pack die Badeschlapfen ein! Foto: Thorsten Freyer/pixelio.de

 

Als Naturliebhaberin führt das Kampbad in Lagenlois meine persönlichen Freibad Charts an - mit eigenem Kinderplanschbecken (Chlorwasser), Wasserrutsche, Kinderspielplatz, Beachvolleyball und Fußballplatz. Der Eintritt ist frei! Weil ich nicht unfair sein will, eine kleine Vorwarnung: Das Flussbad selbst sorgt wirklich für Abkühlung! Über 20 Grad hab ich das Thermometer im Kamp dort noch selten anzeigen sehen. Alle Hartgesottenen können sich nach einem ausgiebigen Badetag im idyllischen Naturbad mit einem Besuch in der LOISIUM Kellerwelt belohnen. Tipp: Es gibt spezielle Kids-Touren durch die Kellerwelt und originelle Angebote für einen Kindergeburtstag im Loisium - ab 6 Jahren. Letzte Woche haben wir übrigens mit den Kindern am Kampufer zwei ganz junge Schwäne beobachten können!  

Entenfamilie im Wasser

Natur pur im Aubad - schwimmen mit Enten. Foto: Dieter Haugk/pixelio.de

Glasklare oder gar türkisblaue Bäder in Niederösterreich - ehrlich gesagt, die Suche danach habe ich längst aufgegeben. Dafür haben wir entdeckt, dass es das oft gar nicht braucht: Ein echtes Naturparadies zum Schwimmen ist das Aubad in Tulln. Zur Zeit wird einem zwar der kurze Weg vom Parkplatz durch den Auwald durch die Gelsen ziemlich verleidet, aber hat man’s erst mal zur Liegewiese geschafft, wird man auch belohnt (Tipp: Kinder einfach mit einem großen Strandtuch vermummen oder mit einem Räucherstäbchen marschieren lassen). Die Au-Landschaft ist eigentlich ein großer Freizeitpark. Die schönen alten Bäume rund um das Natur Freibad lassen sich mit Slacklines oder Hängematten bespannen, vom Grillplatz weht immer ein verführerisches Düftchen - im Aubad kann man mit der ganzen Familie und Freunden grillen. Ach ja, und während an dem einen Ende Wasserrutschen, Sport- und Spielplätze sowie Gastronomie das Freibad Ufer beleben, haben wir schon des öfteren auf der gegenüber liegenden, ruhigeren Freibad Seite kleine Süßwasser-Schildkröten gesichtet. Echt süß!

Unter die Top 3 meiner Lieblings-Bäder im Sommer reiht sich auch der von mir erst vor wenigen Tagen entdeckte Badeteich hinter dem Hotel Böck. Nach dem Shoppen mit Kindern sehr zu empfehlen, befindet sich der See doch gleich bei der SCS in Vösendorf! So lässt sich der Einkaufsspaß in der Shopping City auf angenehme Weise mit einem Sprung ins kühle Nass kombinieren. Für Kinder wurde ein eigener Kinderstrand aus Sand angelegt. Originelle Freiluft-Möbel bilden höhlenartige Schattenspender beim Spielen und antike Badehütten verbreiten ein besonders nostalgisches Flair. Während sich die Kinder im Freibad austoben, hat man sie von den gemütlichen Lounge-Möbel der Gastronomie Location 100tage sommer gut im Blick.

Ich wünsche allen Familien mit Kindern viel Sonne, gute Erfrischung und ganz viel Badespaß mithilfe der herrlichen Bäder in ganz Österreich!

Mit dem Auto in den Urlaub – Tipps für’s Reisen mit Kindern

geschrieben von: Bettina Krankl - am 12. Juli 2010
Bettina Krankl

Hitze, Stau, Langeweile… STOPP! So darf die Autofahrt in die Ferien und den heiß ersehnten Urlaub nicht beginnen. Auch wenn langes Reisen im Auto meist eher wenig mit einer Vergnügungsreise zu tun hat, kannst du für einen stressfreien Urlaubsauftakt sorgen. Einfache Tipps und Tricks garantieren deinen Kindern und dir eine entspannte Fahrt in den Urlaub - denn vor allem für das Reisen mit Kindern sollte gelten: Der Weg ist das Ziel.

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Kids on Tour, Foto: Albrecht E. Arnold/pixelio.de

Wann reisen?

Für die Abreise gilt: Plane die Autofahrt in den Urlaub nicht unbedingt dann, wann alle anderen fahren! Freitag und Samstag sind generell beliebte Reisetage - und Staus auf der Autobahn vorprogrammiert. Fährst du mit den Kindern erst am Dienstag los, bist du zwar etwas verzögert am Urlaubsort, dafür zwei Tage länger dort ;-) Und Vorfreude ist doch auch schön, oder?

Tipp: Bei weiten Strecken in der Nacht fahren - ist im Sommer kühler und die Kinder wachen quasi am Strand auf! 

Urlaubsgepäck

Der Vorteil beim Reisen mit dem Auto ist eindeutig das Platzangebot. Während beim Fliegen mit Kindern Abstriche bei Spielzeug & Co gemacht werden müssen, kannst du im Auto vieles mitnehmen, das du für den Komfort im Urlaub benötigst. Dennoch solltest du darauf achten, dass sämtliches Gepäck im Kofferraum oder am Dach verstaut werden kann. Kein Kind sitzt gerne stundenlang eingepfercht zwischen Gepäcksstücken und Freizeit-Utensilien.

Tipp: Noch entspannter kannst du in den Urlaub starten, wenn du das Auto schon am Vortag beladen hast!

Sicherheit im Auto

Ein Kindersitz ist bis zum 14. Lebensjahr beziehungsweise einer Körpergröße von 150 cm Pflicht. Vor allem bei längeren Autofahrten im Sommer ist atmungsaktives Material sehr wichtig. Generell solltest du professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um den richtigen Kindersitz, abgestimmt auf Köpergewicht und Größe, zu wählen. Wenn möglich, den Kindersitz in der (sicheren) Mitte der Sitzreihe befestigen!

Tipp: Beim Kauf des Kindersitzes Auto und Kind mitnehmen!

Kinder in Fahrt …

Während der Autofahrt ist es optimal, wenn man sich beim Fahren abwechselt. So kann sich der jeweilige Beifahrer um die Kinder kümmern und für gute (nicht zu laute!) Stimmung sorgen. Gleichmäßig fahren! Differenzen, die Fahrtroute betreffend, sollten die Eltern möglichst unter sich ausmachen, um die Kids nicht zu belasten. Empfehlenswerte Snacks sind Obst, Gemüse, Wasser und Kräutertees. Luftige Bekleidung, Sonnenrollos im Auto oder Blenden an Seitenfenstern sorgen für kühle Gemüter.

Pausen

Regelmäßige Pausen sind sowohl für Fahrer als auch für Kinder wichtig. Mindestens alle zwei Stunden 15 Minuten die Füße an der frischen Luft vertreten! Wenn du wirklich weite Reisen planst, solltest du ohnehin eine Zwischen-Übernachtung in Erwägung ziehen.

Tipp: Plane die Autofahrt so, dass es kleine Highlights entlang der Strecke gibt. Für Abwechslung an der frischen Luft sorgt zum Beispiel die Besichtigung einer Burgruine oder eines Wasserfalls.

Reisekrank?

Um Übelkeit zu verhindern, sollten Kinder im Auto nicht zu lange lesen und nicht zu viel Zeit mit Videospielen verbringen: Starres Fixieren auf nur einen Punkt macht reisekrank. Die Zeit im Auto vergeht mit Ratespielen, Hörbüchern oder Automarken-Zählen auf unterhaltsame Weise. Und schwuppdiwupp - schon sind wir da!

Fliegen mit Kindern

geschrieben von: Gudrun Dupoirieux - am 5. Juli 2010
Gudrun Dupoirieux

Da hier ja in letzter Zeit schon so einiges über Familienferien und Urlaub mit Kindern geschrieben wurde, möchte ich ein paar Worte zum Fliegen mit Kindern beisteuern. Als langjährige Auslands-Österreicherin habe ich ja schon so einige Flugmeilen zurück gelegt. Und das sowohl mit Säugling, mit Kleinkind, mit Kleinkind und schwanger, mit Kleinkind und Säugling, mit Kind und Kleinkind und schwanger und zu guter Letzt dann mit drei Kindern. Also, wie man sehen kann, habe ich das Fliegen mit Kindern in allen möglichen Kombinationen getestet - und keine Sorge: Mehr Kinder werden es nicht mehr!

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Fliegen mit Kindern - Himmel oder Hölle? Foto: M. Genter/pixelio.de

Und was soll ich dazu sagen? Ich denke, eine gute Planung ist das A und O einer entspannten Flugreise mit Kindern. ‘Entspannt’ meine ich im Sinne von: ohne größere Zwischenfälle mit den Kindern. Ich habe nämlich mittlerweile jede Illusion verloren, im Flugzeug in Ruhe zu essen, ein Buch zu lesen, geschweige denn einen Film zu Ende zu schauen. Manche Leute sagen ja immer, der Urlaub beginnt für sie im Flieger. Bei mir ist das definitiv nicht so. Aber ich glaube, dass gerade diese Einstellung ausschlaggebend ist dafür, am Ende des Fluges nicht völlig entnervt und gefrustet zu sein.

Tipps für einen guten Flug

Fliegen mit Säuglingen

Halte dir etwas zum Trinken oder Nuckeln bereit! Denn Trinken erleichtert beim Starten und Landen den Druckausgleich im Ohr. Wenn du stillst, hast du ja bestens für Flüssigkeit gesorgt. Ansonsten eine Wasserflasche, aber auch eine Thermosflasche mit warmem Wasser hat sich bewährt. So musst du bei aufkommendem Hunger des Babys nicht erst auf die Stewardess warten, sondern kannst sofort die Flasche für dein Kind mixen. Windeln und Wechselklamotten müssen selbstverständlich auch in die Tasche. Und: Aufgrund des vorhandenen Geräuschpegels im Flieger wird Babygeschrei von den anderen Passagieren nie wirklich als so laut empfunden wie einem das selber erscheint. Äh, das behaupte ich jetzt einfach einmal.

Fliegen mit Kleinkindern

Die Trinkflasche ist auch für das Kleinkind sehr wichtig (und äußerst praktisch, da nix verschüttet werden kann - auch zu empfehlen bei größeren Kindern). Wenn dein Kind noch nicht alles essen kann oder soll, bringe am besten deine eigenen Gläschen mit. Viele Fluggesellschaften bieten zwar auch Gläschenkost an. Doch selten finden sich hier die altbewährten Geschmacksrichtungen, die dein Kind gerne mag. Weiters empfehle ich dir, ein paar Bilderbücher oder andere Dinge zur Beschäftigung des Kindes mitzunehmen.

Fliegen mit Kindern ab 1,5 Jahren

Hier ist es mit dem Essen meist einfacher, da Kinder in diesem Alter bereits alles mitessen. Halte trotzdem einen kleinen Snack bereit, denn nicht immer schmeckt den Kleinen auch, was sie angeboten bekommen. Am besten geeignet sind kleine Kekse (ohne Creme und Schoko), ein bisschen geschnittenes Obst oder auch ein kleines Sandwich. Zur Beschäftigung des Kindes eigenen sich auch Spielwaren wie Bilderbücher, Sticker-Bücher oder auch kleine Fingerpuppen. Ich hatte meist irgendetwas Kleines, Neues in der Tasche. Doch achte bei der Auswahl der richtigen Spielwaren darauf, dass nicht zu viele kleine Einzelteile dabei sind, da man diese auch immer sehr schnell verlieren kann.

Fliegen mit Kindern ab 3 Jahren und älter

Wieder empfehle ich einen kleinen Snack einzupacken und, auch wenn meine älteren Kinder am liebsten den ganzen Flug nur auf den Bildschirm glotzen möchten, wehre ich mich doch noch gegen ununterbrochenes Fernsehen. Nach dem ersten Film wird ausgeschalten und ich versuche, die Kleinen mit einem neuen Magazin, einem kleinen Kartenspiel, einem Bandolino oder einem Activity-Block bei Laune zu halten.

Ganz allgemein …

Versuche, dein Handgepäck klein und kompakt zu halten. Ganz unten in meiner Tasche steckt immer ein T-Shirt für mich und Wechselklamotten für die Kinder. Wem ist es nicht schon einmal passiert, dass sich einer der kleinen Zwerge „aus heiterem Himmel” übergeben musste? Und wenn man dann keine Möglichkeit hat, die schmutzigen Kleider auszuziehen, kann einem der restliche Flug schon mal kräftig stinken.

Himmel und Hölle

Alles in allem solltest du versuchen, möglichst entspannt an das Fliegen mit Kindern heranzugehen. Ich weiß, das sagt sich so leicht. Und auch nach vielen, vielen Flügen mit meinen Kleinen habe ich doch auch bei den Vorbereitungen und vor dem Start immer etwas Bauchweh. Aber ich hoffe, dass mit diesen Tipps auch für dich die Zeit über den Wolken nicht zur Hölle wird…